Persönliches

Tune of the week: Chase & Status – No Problem

Wie dieser Tweet verrät, steht mein Wochenende ganz im Zeichen des Berlin Festivals. Während der Schlaf darüber meckert, freut sich mein musikliebendes Herz. Endlich wieder tanzen! Richtig „abgezappelt“ (im wahrsten Sinne des Wortes) wurde heute Morgen ab 2.15 beim Chase & Status DJ Set.

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Essential working conditions

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Nervennahrung für die Gen-Y

Ich war noch nie sonderlich großer Fan von Labels und dieses „Generation Y“, was an einem klebt wie Kaugummi, ist in letzter Zeit zum reinsten Schimpfwort geworden. Zu einem ziemlich ambivalenten noch dazu. Während nämlich die einen darüber meckern, dass die Generation Y faul und so gar nicht rebellisch ist, wird sie anderswo als hinterfragend und besserwisserisch geschildert. Wir machen es auf jeden Fall niemandem recht. „Wir“ ist vermutlich auch schon wieder zu viel Schublade, aber ich sehe mich einfach mal als Teil eines umfangreichen Jahrgangs, der gerade angefangen hat zu arbeiten oder auf dem besten Weg dorthin ist und sich so seine Gedanken macht über Arbeit, Leben und wie sich die beiden Dinge kombinieren lassen. (mehr …)

What to do in Leipzig

IMG_20140823_105132Als ich nach Berlin gezogen bin, musste ich mich erst einmal darauf einlassen, dass ich von nun an am komplett anderen Ende von Deutschland lebe und daher einige gewohnte Distanzen weiter und manch andere kürzer sind. Es machte nicht sonderlich viel Sinn, dass ich ständig zurück in den Westen fuhr oder in Belgien ein Festival besuchte, wo es hier doch reihenweise Städte gab, die ich noch nie gesehen hatte. Damit sich das etwas ändert, nutzte ich einen schönen Augustsamstag für die Erkundung von Leipzig. Meine Vorbereitung beschränkte sich auf die Buchung einer Fernbushinfahrt (8 Euro!), das Lesen der 11 Tipps von „Mit Vergnügen“ sowie das Ausdrucken eines wundervoll aufbereiteten Tagesplans einer Freundin, die mir die perfekte „To Do Liste“ für den Tag bescherte. (mehr …)

The thing with distances

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Diesen Beitrag habe ich heute Morgen auf Tumblr entdeckt und ich dachte mir nur: wie wahr das ist! Letzte Woche wurde mir nämlich mal wieder bewusst, wie es alle Menschen in die Ferne zieht, obwohl sie die Dinge bei sich in der Nähe noch gar nicht gesehen haben. Ich saß in einem Berliner Café zusammen mit einer Mexikanerin, die in zwei Monaten komplett Europa bereist und Städte sieht, die schon viel zu lange auf meiner „Bucket List“ stehen, sowie mit einer alten Schulfreundin, die zum ersten Mal in Berlin war, die die Mexikanerin aber damals in ihrem AuPair Jahr in Amerika kennengelernt hat. Merkste was? Hinz und Kunz fliegt nach Südostasien oder macht einen USA Roadtrip, während die europäischen, gar die deutschen Städte links liegen gelassen werden. Und dabei haben wir es doch so nah und könnten eigentlich „mal eben“ etwas Neues entdecken. Dieses „mal eben“ scheint den meisten wohl nicht glamourös genug. Mir aber eigentlich schon und deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Städteliste auf Vordermann zu bringen. Die Overseas-Trips müssen sowieso erstmal finanziert werden können und so stehen dieses Jahr stattdessen Leipzig & Dresden (ist ja jetzt so schön nah) sowie Lissabon und Rom auf dem Programm. Für Tipps jeglicher Art bin ich natürlich dankbar.

Morgen wird gestern on Instagram

Cafe Cinema Hackescher MarktSeit über zwei Jahren habe ich mich aktiv dagegen gesträubt, mir einen Instagram-Account zu machen. Als sich nämlich im April 2012 alle Android-Nutzer „endlich“ Instagram installierten, sah ich keinen Grund darin, einem weiteren Netzwerk beizutreten. Und dann noch einem bildlastigen, wo ich doch selbst der Texter bin und mich sowieso schon nie entscheiden konnte, welche meiner paar gelungenen Bilder ich nun eigentlich bei Facebook und welche bei Twitter poste. In der letzten Zeit wollten mich allerdings vermehrt Leute bei Instagram adden oder gar markieren und betrieben fleißig Offline-Überzeugungsarbeit nach dem Motto #inesforinstagram. Ich habe also nachgegeben und bin ab jetzt aktives IG-Mitglied namens @morgenwirdgestern. Folgt mir gern! Ich habe auch direkt die Sidebar hier aktualisiert und brauche nun dringend einen weiteren Social Media Button, sieht ja furchtbar aus so. Eine Facebook-Fanpage kommt allerdings erst, wenn mein Blog endlich ein Logo hat und das kann sich nur noch um Jahre handeln… aber das ist eine andere Geschichte.

Someone’s always complaining

2014-07-20 15.53.51Eigentlich wollte ich euch nicht schon wieder mit einem meiner persönlichen Erlebnisse langweilen, aber es passt einfach zu gut. Sonntag flanierte ich nämlich mit meinem Besuch ein bisschen durch Prenzlauer Berg, wollte mich gerade über die sengende Sonne beschweren und auf einmal startete die örtliche Feuerwehr eine Wasserparty. Mehrere Schläuche sowie eine riesige Leiter waren im Einsatz und erfrischten eine Menge von glücklichen Gesichtern. Auch ich tanzte munter durchs Wasser. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht erwartete: dass sich jemand ernsthaft über diese Aktion beschwert. Okay, wir sind in Deutschland, aber es waren einfach so viele Menschen (und Hunde!) positiv überrascht und beklatschten fröhlich die Feuerwehr. Naja, jedenfalls berichtet der Tagesspiegel, dass sich Anwohner über die verschmutzten Autos, den Wasserverbrauch und was weiß ich nicht was beschwerten. Danach meckerte dann sogar ein Berliner, dass das doch bestimmt so’n spießbürgerlicher Zugezogener war und sich niemals ein Ur-Berliner beschweren würde (doch). Ach Deutschland. Es ist doch viel zu warm zum Aufregen.

People’s personalities, like buildings, have various facades

Ines_Shooting_Westerholt_8948Es fing ganz harmlos an mit einem durchdesignten Frühstück und später turnten wir mit Kamera durch den verbrannten alten Bahnhof – die nächste Fotosession mit meiner Freundin Sarah war Teil meines Heimaturlaubs. Die Ergebnisse will ich euch nicht vorenthalten ;). (mehr …)

Fit in 30 days

Fit in 30 Tagen„Mit einem regelmäßigen Training von 20 bis später 60 Minuten kann es jeder in 30 Tagen zu einer sommerstraffen Figur schaffen“, verspricht der Klappentext von Barbara Beckers Fitness-DVD „B. Fit in 30 Tagen“. Fragt sich, ob „jeder“ „Ich jogge mal hin und wieder, mache aber nichts mit Plan und will nun definieren“ oder „Ich mache seit acht Jahren verletzungs- und faulheitsbedingt keinen Sport“ bedeutet. Ich bin nämlich letzteres und dachte mir, ich müsste mal endlich wieder mit etwas Bewegung starten. Oder meinen Physiotherapeuten zitierend: „Mach endlich mal Sport, sonst sind deine Knie bald auch kaputt“. Mit Warnung trainiert’s sich gut, mit Stress zum Abbauen im Nacken noch besser, also wird die DVD nach einer kleinen Eingewöhnungsphase von zwei Monaten dann auch mal ausgepackt. Es wird empfohlen, das Training mit einer Gymnastikmatte (die olle Festival-Isomatte) und barfuß oder mit Turnschuhen (Turnschuhe sind zu heiß) zu absolvieren. Außerdem solle man sich doch schon einmal das beiliegende Heft ansehen, um die Übungen zu verstehen. Ich kann mir das ohne Video eh nicht vorstellen und will mir auch nicht die Spannung nehmen. (mehr …)

Tune of the week: Converge – Concubine

pcGestresst fühle ich mich schon länger, aber noch nie habe ich mich von meinem eigenen Blog so sehr gestresst gefühlt wie diese Woche. Irgendwann setzte ich mir mal die Richtlinie, alle zwei Tage etwas zu veröffentlichen und diesem Rhythmus folge ich seit Beginn dieses Blogs. Klar, wenn mal nix passiert oder einfach überhaupt keine Zeit war, war auch drei Tage Pause, aber das war eher selten der Fall. Zum ersten Mal hatte ich diese Woche aber echt so gar keine Lust und verfluchte meine eigene Art von Selbstverpflichtung. Textideen habe ich viele, ob über das Gefühl, allein sein zu können, meine Liebe zu Bibliotheken oder Haarfarbenwechsel. Selbst über meine Beziehung zum Texten wollte ich schon schreiben. Und natürlich passiert auch in der Welt genug, es gibt schließlich jeden Tag mindestens ein neues WM-Meme, sodass ich den eigentlichen Sinn des Ganzen hier („Alles, was Trend ist“) definitiv erfüllen könnte. Nur wenn man den ganzen Tag in der Arbeit Pressemitteilungen, Websitetexte und (haufenweise) E-Mails verfasst, ist selbst Twitter an manchen Tagen zu viel. Hinzu kommt, dass ich auch noch viele Blogkooperationen aushandele und mich damit jeden Tag mit wirklich erfolgreichen Bloggern vergleichen darf und sehe, wie schön das Leben sein könnte, wenn sich ein paar mehr Menschen für meinen Kram begeistern würden. Die Motivation für „Morgen Wird Gestern“ erleidet also gerade ein leichtes Tief. Dafür ist die Motivation für Sport so hoch wie nie. Dazu aber dann mal mehr, wenn mich die Schreiblust wieder packt… jetzt erst einmal nur mein Tune of the week: Concubine von Converge. Irgendwie muss man sich ja abreagieren.

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