What to do in Dresden

Collage AnniIch hatte mir für den Sommer nicht nur eine Leipzig-Stippvisite vorgenommen, auch Dresden wurde ein Besuch abgestattet. Ich war zu diesem Zeitpunkt absoluter Dresden-Neuling und habe mir die Standard-Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber es sagt ja keiner, dass das nicht auch interessant sein darf.

Teil 1: Historische Altstadt

Klar, wenn man das erste Mal nach Dresden fährt, möchte man unbedingt das historische Zentrum sehen. Ich war fasziniert davon, wie nah alles zusammenliegt. Wir sind vom (wirklich schönen) Hauptbahnhof durch die neue Innenstadt mit Shoppingcenter, Foodcenter und Markt Richtung Elbufer gelaufen. Als erstes entdeckten wir den Fürstenzug mit seinem über 100 Meter langem Wandbild aus Porzellanfliesen. Beeindruckend, aber nicht mein Geschmack. Da gefiel mir die Hofkirche schon besser. Dresden1Die Kathedrale im Stil des Barock ist auch fast 300 Jahre nach Errichtung ein echter Anblick. Ich gucke mir sowieso immer gerne Kirchen an. Die Semperoper fand ich dagegen recht langweilig, ich war allerdings auch nicht drin, da es mir keine 10 Euro Eintritt wert war. Im Park des Zwingers gönnten wir uns dann die erste Pause. Der Dresdner Zwinger ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock und bietet mit Orangerie, Brunnen und Festspielplatz genug Platz zum Entspannen. 

Danach ging es los zur Frauenkirche, von der ich leider nicht die Stadt von oben betrachten konnte. Unten auf der Streckenkarte konnte ich nämlich erkennen, dass das letzte Stück über Gitterrosttreppen gelaufen werden muss. Das ist mir als Höhenangst-Vertreterin nicht möglich. Also sind wir noch etwas durch die Stadt flaniert und gönnten uns etwas später eine Eierschecke auf der Freiterrasse direkt an der Elbe. Als absolut kuchenverrückter Mensch kann ich so eine Spezialität ja nicht einfach auslassen! Ich war allerdings nicht wirklich angetan aus der Mischung aus Quark, Sahne, Ei, Zucker und Rosinen.

2014-08-30 15.36.35Teil 2: Japanisches Palais

Das Wetter war top am Dresden-Tag und so verbrachten wir viel Zeit im Park des Japanischen Palais in der Neustadt. Der Park ist bestimmt auch jetzt im Herbst schön und man kann das historische Zentrum von dort aus bestens sehen. Sollten sich Dresden-Neulinge nicht entgehen lassen 🙂

Teil 3: Louisenstraße

Ich hatte mich vorher informiert, wo man in Dresden abends abhängt und die Antwort war: am Straßenkreuz zwischen Louisen- und Alaunstraße in der Neustadt. Wer sich wundert, von welcher „Neustadt“ ich eigentlich die ganze Zeit rede: Als Neustadt werden die am rechten Ufer der Elbe gelegenen Stadtviertel bezeichnet und generell gilt der Teil Dresdens als weniger schön. Es ist aber auf jeden Fall urbaner und szeniger dort als in der Altstadt. Wir statteten dem Burgermeister einen Besuch ab und ließen uns dann in einem Irish Pub nieder. Viel Zeit blieb nicht mehr, es sollte direkt am Abend noch im Fernbus zurück nach Berlin gehen. Leider muss man sagen – mich nervte nicht nur die Busfahrt unendlich, weil der Fahrer lautstark Schlager anspielte, nein, man hätte auch echt noch gut im nächtlich beleuchteten Dresden spazieren gehen können. Das nächste Mal dann 😉

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