2012

Proper names are poetry in the raw

Sklaven wurden früher ihrer Identität beraubt, indem sowohl Name als auch Geburtstag verheimlicht wurden. Denn es sind gewissermaßen diese beiden Dinge, an denen wir uns ein Leben lang orientieren und die uns von Anfang an ein Gefühl von Wichtigkeit geben. Ständig verteidigen wir das eigene Geburtsdatum („Geburtstag im Sommer finde ich am besten!“) und auch an unseren eigenen Vornamen haben wir größtenteils nichts auszusetzen („Den kann man wenigstens nicht abkürzen!“).
Wahrscheinlich interessiert es uns deswegen wohl auch, welche Vornamen am meisten vergeben werden – ganz unabhängig davon, ob wir gerade schwanger geworden sind, schon in den Wechseljahren oder noch längst nicht bereit für Nachwuchs. Pünktlich zum Jahreswechsel veröffentlichte beliebte-vornamen.de nun die Babynamenliste für 2012; ausgewertet wurden etwa 25 % der deutschen Geburtsmeldungen. Trotz der immer größeren Namenvielfalt hat sich die Top Ten im Vergleich zu 2010 und 2011 kaum geändert: Bei den Mädchen sind Mia, Emma und Hannah die Spitzenreiter, bei den Jungs werden Ben, Luca und Paul am häufigsten gewählt. Da kann ich mich wohl ein weiteres Jahr freuen, dass mein Vorname Ines so selten bleibt, wie er hierzulande ist!

New Year’s Day is every man’s birthday

Es gibt Tage, an denen kann man die zahlreichen Internetposts mit nur einem Schlagwort zusammenfassen. Heute ist es wohl der Jahresrückblick in all seinen Variationen. Ich will euch hier nicht jetzt auch noch mit meinen eigenen Fotos und Stories langweilen. Und ebensowenig möchte ich zusammenfassen, was ich in den letzten Monaten hier gepostet habe – ganz nach dem Motto „morgen wird gestern“ könnte man schließlich nun wieder jeden einzelnen veröffentlichten Trend breittreten. Stattdessen habe ich euch einfach ein paar – hoffentlich interessante – Dinge herausgepickt. (mehr …)

All that glitters is not gold

77zImmer zum Ende des Jahres streifen wir Mädels durch die Geschäfte, zuerst für ein schickes Weihnachtsoutfit und dann oft auch noch für ein passendes Silvesterkleidchen. Die angebotene Mode ist dabei stets ähnlich: Uns wird Glitzer & Glamour geboten, wohin das Auge reicht. Ich werde zwar auch zum 2012-Abschluss auf den roten Pailletenmini verzichten, habe aber zum ersten Mal meine Nägel im Metallic-Look lackiert. Damit liege ich wohl im Trend, Maybelline Jade hat gerade seine „Metallic Collection“ auf den Markt gebracht und auch die anderen Kosmetikfirmen haben den ein oder anderen Glitzerlack im Angebot.

(Auf dem Foto seht ihr die Farbe 77Z der Manhattan Limited Edition „Liquid Metals“, gekauft auf ebay).

I just like to see what everybody was wearing

Gestern fanden die MTV Europe Music Awards in Frankfurt statt. Und ich weiß nicht, ob es an Deutschland liegt oder an „Europe“, das Staraufgebot war nicht sonderlich beeindruckend (z. B. Taylor Swift, fun., No Doubt). Nichtsdestotrotz ist es natürlich interessant zu sehen, wer was gewonnen hat und welche Red Carpet Looks überzeugen konnten. Moderiert wurde die Show übrigens von Heidi Klum, in gefühlt tausend verschiedenen Kleidern und natürlich mit extra hohem Beinschlitz (auf dem Roten Teppich sah sie wieder schrecklich aus, siehe Foto links. Während der Moderation wurde es etwas besser.) (mehr …)

Winter is the time for comfort, for good food and warmth

Über „Wir sind Nobelpreis“ wurde genug Wort und Witz veröffentlicht und über die aktuelle Wintermode hat auch schon so gut wie jedes Fashionbloggermädchen ein, zwei Zeilen verloren. Es wird aber mal wieder Zeit für ein bisschen Mode hier. Das Wetter in den letzten Tagen ließ uns schließlich keinen Zweifel,  dass wir bald alle unsere Winterjacken und -stiefel herauskramen können. Da stellt sich doch die Frage, was diese Saison in unseren Kleiderschrank wandern könnte. Und diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. (mehr …)

Colour me in kindness, cover me with love.

 „Grunge“ katapultiert uns direkt in die 90er. In diesem Jahrzehnt fand der „Seattle-Sound“ seinen Anfang und Nirvana-Legende Kurt Cobain sein Ende. Gut zwanzig Jahre später ist die schrammelige Rockmusikbewegung fast vollends ausgestorben. Da ist es umso überraschender, wenn das Genre plötzlich von fünf jungen Herren aus Ipswich weiterentwickelt wird. Basement heißt ihre Band und ihr neues Album „Colourmeinkindness“ ist der letzte Meilenstein vorm offiziell verkündeten Halb-Aus („Hiatus“). Angesichts tiefer Verwurzelung im Pop Punk fungiert dieser Grunge-Emo-Ausflug gleichzeitig als komplette musikalische Neuausrichtung. (mehr …)

I’ll tell you what I want, what I really, really want

Es war klar, dass die diesjährigen Olympischen Spiele in irgendeiner Weise spektakulär abschließen. Und dennoch: Viele britische Topstars (z. B. One Direction) standen auf der Bühne der „Closing Ceremony“, wirklich aufregend waren aber nur die Spice Girls. Die ehemalige Girlgroup performte ihre Klassiker „Wannabe“ und „Spice up your life“ und erinnerte damit an ihre erfolgreiche Karriere – Victoria Beckham und Mel B konnten anscheinend ernsthaft dazu überredet werden; wieder miteinander aufzutreten, Mel C, Geri Halliwell und Emma Bunton waren eh noch nie das Problem. Zum Video geht’s hier.

Haha, Victoria …

Abgesehen von den Spice Girls wurde Miley Cyrus zum Trending Topic: Die Sängerin schnitt sich ihre blondierten Haare ab: „Someone just told me I’m prettier than Miley Cyrus„.

You can’t live without amusement

Im Rheinland findet ungefähr jedes Wochenende eine Kirmes statt. Abgesehen von der Düsseldorfer Kirmes steht der Begriff dort aber nur für das zweitägige Besuchen eines Provinz-Bierzeltes nebst Karussell für die Kinder, irgendwo in irgendeinem kleinen Dorf oder Stadtteil. Das kann ich als altes Ruhrpottkind nicht ernstnehmen. Hier gibt es schließlich die Cranger Kirmes. Vielleicht die Größte ihrer Art (da streitet man sich drum) und auf jeden Fall die Beste. Gestern war ich dort, wurde nass auf der Lieblingswasserbahn und versuchte das viele Essen drin zu halten auf dem „Höllenblitz“. Gummibärchenschnaps beim Steinmeister musste auch endlich mal probiert werden. Guter Abend in der Heimat.

Wer noch nie dort war, sollte das definitiv mal auf seine Bucket List schreiben! Nix da mit Oktoberfest.

Live music, summer, friends and beer is all you need

Weil Festivals Besuchen irgendwie cooler ist, als Lernen in der stickigen Wohnung, ging es für mich am Samstag zum New Noise Fest nach Karlsruhe. Super Wetter, gute Bands und nette Leute … Die vielen hundert Kilometer haben sich gelohnt! Bei stageload gibt’s meinen Bericht und paar Fotos.