dresden

What to do in Dresden

Collage AnniIch hatte mir für den Sommer nicht nur eine Leipzig-Stippvisite vorgenommen, auch Dresden wurde ein Besuch abgestattet. Ich war zu diesem Zeitpunkt absoluter Dresden-Neuling und habe mir die Standard-Sehenswürdigkeiten angeschaut, aber es sagt ja keiner, dass das nicht auch interessant sein darf.

Teil 1: Historische Altstadt

Klar, wenn man das erste Mal nach Dresden fährt, möchte man unbedingt das historische Zentrum sehen. Ich war fasziniert davon, wie nah alles zusammenliegt. Wir sind vom (wirklich schönen) Hauptbahnhof durch die neue Innenstadt mit Shoppingcenter, Foodcenter und Markt Richtung Elbufer gelaufen. Als erstes entdeckten wir den Fürstenzug mit seinem über 100 Meter langem Wandbild aus Porzellanfliesen. Beeindruckend, aber nicht mein Geschmack. Da gefiel mir die Hofkirche schon besser. Dresden1Die Kathedrale im Stil des Barock ist auch fast 300 Jahre nach Errichtung ein echter Anblick. Ich gucke mir sowieso immer gerne Kirchen an. Die Semperoper fand ich dagegen recht langweilig, ich war allerdings auch nicht drin, da es mir keine 10 Euro Eintritt wert war. Im Park des Zwingers gönnten wir uns dann die erste Pause. Der Dresdner Zwinger ist das bedeutendste Bauwerk des Spätbarock und bietet mit Orangerie, Brunnen und Festspielplatz genug Platz zum Entspannen.  (mehr …)

The thing with distances

weltgröße

Diesen Beitrag habe ich heute Morgen auf Tumblr entdeckt und ich dachte mir nur: wie wahr das ist! Letzte Woche wurde mir nämlich mal wieder bewusst, wie es alle Menschen in die Ferne zieht, obwohl sie die Dinge bei sich in der Nähe noch gar nicht gesehen haben. Ich saß in einem Berliner Café zusammen mit einer Mexikanerin, die in zwei Monaten komplett Europa bereist und Städte sieht, die schon viel zu lange auf meiner „Bucket List“ stehen, sowie mit einer alten Schulfreundin, die zum ersten Mal in Berlin war, die die Mexikanerin aber damals in ihrem AuPair Jahr in Amerika kennengelernt hat. Merkste was? Hinz und Kunz fliegt nach Südostasien oder macht einen USA Roadtrip, während die europäischen, gar die deutschen Städte links liegen gelassen werden. Und dabei haben wir es doch so nah und könnten eigentlich „mal eben“ etwas Neues entdecken. Dieses „mal eben“ scheint den meisten wohl nicht glamourös genug. Mir aber eigentlich schon und deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Städteliste auf Vordermann zu bringen. Die Overseas-Trips müssen sowieso erstmal finanziert werden können und so stehen dieses Jahr stattdessen Leipzig & Dresden (ist ja jetzt so schön nah) sowie Lissabon und Rom auf dem Programm. Für Tipps jeglicher Art bin ich natürlich dankbar.