Friends & flowers (throwback thursday)

„The thing that connects highschool friends is highschool“ bemerkte letztens Tina Chang in „Glee“. Verzeiht mir, dass ich diese so gar nicht philosophische Serie zitiere, aber sie hat hier schon ein bisschen Recht. Ich habe nur noch mit wenigen Leuten aus der Schulzeit zu tun und dass es so werden würde, war mir immer klar. Ich bin schnell weggezogen und Kontakt halten ist einfach der sprichwörtliche Arsch voll Arbeit. Es kommen neue Freunde hinzu, das Leben spielt und schwupps, sind es nur noch eine Handvoll, bei denen man sich mehr oder weniger regelmäßig meldet. Diese sind dafür aber besonders wichtig.
Eine Freundin davon ist Delia. Da ich sie schon ab der 3. Klasse kenne, zählt sie vermutlich nur halb als Highschool-Freundin. Dafür haben wir uns anfangs aber auch gar nicht leiden können und sind generell grundverschieden. Trotzdem sind wir immer gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schule, haben Briefbücher geschrieben und Walkie Talkies gekauft, damit wir auch ohne Telefon in Kontakt sein können. In der ereignisreichen Teenager-Zeit hatten wir dann eine Vorliebe für Städtetrips und besuchten eine endlose Anzahl von Konzerten.

Mit dem Erwachsensein änderten sich die Musikgeschmäcker und man traf sich meist einfach zum Quatschen. Auch das war unterhaltsam. Denn ob Karriere oder Liebe, wir beide hatten ganz verschiedene Ansichten. So unterschiedlich wie wir schon damals getickt haben, tun wir es auch jetzt noch. Als ich in Bonn studiert habe, habe ich Delia gern in ihrem kleinen beschaulichen Haus im tiefsten Rheinland besucht und fühlte mich wie in einer anderen Welt. Nach meinem Umzug nach Berlin hat unser Leben aber nun wirklich nichts mehr gemeinsam. Außer uns. Uns und unsere Erinnerung. Und auch wenn der Kontakt in den letzten Jahren eher ab- statt zugenommen hat, wissen wir, dass wir immer aufeinander zählen können.

Warum ich euch das alles aus dem Blauen heraus erzähle? Momentan läuft eine Blogparade der Freundschaft auf Fashionzauber.com. Der Deal: die Geschichte der besten Freundin erzählen und mit der sogenannten Lieblingsblume-App die Freundschaft bereichern. Mit der Facebook-Anwendung kann man die Lieblingsblume der jeweils anderen raten und die ersten 50 Teilnehmer bekommen einen Blumenstrauß für sich und die beste Freundin. Ich hielt das für einen ausgezeichneten Anlass, mich mal wieder bei Delia zu melden. Und muss ehrlich zugeben: ich wusste Delias Lieblingsblume nicht und sie auch meine nicht. Mir war nicht einmal bewusst, dass sie Blumen liebt. Das liegt aber definitiv an mir. Ich habe nämlich keinen Grünen Daumen und kam noch nie auf die Idee, ihr Blumen zu schenken. Ich musste bei meiner Auswahl tatsächlich erst einmal nachdenken, welches meine Lieblingsblume überhaupt ist – wie soll sie es dann wissen? Letztendlich wählte Delia die Calla und meinte später, sie mag eigentlich alle „außer den typischen Frühlingsblumen“. Ich entschied mich für die Orchidee (Cymbidie). Haben wir wieder beide was gelernt. Und bald hat Delia dann einen schönen Calla-Strauß bei sich im Rheinland! 🙂

lieblingsblumen

Diese Blumen standen übrigens zur Auswahl. Was ist denn euer Liebling davon?

2014-03-29 17.12.51Update (29.03.): Ich habe gerade meine Orchideen erhalten.

„Schön“ ist gar kein Ausdruck!

 

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