Berlin

Tune of the week: Balance & Composure – Enemy

Was hatte ich mich im Vorfeld auf die Balance & Composure / Seahaven / Moose Blood Show gefreut. Doch es kam eine anstrengende Arbeitswoche und eine extrem nervige Erkältung, sodass meine Lust immer weniger wurde und zu guter Letzt konnte ich mir  dann auch nur 2 Songs meiner geliebten Moose Blood ansehen, weil die Band einfach mal um 19.30 anfangen musste, überall im Vorfeld jedoch „Beginn: 20 Uhr“ vermerkt war. Ich hab meine Unmut ja schon bei Instagram verkündet, aber so ganz verdaut hab ich das Ganze noch immer nicht… meine Laune wäre an dem Abend vermutlich auch durchweg extrem schlecht geblieben, wenn mich Balance & Composure nicht zumindest etwas versöhnt hätten. Sie spielten nämlich meinen Lieblingssong „Enemy“.

What Fans say

In Berlin begegnet man ja doch mal dem ein oder anderen Promi. Eigentlich laufe ich immer an ihnen vorbei und sage zu meiner Begleitung „da war gerade Matthias Schweighöfer!!“ oder Vergleichbares und erzähle es dann in so irrelevanten Momenten wie Jetzt. Würde vor mir aber Brad Pitt stehen oder irgendein anderer amerikanischer Schauspieler den ich (seit Jahren) abfeiere, würde ich vermutlich all meinen Mut aufnehmen und nach einem Foto fragen. Smalltalk mit ihm? Wäre ich vermutlich nicht fähig zu. Damit liege ich auch eindeutig im Trend, wenn man sich mal dieses Interview von Vanity Fair anschaut: „Was sagen Fans, wenn sie dich sehen?“ wird wirklich amüsant beantwortet aus Promi-Sicht.

Tune of the week: Chase & Status – No Problem

Wie dieser Tweet verrät, steht mein Wochenende ganz im Zeichen des Berlin Festivals. Während der Schlaf darüber meckert, freut sich mein musikliebendes Herz. Endlich wieder tanzen! Richtig „abgezappelt“ (im wahrsten Sinne des Wortes) wurde heute Morgen ab 2.15 beim Chase & Status DJ Set.

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The thing with distances

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Diesen Beitrag habe ich heute Morgen auf Tumblr entdeckt und ich dachte mir nur: wie wahr das ist! Letzte Woche wurde mir nämlich mal wieder bewusst, wie es alle Menschen in die Ferne zieht, obwohl sie die Dinge bei sich in der Nähe noch gar nicht gesehen haben. Ich saß in einem Berliner Café zusammen mit einer Mexikanerin, die in zwei Monaten komplett Europa bereist und Städte sieht, die schon viel zu lange auf meiner „Bucket List“ stehen, sowie mit einer alten Schulfreundin, die zum ersten Mal in Berlin war, die die Mexikanerin aber damals in ihrem AuPair Jahr in Amerika kennengelernt hat. Merkste was? Hinz und Kunz fliegt nach Südostasien oder macht einen USA Roadtrip, während die europäischen, gar die deutschen Städte links liegen gelassen werden. Und dabei haben wir es doch so nah und könnten eigentlich „mal eben“ etwas Neues entdecken. Dieses „mal eben“ scheint den meisten wohl nicht glamourös genug. Mir aber eigentlich schon und deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Städteliste auf Vordermann zu bringen. Die Overseas-Trips müssen sowieso erstmal finanziert werden können und so stehen dieses Jahr stattdessen Leipzig & Dresden (ist ja jetzt so schön nah) sowie Lissabon und Rom auf dem Programm. Für Tipps jeglicher Art bin ich natürlich dankbar.

Tune of the week: Beatsteaks – Gentleman Of The Year

Morgens im Bad höre ich immer Radio und da die Beatsteaks aus Berlin kommen, machte mein Berliner Radiosender ordentlich Werbung für die Band. Anders kann ich mir nicht erklären, wieso „Gentleman of the year“ quasi jedes Mal lief, wenn ich aus der Dusche stieg. Passenderweise dazu ist auch komplett Berlin Mitte voller „Gentleman of the year-Aufkleber, sodass mein Arbeitsweg den Ohrwurm noch untermauerte. Ich konnte mich nie darauf einigen, ob ich den Song jetzt eigentlich cool oder scheiße finde, so, wie meine Meinung zu der ganzen Band auch immer variiert – als ich die Band 2011 in Münster sah, war ich noch mega begeistert und rastete (nicht nur) zu ihrem Nirvana-Cover gehörig aus, die letzte Scheibe „Boombox“ sagte mir halt aber gar nicht mehr zu. Zum neuen, ganz simpel „Beatsteaks“ betitelten, Album habe ich auch noch keine Meinung. Zu dieser Woche gehört die erste Singleauskopplung aber so oder so, schließlich WERDE ICH DIESEN OHRWURM NICHT LOS!

Someone’s always complaining

2014-07-20 15.53.51Eigentlich wollte ich euch nicht schon wieder mit einem meiner persönlichen Erlebnisse langweilen, aber es passt einfach zu gut. Sonntag flanierte ich nämlich mit meinem Besuch ein bisschen durch Prenzlauer Berg, wollte mich gerade über die sengende Sonne beschweren und auf einmal startete die örtliche Feuerwehr eine Wasserparty. Mehrere Schläuche sowie eine riesige Leiter waren im Einsatz und erfrischten eine Menge von glücklichen Gesichtern. Auch ich tanzte munter durchs Wasser. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht erwartete: dass sich jemand ernsthaft über diese Aktion beschwert. Okay, wir sind in Deutschland, aber es waren einfach so viele Menschen (und Hunde!) positiv überrascht und beklatschten fröhlich die Feuerwehr. Naja, jedenfalls berichtet der Tagesspiegel, dass sich Anwohner über die verschmutzten Autos, den Wasserverbrauch und was weiß ich nicht was beschwerten. Danach meckerte dann sogar ein Berliner, dass das doch bestimmt so’n spießbürgerlicher Zugezogener war und sich niemals ein Ur-Berliner beschweren würde (doch). Ach Deutschland. Es ist doch viel zu warm zum Aufregen.

Tune of the week: The National – Terrible Love

Diese Woche habe ich Berlin mal richtig ausnutzen können: ich besuchte nicht nur eine Show der Fashion Week und saß in der „Front Row“, ich war auch bei der Premiere von „Mistaken for Strangers„, in Anwesenheit von Matt und Tom Berninger.

Review: Mistaken For Strangers

Vom Dreh anspruchsloser Horror-Splatter-Movies zum angesagten Dokumentar-Regisseur: so lässt sich die Karriere von Tom Berninger kurz und knapp zusammenfassen. Tom Berninger, das ist der kleine Bruder von Matt Berninger, seines Zeichens Sänger der überaus gefeierten Indie Rockband The National. Während Matt die großen Bühnen der Welt besingt, hängt Tom in Cincinnati rum und bemitleidet sich selbst. Matt lädt ihn daraufhin ein, die nächste The National Tour als Roadie zu begleiten. Tom ergreift die Gelegenheit, ist aber nur ein halbwegs akzeptabler Tourbegleiter: statt Handtücher und Essen bereit zu halten, filmt er lieber alles, was um ihn herum geschieht. (mehr …)

Tune of the week: Brand New – Okay I Believe You, but My Tommy Gun Don’t

2014-04-24 22.22.50Diese Woche habe ich gleich drei Konzerte besucht: Amenra & Co. im Lido, Brand New & The Front Bottoms im Bi Nuu und Iron Chic im Ruth. Tatsächlich waren alle drei Shows gut. Dadurch, dass ich zu Brand New nur gegangen bin, weil ich Angst hatte wegen Müdigkeit etwas Grandioses zu verpassen und es dann auch grandios wurde, hat diese Band diese Woche den „Tune of the week“ mehr als verdient. (mehr …)

Come my way

2014-04-06 14.38.24Ich hab’s getan. Mein Oberschenkel ist bunt. Ich habe euch ja schon an der ein oder anderen Stelle an meinem Tattoowunsch teilhaben lassen. Nach drei Jahren intensiven Nachdenkens über Motiv und Aussage habe ich es nun durchgezogen und mich bei Sarah B. Bolen stechen lassen. Bei ihr sieht man das endgültige Design erst am selben Tag und ich könnte nicht glücklicher sein mit dem, was sie für mich gezeichnet und umgesetzt hat!

Ein so großes Motiv war natürlich nicht gerade wenig für den Anfang, darum war es schon ziemlich schmerzhaft – besonders der Teil mit den Schattierungen – aber wie sagt man so schön: wer schön sein will, muss leiden.

Tune of the week: The Pretty Reckless – Going to Hell

Dank Gossip Girl Schauspielerin und Skandalnudel Taylor Momsen ist The Pretty Reckless eine Rock-Band, die von der Allgemeinheit nur bedingt ernst genommen wird. Bei ihrem Auftritt im Berliner Lido findet man sich daher zwischen Teenagern, Verfechtern des Emo-Looks, Indie-Pärchen und Rock-Opas wieder. Während die jungen Teenie-Mädels euphorisch auf Sängerin „Tayloooor“ warten, tun die Emo-Revivalfans auf cool: „Was für ´ne Taylor? Taylor Lautner?“. Als die blonde Sängerin nach einer viel zu langen Umbaupause die Bühne betritt, sind sich aber dann doch alle einig und schreien und applaudieren, was das Zeug hält. (mehr …)