Berlin

Tune of the week: Nirvana – Where did you sleep last night

IMG_3324Ich hasse es, dass überall Nirvana läuft.  Ob auf 80er Parties, auf 90er Parties, auf Trash Parties, auf Rock-Parties, auf Normalo-Parties, in Castingshows und Reality TV, „Smells like Teen Spirit“, „Come As You Are“ und Co. werden gnadenlos ausgeschlachtet. Da ist es kein Wunder, wenn meine werte Lieblingsband niemand mehr ernst nimmt. Gestern war ich zum Beispiel beim Roller Derby Spiel bzw. „Bout“ der Berlin Bombshells gegen die Crime City Rollers Malmö. Der Sport ist echt cool, ich hatte Spaß und dann lief in der Halbzeit – wie soll es auch anders sein – „Smells Like Teen Spirit“.  Gibt ja auch keine 34.538.573 Rocksongs, die jeder kennt. Also darüber freuen oder wütend gucken? Ich kombinierte beides. Und nehme heute aus Trotz „Where Did You Sleep Last Night“ als Tune of the week. Das wird mich morgen auch wieder wecken (Montag, urgh).
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Tune of the week: Expire – Abyss

Alleine Konzerte besuchen ist nicht unbedingt toll, es ist aber mein Grundsatz, dass ich nicht auf Bands verzichte, nur weil niemand meiner Freunde meine Begeisterung teilt. Daher stand ich diese Woche gleich zweimal einsam und allein in Berlins Konzertlocations und tippte in den Umbaupausen fuuurchtbar beschäftigt auf mein Handy (okay, so schlimm war’s echt nicht!). Zum einen schaute ich mir Wakey! Waykey! und Alexz Johnson an, zum anderen war ich bei Expire. Ich stehe äußerst selten auf so Mosh-Hardcore, aber Expire haben es einfach drauf. Das zeigt nicht nur ihre Diskografie, sondern auch ihre Show im Cassiopeia am Mittwoch. Bin gespannt aufs neue Material! (mehr …)

So tell me why we’re talking when we dance so good

Bericht: Ron Pope, Wakey! Wakey! & Alexz Johnson im Berliner Lido

Wenn eine Tour keinen Support, sondern „Special Guests“ hat, kann der Haupt-Act auch mal in den Hintergrund rücken. So geschehen bei Ron Pope mit seinen besonderen Gästen Alexz Johnson und Wakey! Wakey!.

(Leider) schon wesentlich vor den angekündigten acht Uhr betritt Alexz Johnson die Bühne des Lidos. Die zuckersüße Kanadierin ist zum ersten Mal in Europa unterwegs und manchen vielleicht noch aus der Viva-Serie „Instant Star“ (2004) bekannt. Schon damals hatte sie eine super Stimme. Mittlerweile singt sie so wunderbar zerbrechlich, dass die bereits anwesenden Gäste nach jedem Song in einen absolut begeisterten Applaus verfallen. Miss Johnson ist sichtlich gerührt („People care, that’s so nice. I’m one of ten kids“) und entschuldigt sich mehrmals für ihre depressive Musik. Der hohe Grad an Melancholie kümmert das Publikum aber weniger, schließlich hören sich Liebeskummer („Thank you for breaking my heart“) und Mittellosigkeit („American Dreamer“) einfach wunderschön an. Egal, ob akustisch oder mit Wakey! Wakey! Sänger Michael Grubbs am Keyboard.

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If you don’t smoke before you’re 18

2014-01-31 14.03.13…you probably won’t start. Das las ich letztens in der Berliner Zeitung. Es brachte mich zum Nachdenken. Ich bin Nichtraucherin, schon immer gewesen, und seitdem ich nach Berlin gezogen bin, kommt diese Tatsache immer wieder zur Sprache. Denn war in Bonn noch überall Rauchverbot und rauchten auch die wenigsten meiner Freunde, hat hier fast jeder meiner Kontakte ständig ’ne Kippe in der Hand. Das ist ganz schön anstrengend. In der Wohnung schließe ich immer die Tür meines Zimmers, damit wenigstens meine eigenen vier Wände rauchfrei bleiben, ich kann nicht durchgehend mit meinen Mitbewohnern im Wohnzimmer sitzen, weil ich die Luft irgendwann nicht aushalte und auch in Clubs und Bars habe ich echt Probleme, mit dem krassen Rauch klarzukommen. Und wie widerlich ich es finde, wenn meine Klamotten – wieder einmal – völlig verqualmt sind. Das Ding ist: ich kann mich ja nicht beschweren. Wenn alle um mich herum rauchen, bin ich in der Minderzahl und muss es hinnehmen. Mitrauchen will ich aber auch nicht, weil es mich einfach 0,0 % reizt. Es hat schließlich einen Grund, wieso ich seit jeher auf Zigaretten verzichte. Ich muss sogar zwischendurch nachschauen, ob man „Zigarette“ wirklich nur mit einem „r“ schreibt. Doch ich bin gespannt, ob ich irgendwann trotzdem aufgebe. Ekelfaktor, Gesundheit, Kosten – alle Minuspunkte über Bord werfe, weil mich die Gesellschaft dazu verleitet. Ich hab’s locker geschafft, bis Anfang 20 durchzuhalten. Aber schaff‘ ich es auch länger?

Refugee camp

Die ganzen #ibes Tweets und Millionärswahl-Berichterstattungen und Hackermeldungen gehen mir auf den Geist. Hier ein schneller Linktipp der anderen Art: „Fluchtpunkt Oranienplatz„, ein interessanter Beitrag der Berliner Morgenpost über die Bewohner des Flüchtlingscamps in Kreuzberg.

Tune of the week: Alexz Johnson – Time to be your 21

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Ein kleiner Teil meines neuen Zimmers

Ich habe eine anstrengende Woche hinter mir: Erst war ich Zuhause bei meinen Eltern und habe dort stundenlang Dias gescannt sowie alte Freunde getroffen und danach war ich noch in Bonn zu Besuch, habe meine alte Wohnung ins Reine gebracht und Abschied gefeiert. Jetzt sitze ich in Berlin, nachdem ich den ganzen Tag mein Zimmer eingerichtet habe. Mittlerweile ist ein Ende in Sicht und das sollte es auch, denn morgen ist mein erster Arbeitstag. Es blieb also wenig Zeit zum Entdecken neuer Musik (ich vermisse es!) und so nehme ich „Time to be your 21“ vom ehemaligen VIVA-Star Alexz Johnson als heutigen Tune of the week. Ich erinnere mich nämlich, wie mich der Rhabarberschnaps auf meiner Party dazubrachte, lautstark zu diesem Lied mitzusingen. Es ist aber auch einfach ein Klassiker – zumindest für mich persönlich. (Verzeiht mir den miesen Final Fantasy Link, es ist mal wieder wie verhext mit den gesperrten Videos!)

The Internet helps

UmzugskartonsUmziehen ist scheiße. Es ist anstrengend, nervenaufreibend und überfordernd. Leider lässt es sich schwer vermeiden und so musste ich in den letzten Tagen unzählige Kisten packen. Ich habe schon öfters den Wohnort gewechselt oder kurzzeitig geändert, aber mein jetziger Umzug ist der erste, den ich als „richtigen“ Umzug erlebe. Denn ich habe nach 3.5 Jahren in Bonn wirklich alles hier. Ob Gesellschaftsspiele oder Jugendtagebücher – selbst wenn ich bestimmte Dinge nicht seit Wohnbeginn hier hatte, so habe ich sie nach und nach dann doch zu mir gebracht. Zusätzlich ziehe ich auch noch ziemlich weit weg: für mein PR-Volontariat geht es nach Berlin. Zum Glück bin ich nicht allein, ich bekomme viel Hilfe von meiner Familie und meinen Freunden. Und dem Internet! Dem Internet? Ja, dem Internet. (mehr …)