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Tune of the week: Beatsteaks – Gentleman Of The Year

Morgens im Bad höre ich immer Radio und da die Beatsteaks aus Berlin kommen, machte mein Berliner Radiosender ordentlich Werbung für die Band. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso „Gentleman of the year“ quasi jedes Mal lief, wenn ich aus der Dusche stieg. Passenderweise dazu ist auch komplett Berlin Mitte voller „Gentleman of the year-Aufkleber, sodass mein Arbeitsweg den Ohrwurm noch untermauerte. Ich konnte mich nie darauf einigen, ob ich den Song jetzt eigentlich cool oder scheiße finde, so, wie meine Meinung zu der ganzen Band auch immer variiert – als ich die Band 2011 in Münster sah, war ich noch mega begeistert und rastete (nicht nur) zu ihrem Nirvana-Cover gehörig aus, die letzte Scheibe „Boombox“ sagte mir halt aber gar nicht mehr zu. Zum neuen, ganz simpel „Beatsteaks“ betitelten, Album habe ich auch noch keine Meinung. Zu dieser Woche gehört die erste Singleauskopplung aber so oder so, schließlich WERDE ICH DIESEN OHRWURM NICHT LOS!

Tune of the week: Coldplay – Magic

„Magic“ lief vor ein paar Stunden im Späti und seitdem geht es mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Dem neuen Coldplay Album stehe ich ja doch eher zwiegespalten gegenüber, aber gegen das Lied kann man einfach nichts sagen. Ich mag’s und nun erinnert es mich auch an einen schönen sonnigen Tag im Park.

Surprise, Bitch

Da haut Beyoncé einfach mal ihr fünftes Album raus (mit 14! Songs + 17! Videos) und ich habe endlich einen Anlass, um über das neueste Meme zu schreiben. Denn ihre Aktion passt einfach so wunderbar zum aktuellen „Surprise, Bitch!“-Internetphänomen. Eigentlich ist es nur eine von vielen „American Horror Story“-Szenen: Die totgeglaubte Emma Roberts aka Madison taucht putzmunter wieder auf – mit den Worten „Surprise, bitch. I bet you thought you’d seen the last of me“. Doch auch wenn man die Serie nicht verfolgt, an dieser Äußerung kommt man nicht mehr vorbei, schließlich passt sie zu so vielen Situationen… (mehr …)

All I wanna hear her say is „Are you mine?“

Review von Arctic Monkeys – AM

Die Arctic Monkeys finden ihren Namen so scheiße, dass sie ihn auf ihrer neuesten Platte nicht lesen wollen. Deswegen ist das Album nur teilweise selbstbetitelt. „AM“ heißt der Longplayer und es ist der mittlerweile fünfte. Leider. Die letzten beiden Veröffentlichungen hätte man sich schließlich sparen können. Überraschenderweise hat die aktuelle Numero Fünf aber durchaus eine Daseinsberechtigung.

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Tune of the week: Chelsea Wolfe – The Waves Have Come

Wenn ein Künstler auf pitchfork.com gehypt wird, kann ich mir sicher sein, dass mir eben dieser irgendwann von Freunden empfohlen wird. So lief es auch bei Chelsea Wolfe. Die Sängerin mit der tollen Stimme bringt am 3. September ihr viertes Album „Pain is Beauty“ heraus. Gestreamt werden kann es bereits und hui, ist das schön. Perfekt für immer dunkler werdende Tage …

Magna Carta, Holy Grail

Dass ich nicht der größte Hip Hop-Fan/Kenner bin, merkt man diesem Blog wohl an. Jay-Z mochte ich allerdings schon immer, deswegen bin ich sehr gespannt auf sein neues und 12. Studioalbum. Während der gestrigen NBA Finals wurde bekannt, dass „Magna Carta, Holy Grail“ am 7. Juli erscheint. Samsung Galaxy Nutzer haben die Möglichkeit, das Album drei Tage vorher kostenlos herunter zu laden (s. Foto) … welch gigantische Werbeaktion! (mehr …)

And don’t you dream in your sleep, it’s just lazy

Achtung Musiktipp! Bericht: SWIM DEEP + THE 1975 (Gebäude 9, Köln. 07.05.13)

Mit ihren abgeranzten 90er-Klamotten sehen sie aus wie irgendwelche rich kids, die gegen ihre Eltern rebellieren möchten. Oder wie Jugendliche, die „Grunge“ für einen Modestil halten und Nirvana für einen Smiley-Erfinder. Faszinierenderweise machen SWIM DEEP aber ganz enthusiastisch Musik. Gute Musik. Im Vereinigten Königreich schafften es die vier Jungs aus Birmingham schon ins Vorprogramm von TWO DOOR CINEMA CLUB, hierzulande sind ihre Indiepop-Hymnen noch weitestgehend unbekannt. Ganz schön mutig also, bereits vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums eine Headline-Tour in Deutschland zu starten. Im Kölner Gebäude 9 startete die Tour und naja, voll war es nicht. (mehr …)

Tune of the week: Comadre – Hack

Diese Woche war es doch relativ schwer, einen Song zu finden. Und zwar nur einen! Denn der Pianos-Teil auf der Touché Amoré / Pianos Become The Teeth Split, „Hiding„, ist richtig gut, das neue selbstbetitelte Comadre-Album allerdings auch. Ich habe mich nun (oder nur?) aufgrund der Songmasse für Comadre entschieden, „Hack“ blieb mir dabei mit am meisten im Ohr.

Gönnt euch „Comadre“! Die digitale Version kostet auch nur 5 läppische Dollar (Vinyl geht in Deutschland weg wie warme Semmeln).