brad pitt

The #oscars pic that broke twitter

Bei den Oscars sind es nicht die Gewinner (12 Years A Slave? Seriously?), die die wahren News-Stories ausmachen, sondern das Geschehen während der Award Show an sich. Dieses Mal sprengte eine Aktion von Gastgeberin EllenDeGeneres das Social Web. Die Komikerin initiierte während der Show einen Selfie-Schnappschuss, welcher elf absolute Hollywood-Größen zeigt. Jennifer Lawrence scherzte noch, sie könne ja ihre Brüste entblößen, damit das Bild viele Retweets erreicht. Auch ohne Nipplegate kam das Selfie aber phänomenal gut an: Ellens Twitterfoto wurde so oft retweeted wie keins zuvor in der Geschichte des Kurznachrichtendienstes; Twitter brach sogar zwischendurch zusammen. (mehr …)

I don’t want to survive. I want to live.

Review: 12 Years A Slave

Nordamerikanische Sklavenerzählungen aus dem 19. Jahrhundert gibt es viele. Berechtigterweise. Schließlich wollten die Autoren mit ihren qualvollen Schriften erreichen, dass der Abolitionismus weiter vorangetrieben wurde. Eins dieser „slave narratives“ ist „Twelve Years A Slave“ von Salomon Northop. Es sind die Memoiren eines Schwarzen, der in New York in Freiheit lebt, eines Tages entführt, in die Sklaverei verkauft und zwölf Jahre lang als Sklave in Louisiana festgehalten wurde. Unter Regie von Steve McQueen wurde das Drama verfilmt, für die Produktion zeichnete sich (u.a.) Brad Pitt verantwortlich. Im Mittelpunkt steht aber natürlich Schauspieler Chiwetel Ejiofor als Solomon Northup. Denn der Film ist ebenfalls sehr auf Northups Geschichte zentriert: Wir erfahren, wie Solomon vor der Sklaverei lebt, wie er in die Hände von Sklavenhändlern gelangt und wie er sich dann bei verschiedenen Mastern durchschlägt. Baumwoll-Pflücken, Floßbauen, Botengänge – Solomon macht alles und versucht immer, wie ein einfältiger Schwarzer zu wirken, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen. Allein sein talentiertes Geigenspiel fällt auf, welches ihm aber zumindest etwas „Freizeit“ und die Gunst mancher Master bringt. (mehr …)

Hollywood is a place where they’ll pay you a thousand dollars for a kiss and fifty cents for your soul.

Hält sich eine Firma hundert Jahre lang erfolgreich am Leben, ist das mittlerweile eine ganz schöne Leistung, besonders im Fernseh- und Filmbereich. Paramount Pictures ist so ein Unternehmen. Hundert Jahre lang wurden Filme en masse produziert. Das musste irgendwie gefeiert werden und so lud die Produktionsfirma 116 der einflussreichsten Filmschaffenden Hollywoods ein. George Clooney, Meryl Streep, Charlize Theron, Robert De Niro … die Gästeliste liest sich wie der Walk of Fame. Ich will gar nicht wissen, wie viel Mühe es gekostet haben muss, die Terminpläne all dieser bekannten Stars unter einen Hut zu bringen. Und das alles „nur“ für ein gigantisches Foto, das Geschichte schreiben soll. Vielleicht ist dieses Unternehmen etwas zu hoch gegriffen, ich kann mir aber schon vorstellen, dass man in fünfzig Jahren damit gut in die Vergangenheit reisen kann.
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