aaron paul

Even bad times have good things in them to make you feel alive

Review: „A Long Way Down“

Ob ein Selbstmord schon mal gescheitert ist, weil sich in genau dem Moment an genau dem Ort noch jemand anderes das Leben nehmen wollte? Nick Hornby bringt diese Situation in seinem jetzt verfilmten Roman „A Long Way Down“ ad absurdum: Gleich vier Personen möchten sich in der Silvesternacht auf einem Londoner Hochhaus das Leben nehmen: Talkmaster Martin (Pierce Brosnan), Vollzeit-Mutter Maureen (Toni Collette), Politikerkind und Partyqueen Jess (Imogen Poots) sowie der pizzaliefernde Musiker Jesse (Aaron Paul). Da ein Selbstmord mit wartenden Zuschauern nicht mehr so attraktiv erscheint wie zuvor, verbringen die vier stattdessen die Nacht miteinander und erzählen sich ihre Lebensgeschichten – allen voran natürlich den Grund für die Misere, aus der sie sich befreien wollen. Letztendlich schließen sie einen Pakt: bis zum Valentinstag bringt sich niemand um. In den folgenden sechs Wochen passen die Selbstmordgefährdeten aufeinander auf, freunden sich an und erlangen so sogar mediale Berühmtheit. Aber ob das ein Grund ist, am 14. Februar auf den tödlichen Sprung zu verzichten? (mehr …)