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The thing with distances

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Diesen Beitrag habe ich heute Morgen auf Tumblr entdeckt und ich dachte mir nur: wie wahr das ist! Letzte Woche wurde mir nämlich mal wieder bewusst, wie es alle Menschen in die Ferne zieht, obwohl sie die Dinge bei sich in der Nähe noch gar nicht gesehen haben. Ich saß in einem Berliner Café zusammen mit einer Mexikanerin, die in zwei Monaten komplett Europa bereist und Städte sieht, die schon viel zu lange auf meiner „Bucket List“ stehen, sowie mit einer alten Schulfreundin, die zum ersten Mal in Berlin war, die die Mexikanerin aber damals in ihrem AuPair Jahr in Amerika kennengelernt hat. Merkste was? Hinz und Kunz fliegt nach Südostasien oder macht einen USA Roadtrip, während die europäischen, gar die deutschen Städte links liegen gelassen werden. Und dabei haben wir es doch so nah und könnten eigentlich „mal eben“ etwas Neues entdecken. Dieses „mal eben“ scheint den meisten wohl nicht glamourös genug. Mir aber eigentlich schon und deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Städteliste auf Vordermann zu bringen. Die Overseas-Trips müssen sowieso erstmal finanziert werden können und so stehen dieses Jahr stattdessen Leipzig & Dresden (ist ja jetzt so schön nah) sowie Lissabon und Rom auf dem Programm. Für Tipps jeglicher Art bin ich natürlich dankbar.

Dressed in stars and stripes

Zwar wird die Deutschlandflagge hierzulande höchstens zur EM irgendwo hingepinselt, die Fahnen der USA, UK und Australien dürfen aber sogar auf modischen Alltagsklamotten erscheinen. Ist ja auch kein Wunder, die anglo-amerikanischen Länder haben schlichtweg die schönsten Fahnen, sie sind oft Ziel unserer Fernwehsehnsüchte und als Nazi gelten möchte man als Deutscher sowieso nicht. Also werden momentan fleißig Stars and Stripes gedruckt. Die Flagge der USA ist natürlich am beliebtesten, aber selbst Australien-Fans kommen auf ihre Kosten (s. Strumpfhose unten). (mehr …)

Pugs, Airmax and Conservatism

Es wird mal wieder Zeit für einen „Gerade ist beliebt…“-Post.

1. Pug Love

Zwischen all den Katzen und Pinguinen ist ein Tier auf der Beliebtheitsskala ganz oben: Irgendwie habe ich momentan das Gefühl, dass sich jede(r) Zweite einen Mops wünscht. Also den Hund. Die kleinen Hunde mit der eingedötschten Nase sind überall. Das kleine possierliche Foto von dem Mops und seinem Doppelgänger hier links hat aktuell 12473 Tumblr Notes, also über 12.000 Menschen haben das Foto geliked und/oder gerebloggt. Naja. Ich kann mich für diese Hunde-Art nicht sonderlich begeistern. Oder für Hunde generell. Aber gegen ein Meerschweinchen hätte ich nichts einzuwenden…

2. Kat Graham Love

Einen prominenten Gönner zu haben, ist nie schlecht. Bei Kat Graham ist es der Blogger Perez Hilton, der sie zurzeit pusht als gebe es kein morgen mehr. Selbst Britney Spears ist nun schon Fan und twitterte über Grahams neue Single „Put your graffiti on me“. Das offizielle dazugehörige Video ist dank Gema natürlich wieder direkt gesperrt. Danke. Muss man sich vorerst mit den Snippets bei iTunes genügen. Denn wie schon das Cover verrät, tapst die Sängern nun nicht mehr auf SingerSongwriter/Countrypfaden, sondern versucht sich an tanzbarer Musik. Ist schließlich immer noch der einfachste Weg, um erfolgreich zu werden. Nach prominenter Unterstützung natürlich.

3. Airmax Love

Mit meinen Oldskool Vans sehe ich in diesem Frühjahr ganz schön alt aus. Wenn es schon keine Chucks oder Doc Martens sind, müssen es wenigstens Nike Airmax sein. Die finde ich zwar nicht so super, der Rest der Welt aber. Wahlweise auch irgendeinen anderen Nike Schuh. Wer hätte das vor einem Jahr erwartet…

4. Republican Hate

Die Politarisierung von Teenagern via Internet ist ganz schön einfach, das ist uns nicht erst seit Kony bekannt. Die amerikanische Präsidentschaftswahl hat mit ihren konservativen Republikaner-Kandidaten natürlich einiges an diskutierbarem Material zu bieten. Gerade Homosexualität ist bei der jüngeren Generation (zumindest vordergründig) akzeptiert, da schießt man sich mit solch Aussagen schnell ins Aus. Was das letztendlich für die Wahl bedeutet, weiß man natürlich nicht. Rebloggen fällt allen immer ein bisschen leichter als demonstrieren oder einfach auch: wählen gehen. Wer ein Bild von einem Obdachlosen postet, ist ja auch nicht direkt ein Wohltäter.