Musik

Tune of the week: Ashlee Simpson – Shadow

weihnachtsstimmungIch bin hin und wieder gerne nostalgisch unterwegs und das passiert meistens, wenn ich die alten Fotos auf meiner Festplatte durchstöbere. Als dieses Wochenende eine gute Freundin von mir zu Besuch war, nutzten wir mein „Krücken-Ausgehverbot“ und schwelgten in den Erinnerungen unserer gemeinsamen Schulzeit. Klar, dass wir dazu auch den passenden Soundtrack raussuchten. Ashlee Simpson mit ihrem „Autobiography“-Album gehört da einfach zu. Ist mir auch (fast) nicht peinlich…
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Femme Fatales at #AMAs2014

„The Golden Girls of Pop“ titelt der MTV-Tumblr

Nach meiner absoluten Langeweile bei den #EMAs2014 bin ich froh, dass ich die diesjährigen American Music Awards nur in Retrospektive anschauen und mir entsprechend die Highlights rauspicken konnte. Die Show wirkt aufwändiger als die europäische, natürlich waren die Stars in einer größeren Zahl anwesend, die Kleider auf dem Roten Teppich luxuriöser. Die Gewinner ähneln sich: One Direction und 5 Seconds of Summer Fans dürfen sich freuen, Katy Perry gewann „Single des Jahres“ mit „Dark Horse“, Beyoncé ist wieder mal MTV-gekrönte Lady im R’n’B Olymp. In den Hip Hop Kategorien gewann Iggy Azalea ihre ersten Preise, EMA-Siegerin Nicki Minaj war gar nicht nominiert. Was auffällt beim Klicken durch zahlreiche AMA-Artikel, GIF-Walls und Top Tweets: bewegt man sich außerhalb des 1D/5SOS Kosmos, ist die Berichterstattung und auch das Fan-Verhalten sehr Frauenzentriert. Die amerikanische Pop-Welt wird derzeit dominiert vom Freundinnen-Trio Taylor Swift, Selena Gomez & Lorde, von den „Bang Bang“-Ladies Nicki Minaj, Jessie J und Ariana Grande, Eminem-Gegnerin Iggy Azalea und natürlich Beyoncé. In zweiter Reihe dann Katy Perry, Charli XCX und Co. Die Männer? Nebensache. (mehr …)

Tune of the week: Michael Andrews feat. Gary Jules – Mad World

Man kann nicht behaupten, ich hätte diese Woche keine Musik gehört. Die neue Have Mercy, die aktuelle Bad Ideas EP, gefühlt tausend klassische Soundtracks… aber ein Song, der wirklich hervorgestochen ist? Den gab es nicht wirklich. Greife ich also heute in die „All Time Faves“-Kiste und krame „Mad World“ hervor. Ein Lied, das mein Vater früher ziemlich mochte, im Auto laut aufdrehte und auch ich in den Jahren danach immer abspielte. Die letzten Tage begegnete es mir durch den „Donnie Darko“ Soundtrack wieder. Es ist doch immer wieder ein „Ohrenschmaus“ und gewinnt ganz leicht gegen „The Artifact and Living„.

Übrigens, für alle Stalker unter euch: ich habe mal meine „About“-Seite geupdatet mit ein paar nützlichen Infos zu meiner Person.

Tune of the week: Naughty Boy feat. Bastille -No One’s Here To Sleep

Normalerweise wäre ich diese Woche auf zwei Konzerten gewesen (NothingAngus & Julia Stone), doch mein Fuß ist dazu definitiv noch nicht in der Lage. Hätte ich die OP auf einen späteren Termin gelegt, wären aber Weihnachten bzw. Heimaturlaub versaut gewesen und dann waren die Konzerte doch das kleinere Übel. Trotzdem trauere ich dem Ganzen noch etwas hinterher und nehme entsprechend heute keinen Song der neuen Nothing-Split als Tune of the week, sondern „No One’s Here To Sleep“ von Naughty Boy feat. Bastille. Ich bin nicht der größte Bastille-Fan und hatte noch nie in meinem Leben von Produzent Naughty Boy gehört. Daher bin ich ganz dankbar, dass dieser tolle Track die vierte Folge von „How To Get Away With Murder“ beendete – ja, schon wieder Serien. Ich hab doch sonst nichts zu tun 😉

Literally I Can’t

Hasselhoff in Schottenrock & mit Baywatch-Pose

Da habe ich mir gestern echt die kompletten MTV Europe Music Awards angeschaut und es ist einfach gar nichts Interessantes passiert. Sowieso immer wieder unangenehm zu sehen, wie bei europäischen Shows genau die US-Künstler prämiert werden, die auch vor Ort sind (kennt man ja vom deutschen Echo nicht anders). Falls sich jemand trotzdem informieren will: hier gibt’s eine Gewinnerliste, hier Fotos vom Roten Teppich. Pardon, grauenhafte Fotos vom Roten Teppich. Muss man mittlerweile nicht mehr fotografieren können bei Getty Images?

Wo wir gerade bei grauenhaft sind: es ist meine Spezialität, euch hin und wieder die alleralleraller[…]schlechtesten Songs zu präsentieren und „Literally I Can’t“ von Play-N-Skillz feat. Lil Jon, Enertia McFly und Redfoo schafft diese Einordnung problemlos. Es ist so furchtbar und ein noch schlimmerer Ohrwurm. Kann sowas nicht verboten werden?

Tune of the week: Bear’s Den – Agape

krankerfußDass diese Woche nicht die beste meines Lebens werden würde, stand schon im Vorhinein fest. Ich wurde nämlich planmäßig am 5. November an Sprunggelenk und Ferse operiert und muss nun 1,5 Monate lang auf Krücken laufen. Mittlerweile bin ich immerhin aus dem Krankenhaus raus und lasse mich ein bisschen von meinen Eltern verwöhnen – so sind wir zum Beispiel mit dem Auto die #lichtgrenze entlang gefahren, damit ich wenigstens etwas von dem „25 Jahre Mauerfall“-Spektakel mitbekomme. Ansonsten wird die nächste Zeit wohl hauptsächlich aus Bett und Arztbesuchen bestehen… ich hoffe, dass ich zu Weihnachten wieder laufen kann. Wer mich kennt, weiß, dass ich Krücken über alles hasse. Mein letztes Mal in Aberdeen waren nur zwei kurze Wochen und selbst da bin ich wahnsinnig geworden vor lauter Unfähigkeit – ganz zu schweigen von den vorherigen Sprunggelenk-Episoden, als ich noch zur Schule gegangen bin („Osteochondrosis dissecans“ is a hell of a bitch!). (mehr …)

Tune of the week: Lilly Wood & The Prick and Robin Schulz – Prayer in C

inesromNach einem tollen Urlaub in Lissabon und Rom gerade wieder Zuhause angekommen, möchte ich natürlich nicht den Tune of the week diese Woche auslassen. Ein Reiserückblick folgt die Tage, der musikalische dann jetzt schon einmal kurz: für den Flug hin steht „Looking Too Closely“ von Fink, für den Flug zurück die neue Pianos Become The Teeth. In Lissabon lief bei uns in der Ferienwohnung mangels iPod-Boxen gern mal VH1 mit den aktuellen Charts, in Rom hörten wir „RTL cento due cinque“ mit Pop-Kram, alten Klassikern und italienischen Smash-Hits à la „Magnifico„. In den römischen Geschäften verfolgte einen „Amnesia“ von 5 Seconds of Summer. Und wieso dann „Prayer in C“? Weil diesen komplett blöden, zugegebenermaßen aber eingängigen, Song beide hiesigen Musiksender spielten und ich ihn damit immer mit diesem Trip verbinden werde. (mehr …)

Tune of the week: Balance & Composure – Enemy

Was hatte ich mich im Vorfeld auf die Balance & Composure / Seahaven / Moose Blood Show gefreut. Doch es kam eine anstrengende Arbeitswoche und eine extrem nervige Erkältung, sodass meine Lust immer weniger wurde und zu guter Letzt konnte ich mir  dann auch nur 2 Songs meiner geliebten Moose Blood ansehen, weil die Band einfach mal um 19.30 anfangen musste, überall im Vorfeld jedoch „Beginn: 20 Uhr“ vermerkt war. Ich hab meine Unmut ja schon bei Instagram verkündet, aber so ganz verdaut hab ich das Ganze noch immer nicht… meine Laune wäre an dem Abend vermutlich auch durchweg extrem schlecht geblieben, wenn mich Balance & Composure nicht zumindest etwas versöhnt hätten. Sie spielten nämlich meinen Lieblingssong „Enemy“.

Tune of the week: Life Long Tragedy – Sincere

Seit dieser Woche steht fest, dass ich Modern Life Is War nach meinem Groezrock-Trip bald auch in Leipzig sehen werde. Damit kann ich die Band endgültig von meiner „Muss ich live sehen“-Liste streichen. Ein paar Hardcore-Bands stehen da allerdings noch drauf, z.B. American Nightmare, Ruiner und Life Long Tragedy. Leider scheint das Warten hier ziemlich auswegslos, schließlich sind alle Bands aufgelöst und/oder machen keine Anstalten, ihre Reunion Tour nach Europa zu führen. Sehr schade angesichts der Tatsache, dass ich alle drei Bands immer wieder begeistert höre, wenn ich nix neues Spannendes auf dem iPod habe. Diese Woche fiel meine Wahl öfters mal auf Life Long Tragedy. Meistens höre ich einfach die „Destined For Anything“ und „Runaways“ komplett durch, weil mir alle Lieder gefallen. „Sincere“ zählt aber definitiv zu meinen Favoriten.

Because I Got High – Positive Remix

Auch über 10 Jahre nach Release ist „Because I Got High“ für mich immer noch DER Kiffersong. Afroman hat nun zusammen mit dem Marihuanalegalisierungsverein Weedmaps eine Neuauflage seines Kulthits aufgenommen. Bald wird nämlich in Alaska, Florida, Oregon und Washington DC über die Legalisierung der Droge abgestimmt und da wird PR-technisch natürlich alles getan. Lustige Idee!