Various

Hello Bikini Bridge

Für eine wie mich, die sich für Gewicht und damit einhergehende Krankheiten interessiert, war die „thigh gap“ immer ein völlig merkwürdiges Ziel. Mit O-Beinen hat man schließlich auch eine Lücke zwischen den Schenkeln. Jetzt gibt es einen Trend, der die „thigh gap“ ablöst: die „Bikini Bridge“, den Abstand zwischen Leiste und Bikinihöschen, verursacht von den hervorstehenden Hüftknochen. Viele Mädchen posten ihre Brücke auf sozialen Netzwerken wie Instagram. Der traurige Witz dahinter: eine Gruppe von 4Chan Usern wollte einfach mal testen, wie schnell sich ein neuer Diätwahn verbreitet. Die Antwort: sehr schnell. Leider.
(500. Post übrigens, wuhu!)

Tune of the week: Have Mercy – When I Sleep

Diese Woche habe ich versucht meine „Beste Alben 2013“-Liste anzulegen und es war einfach so schwer. Dieses Jahr kam echt viel gutes Material raus. Natürlich habe ich mich bei der Auswahl auch durch meine „Tune of the week“-Beiträge geklickt und festgestellt, dass ich Have Mercy gar nicht erwähnt habe. Dabei ist „The Earth Pushed Back“ definitiv in meiner Top Ten. Hole ich hiermit nach – leider nur mit Tumblrlink, ist alles gesperrt 😦

Tune of the week: Miley Cyrus – Wrecking Ball

Okay, eventuell ist das der peinlichste „Tune of the week“, den ich je gewählt habe. Nur haben wir vom BIMUN-Media Team „Wrecking Ball“ in so gut wie jedem Pub/Club als Wunsch geäußert. Immer erfolglos! Es ging dann so weit, dass wir „Wrecking Ball“-singend durch die Straßen gelaufen sind – wenn wir das schon nicht drinnen konnten. Und da ich diese Woche nun mal nichts Anderes gemacht habe als BIMUN und daher so wenig Musik gehört habe, wie niemals zuvor: voilà, Miley Cyrus. (Ja, das war jetzt wirklich der letzte BIMUN-Eintrag, ich versprech’s!) (mehr …)

Tay Swift’s not the best dancer but at least she’s vibing

Gestern waren die American Music Awards. Habt ihr gar nichts von mitbekommen? Absolut kein Ding, es ist nichts Spannendes passiert. Da aber hierzulande alle von „Babo“ als Jugendwort 2013 sprechen (ich erwähnte es ja bereits letztes Jahr…), dachte ich, ich erweitere unseren Wortschatz tagesaktuell mit dem Wort „Vibing“. Mit der Art von Tanzen, die alle machen, die nicht twerken können. Ich zum Beispiel. Oder halt Taylor Swift während des Auftritts von Kendrick Lamar bei den American Music Awards . Ihr seht sie auf dem GIF links. Das Urban Dictionary nennt ihre Performance „Vibing“ und definiert es wie folgt: chilling, listening to music, looking at someone with sexual intent. (Sie hat da übrigens dasselbe Kleid an wie das Mädel aus dem One Direction Video. Soll ja Leute geben, die sowas merken!)

All Saints‘ Day

via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Als NRWler lebt man luxuriös, was den 1. November angeht. Schließlich können wir (Halloween) feiern gehen, ohne am nächsten Morgen früh aufstehen zu müssen. Was mir bis zu diesem Jahr allerdings echt nicht bewusst war: mit Allerheiligen als gesetzlichen Feiertag sind wir eher Ausnahme als Regel. Lediglich Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zelebrieren Allerheiligen. Ich bin irgendwie immer davon ausgegangen, dass mehr Bundesländer ihren Toten mit einem Feiertag gedenken… und noch eine Sache, die mir heute Morgen klar geworden ist, als ich vom Club kommend in den Bus nach Hause stieg: Gläubige Muslime beten in der Zeit zwischen dem Beginn der Morgendämmerung und dem Sonnenaufgang. Man lernt nie aus!

Money on my mind, money, money on my mind

Da kann man noch so viel über Geschlechterunterschiede philosophieren, „sex sells“ ist dank der Tanzart Twerking zurzeit extrem angesagt. Auf Miley Cyrus‘ Eskapaden meldet sich nun zum Beispiel wieder „Bad Girl RiRi“ zu Wort: Sängerin Rihanna veröffentlichte mit „Pour it up“ ein überaus anzügliches Video – und lässt dagegen Alt-Popmeisterin Britney Spears in ihrem „Work Bitch„-Filmchen wie eine Nonne wirken. (mehr …)

I do marketing, of course I hate it

Das lustige Mumford & Sons Video von „Hopeless Wanderer“ habt ihr vermutlich alle mitbekommen? Dann weise ich lieber auf den Blog-Text von Heidi Schmitt hin: „Warum Menschen Werbung hassen“ – aus der Sicht einer Werbetexterin. Passenderweise bin ich nämlich nun auch in dieser Branche tätig.

Back to the future

Ich liebe Foto-Gegenüberstellungen von früher und heute, wo man versucht, das alte Motiv so genau wie möglich nachzustellen. Bei Modern Family gabs das mal, meine Schwester und ich schenkten so ein Foto unserer Familie zu Weihnachten und die Fotografin Irina Werning machte daraus sogar einen ganzen Blog. „Back to the Future“ heißt er und ist mein Klicktipp der Woche!

Advertising is the art of convincing people to spend money they don’t have for something they don’t need.

ines

Meinen Namen gibt es natürlich nicht im Handel

Wir alle mögen unseren Vornamen und deswegen ist die derzeitige Coca Cola-Werbeaktion ein voller Erfolg. Menschen suchen begeistert nach der Cola mit ihrem Namen und verschenken gefundene Flaschen an ihre Freunde.

Zu finden sind allerdings nur die 148 beliebtesten Vornamen Deutschlands – der Rest kann (zu horrenden Preisen) bestellt werden.  Hier gibt es jedoch gewisse Einschränkungen für Scherzkekse, denn das das Unternehmen möchte, dass „dass [die] Kampagne positiv fuer uns alle ist, somit haben [sie] einige Worte, die [sie] und andere als unschoen oder beleidigend empfinden, nicht zugelassen – unter anderem Beschimpfungen, politisch motivierte Aussagen, Begriffe mit religioesem Bezug und weitere“. Diese Auflistung  der unerlaubten Wörter ist nun für alle Leute sichtbar auf deinecola.de hinterlegt. Weil aber auch Begriffe wie „jackdaniels“, „sinalco“, „afri“ und „drpepper“ verboten sind, wird nun eine Sammelklage wegen Diskriminierung gegen Coca Cola gestartet … so haben wohl doch nicht alle Spaß mit dem Werbegag.