Persönliches

Moved!

morgenwirdgestern.deLiebe Leserschaft, mein Blog ist nun nur noch unter www.morgenwirdgestern.de zu erreichen! Häh, das war er doch schon länger, fragt ihr euch jetzt? Ja, aber von nun an leitet die URL auf meinen neuen, selbst gehosteten Blog um und ich verlasse die Gefilde von wordpress.com. Falls ihr einer meiner WordPress-Abonnenten seid, würde es mich sehr freuen, wenn ihr mir über andere Wege, z.B. Bloglovin oder Feedly, treu bleibt.

I do maintain that if your hair is wrong, your entire life is wrong

haarcollage

Meine Haare und ich, wir lieben und hassen uns. Ich kann es nicht haben, wenn mir jemand die Frisur zerstört, auch wenn ich eigentlich nie hundertprozentig mit ihr zufrieden bin und denke ständig darüber nach, was ich an meinen Haaren ändern könnte. Ich werde nicht vergessen, wie ich sie 2001 nach der Kommunion endlich abschneiden durfte und dann kurz darauf unfassbar genervt von meinem Prinz Eisenherz Schnitt war. „Nie wieder“ werde ich unter Schulterlänge bleiben, das war mir klar. 10 Jahre später und die mittlerweile erwachsene Ines lässt ihr Haar trotzdem fallen. Umfärben oder kurz, mehr Optionen gab es nach mehreren Hardcore-Blondierungen nicht. Natürlich wurde später wieder ausgiebig gemeckert. (mehr …)

Tune of the week: Bear’s Den – Agape

krankerfußDass diese Woche nicht die beste meines Lebens werden würde, stand schon im Vorhinein fest. Ich wurde nämlich planmäßig am 5. November an Sprunggelenk und Ferse operiert und muss nun 1,5 Monate lang auf Krücken laufen. Mittlerweile bin ich immerhin aus dem Krankenhaus raus und lasse mich ein bisschen von meinen Eltern verwöhnen – so sind wir zum Beispiel mit dem Auto die #lichtgrenze entlang gefahren, damit ich wenigstens etwas von dem „25 Jahre Mauerfall“-Spektakel mitbekomme. Ansonsten wird die nächste Zeit wohl hauptsächlich aus Bett und Arztbesuchen bestehen… ich hoffe, dass ich zu Weihnachten wieder laufen kann. Wer mich kennt, weiß, dass ich Krücken über alles hasse. Mein letztes Mal in Aberdeen waren nur zwei kurze Wochen und selbst da bin ich wahnsinnig geworden vor lauter Unfähigkeit – ganz zu schweigen von den vorherigen Sprunggelenk-Episoden, als ich noch zur Schule gegangen bin („Osteochondrosis dissecans“ is a hell of a bitch!). (mehr …)

Tune of the week: Lilly Wood & The Prick and Robin Schulz – Prayer in C

inesromNach einem tollen Urlaub in Lissabon und Rom gerade wieder Zuhause angekommen, möchte ich natürlich nicht den Tune of the week diese Woche auslassen. Ein Reiserückblick folgt die Tage, der musikalische dann jetzt schon einmal kurz: für den Flug hin steht „Looking Too Closely“ von Fink, für den Flug zurück die neue Pianos Become The Teeth. In Lissabon lief bei uns in der Ferienwohnung mangels iPod-Boxen gern mal VH1 mit den aktuellen Charts, in Rom hörten wir „RTL cento due cinque“ mit Pop-Kram, alten Klassikern und italienischen Smash-Hits à la „Magnifico„. In den römischen Geschäften verfolgte einen „Amnesia“ von 5 Seconds of Summer. Und wieso dann „Prayer in C“? Weil diesen komplett blöden, zugegebenermaßen aber eingängigen, Song beide hiesigen Musiksender spielten und ich ihn damit immer mit diesem Trip verbinden werde. (mehr …)

Introvert vs. Extrovert

IntrovertExtrovertIch schließe die Haustür auf, laufe die Treppe hoch und denke mir nur „hoffentlich ist niemand da“. Laufe in die Wohnung hinein, alles ist dunkel und ich lasse mich erleichtert auf meine Couch fallen. Ich bin ausgelaugt. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr „socializen“. Ob online oder offline, den ganzen Tag habe ich mich unterhalten, mit Menschen agiert, mein Selbst präsentiert. Anstrengend. Wirklich anstrengend. Es wird Zeit für Alleine-Sein in meinem eigenen Zimmer, meinem Rückzugsort, mit Serien im Bett oder dem Buch in der Hand. Das Konzert, auf das ich eigentlich heute wollte? Wirkt gerade nicht attraktiv. Schon wieder Menschen überall­­. Wenn auch um mich herum und nicht Teil meiner Gruppe, ist es schließlich mal wieder eine dieser Shows, die ich alleine besuche und alleine verlassen werde. Spricht mich doch nie jemand an und auch ich würde niemals auf die Idee kommen, zu jemanden zu gehen und zu sagen „Hey, ebenfalls alleine hier?“. Hinterher wäre die Person noch langweilig, ich müsste mich notgedrungen trotzdem unterhalten und würde sie dann noch auf anderen Konzerten wiedersehen und Smalltalk führen. Reinste Energieverschwendung.  (mehr …)

To travel is to live

BackpackLissabonRomDiesen Beitrag habe ich weise im Voraus geplant, denn eigentlich bin ich gerade unerreichbar bzw. ganz sicher nicht in Nähe meines Laptops. Ich habe nämlich gerade Urlaub. Endlich Urlaub. Und weil ich der Meinung bin, dass man sich als Europäer viel zu wenig von Europa anschaut, werde ich nach dieser Reise gleich zwei Ziele von meiner „To see before I die“-Liste abhaken können: Lissabon und Rom. Sorgfältig ausgewählt als adäquate Ziele für die anvisierte Dauer (Lissabon 3.5 Tage, Rom 5 Tage) und die gewünschte Temperatur (20+). Etwas beobachten könnt ihr mich zurzeit bei Instagram: @morgenwirdgestern, nach der Reise folgt natürlich ein ausführlicher Bericht. Ich bin schon ganz gespannt, welche Stadt mir besser gefällt und ob sich mein nagelneuer Backpack rentiert (ich hab sogar extra Tutorials fürs praktische Packen angeschaut!). Bis dahin – stay tuned! 🙂

What to do in Dresden

Collage AnniIch hatte mir für den Sommer nicht nur eine Leipzig-Stippvisite vorgenommen, auch Dresden wurde ein Besuch abgestattet. Ich war zu diesem Zeitpunkt absoluter Dresden-Neuling und habe mir die Standard-Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber es sagt ja keiner, dass das nicht auch interessant sein darf.

Teil 1: Historische Altstadt

Klar, wenn man das erste Mal nach Dresden fährt, möchte man unbedingt das historische Zentrum sehen. Ich war fasziniert davon, wie nah alles zusammenliegt. Wir sind vom (wirklich schönen) Hauptbahnhof durch die neue Innenstadt mit Shoppingcenter, Foodcenter und Markt Richtung Elbufer gelaufen. Als erstes entdeckten wir den Fürstenzug mit seinem über 100 Meter langem Wandbild aus Porzellanfliesen. Beeindruckend, aber nicht mein Geschmack. Da gefiel mir die Hofkirche schon besser. Dresden1Die Kathedrale im Stil des Barock ist auch fast 300 Jahre nach Errichtung ein echter Anblick. Ich gucke mir sowieso immer gerne Kirchen an. Die Semperoper fand ich dagegen recht langweilig, ich war allerdings auch nicht drin, da es mir keine 10 Euro Eintritt wert war. Im Park des Zwingers gönnten wir uns dann die erste Pause. Der Dresdner Zwinger ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock und bietet mit Orangerie, Brunnen und Festspielplatz genug Platz zum Entspannen.  (mehr …)

Tune of the week: Boysetsfire – My Life In The Knife Trade

lieblingsblumeWas eine Woche! Da ich das samstägliche #lieblingsblume Blogger Event für Tollwasblumenmachen.de organisiert habe, war meine Freizeit rar gesät. Es war aber ein wirklich netter Tag und auch schön zu sehen, wie sich die ganze Planerei am Ende auszahlt. Ich hatte extra noch vorher eine sehr indielastige Playlist erstellt, die uns beim Aufräumen & Co. bei Laune hielt. Daher könnte ich jetzt mit Leichtigkeit „Sweet Disposition“ von Temper Trap und ähnliche Lieder als Tune of the week wählen. boysetsfireIch hatte mir aber einen Abend diese Woche freigehalten, der den heutigen Beitrag dominieren muss: am Dienstag fand die „After The Eulogy“ Show von Boysetsfire im Lido statt. Das Album ist mit Abstand mein liebstes und so war ich voller Vorfreude auf das Konzert. Es war auch tatsächlich so gut wie erwartet! Das Publikum bestand aus überwiegend älteren Menschen, die die 20 Jahre Boysetsfire live miterlebt hatten und jetzt noch einmal richtig feiern wollten. Ich war damit zwar eine der Jüngsten, aber das heißt ja nicht, dass ich mich nicht auch voller Freude dem Pogo-Pit hingeben konnte. Wie zu erwarten gefiel mir besonders der erste Teil um „After The Eulogy“, „Rookie“ und „Pariah Under Glass“. Am meisten berührt hat mich aber „My Life In The Knife Trade“. Der Song kommt ja sowieso immer gut an, doch dieses Mal, in der kleineren Location, mit größeren Fans, war es besonders toll und ergreifend. Da schlägt das Fangirl-Herz höher.

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Tune of the week: Gallows – The Riverbank / London Is The Reason

Hupsi, da habe ich gestern nach dem ganzen #stgldteam Wochenende vollends verplant, meinen Tune of the week einzustellen. Das hab ich bisher nicht mal im Urlaub vergessen. Nun denn, mein iPod lief heiß diese Woche, aber es gab nix spannendes Neues. Wirklich gute Laune hat mir aber – mal wieder – die „Grey Britain“ von Gallows gemacht, für mich einfach eines der besten Alben der letzten Jahre. „The Riverbank“ und „London Is The Reason“ direkt am Anfang der Platte bringen mich zum unweigerlichen (inneren) Ausrasten. Und ich erinnere mich dabei mit Freude an die London-Show „damals“ (2010). (mehr …)