Internetfirlefanz

Around the world: Self-mocking, Taliban and Normal Barbie

Heute habe ich so viele mögliche Themen, die man in wenigen Sätzen abfrühstücken kann, dass es mal wieder Zeit wird für eine meiner Linktippsammlungen. Habe ich anscheinend seit Januar nicht mehr gemacht, kam früher aber immer mal wieder vor und daher betitele ich diese Art von Artikeln nun als „Around the web“. Ihr habt doch jetzt vorm Feiern oder gemütlichen Beginn des Wochenendes bestimmt noch etwas Zeit, euch durch die Gegend zu klicken:

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Weirdest interview ever

whatthefuckNa, wie wart ihr so mit 14 bzw. 16 drauf? Gerade in der Mittelstufe, voll pubertär, Schule zweitranging? Auch wenn es sich nicht einfach so über einen Kamm scheren lässt, vermutlich waren die wenigsten von uns Kinder von Multimillionären mit Scientology-Affinität und auf dem besten Wege, ihr eigenes Imperium aufzubauen. Die Rede ist von Willow (14) und ihrem Bruder Jaden (16) beide ständig zu sehen auf den Roten Teppichen dieser Welt und ebenfalls vertreten in den Charts. Die beiden Künstler mit A-Promi-Eltern haben dem „Tmagazine“ ihr erstes gemeinsames Interview gegeben und es ist einfach nur extremst bizarr. Die Antworten der Teenager sind sowas von merkwürdig, dass man die Idee des „Homeschoolings“ eigenhändig abschaffen möchte. (mehr …)

Butt meme breaks the Internet (again)

Über welchen Po wird derzeit eigentlich am meisten berichtet: über Nicki Minajs oder Kim Kardashians Allerwertesten? Kim K. tut momentan jedenfalls alles dafür, dass es ihr Hintern ist, der das Internet in Aufruhr bringt. Für das amerikanische Paper-Magazine stellte sie nämlich das berühmte „Champagner Incident“ Foto von Jean-Paul Goude nach, einmal mit, einmal ohne Kleid. Sie selbst entschied sich bei Instagram für die NSFW-Variante, natürlich mit dem passenden Hashtag #breaktheinternet.

Klar, dass mittlerweile zahlreiche Memes dazu entstanden sind, ich habe euch mal die besten herausgesucht.

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What prostitutes say

Zum GDL-Streik ist vermutlich alles gesagt (ich steh auf’s Bullshit Bingo), also möchte ich euch lieber auf ein echt lesenswertes Interview hinweisen: Theresa Bäuerlein hat sich mit einer ehemaligen Berliner Wahl-Prostituierten „aus gutem Hause“ über ihre damalige Beschäftigung unterhalten und ich bin fasziniert davon, wie reflektierend sie ihren doch recht ungewöhnlichen Job, die damit verbundenen Erlebnisse und das Geschlechterverhältnis betrachtet. Klickt hier um zu „Wir verschießen ständig Potenzial“ zu gelangen.

How many slang words do you know?

Auch als „non-native-English-speaker“ bekommt man durch Internet & Co. genug von den aktuellen englischen Sprachvarianzen mit. Besonders interessant ist natürlich immer der aktuelle (Jugend-)Slang, wir wollen schließlich alle jung und hip bleiben. Auf Buzzfeed kann man aktuell testen, ob man es wirklich ist: How many popular 2014 slang words do you know? (ich: 10)

Disney Unhappily Ever After

Jeff Hong ist Storyboardzeichner von Animationsfilmen und großer Disney-Fan. Statt die beliebten Zeichentrickfiguren nun mit Tatttoos vollzupflastern oder sie in zeitgemäße Klamotten zu stecken, setzt er sie ins Real Life und veröffentlicht die MashUps auf seinem Tumblr disneyunhappilyeverafter.tumblr.com. Wieso „unhappily ever after“? Nun, unsere Welt sieht nun mal nicht immer rosig aus und das möchte Hong mit seinen Grafiken verdeutlichen. Die entstandenen Bilder sind daher etwas makaber – aber auch genial. (mehr …)

Giant Hippopotamus in the Thames

London ist nicht nur das Ziel für 545166518 Touristen, es ist auch eine Arbeiterstadt. Damit die ganzen „hard working people“ während der Woche was zu lachen haben, schwimmt vom 2. bis 28. September ein großer Hippo auf der Themse. Der niederländische Künstler Florentijn Hofman hatte etwas Vergleichbares schon einmal mit einer aufblasbaren Ente getan, der Holz-Hippo setzt dem Ganzen aber echt die Krone auf.

Ein weiterer Videotipp: „In the End“ von Linkin Park gesungen in zwanzig verschiedenen Versionen. Ob Guns ’n‘ Roses oder Bob Marley, das ist unglaublich!

Getting old is what we do best

Mittlerweile stehen die Nominierten des PR-Bild Awards fest und als Teil der Branche finde ich natürlich ganz faszinierend, welche kreativen Ideen meine Mitstreiter hatten, um ihre Produkte in die Presse zu bringen. Von den nominierten Bildern gefällt mir aber nichts so gut wie die eindrucksvollen „Alzheimer“-Kampagnenfotos von Tom Hussey aus dem Jahr 2010, die ich letztens für mich entdeckte und euch schon längst zeigen wollte. Dann holen wir das doch heute einfach mal nach.

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#Cameltoechallenge instead of #icebucketchallenge

Politisch hält uns Ferguson in Atem, promitechnisch schaut alles auf die #icebucketchallenge. Ob Bill Gates, Justin Bieber, Britney Spears oder Matthias Schweighöfer, gefühlt schüttet sich gerade fast jeder einen Kübel Eiswasser über den Kopf und leistet seinen Anteil für die Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS). Klar, dass es schon erste Parodien der Spendenaktion gibt, wir sind ja schließlich im Internet. In diesem Fall finde ich die Idee aber dann doch sehr kurios: aus der #icebucketchallenge wurde die #cameltoechallenge. Wikipedia bezeichnet den „Cameltoe“ dimplomatisch als „amerikanische Umgangssprache für die Verformung der Kleidung im Schritt“. Die Bilder auf Twitter sind dann doch recht unangenehm, aber ich möchte ja, dass ihr auf dem Laufenden seid 😉

Sharing a coke goes viral

Was das Internet angeht, bin ich Textfan und überhaupt kein Youtuber. Ich hab so gar keine Ahnung, wer da eigentlich angesagt ist und bin immer wieder fasziniert, wie viele Leute ihren Tag bei Youtube verplempern bzw. sich von den Videos nicht gelangweilt fühlen, während ich höchstens mal gezielt nach etwas suche und dann trotzdem nur mit halbem Auge hinschaue. Nicht verwunderlich also, dass ich bis heute nichts von Patrick McGillicuddy gehört habe. Er macht die beliebte „Pat and Dre“ Show auf Youtube und hat es nun geschafft, einen so guten Werbespot für die „Share a Coke“-Aktion von Coca Cola zu drehen, dass der Clip viral ging. Und das ausdrücklich ohne Beauftragung des Konzerns (so sagt er jedenfalls). Ob geplant oder nicht, ich mag seine Idee und mache daher heute mal eine Youtube-Ausnahme ;).