facebook

Ello!

elloIch hab mir ja auf die Fahne geschrieben, immer up to date bei allem zu sein. Das klappt natürlich nur begrenzt, im Social Web versuche ich aber z.B. wirklich genau Bescheid zu wissen. Darum habe ich mich auch bei Ello angemeldet, dem neuen sozialen Netzwerk im Beta-Test. Ich wollte euch noch von meinen Erfahrungen damit berichten, muss aber schon direkt vorweg nehmen: viele sind es nicht. Ich weiß nicht, was ich dort machen soll – und das ist ja irgendwie auch ein Ergebnis. (mehr …)

Sometimes it sucks to have an Android

Werbung für „Paper“
Copyright: Ramsey Mohsen (CC BY-NC-SA 2.0)

Ich besitze ein Android-Smartphone und bin auch eigentlich damit zufrieden. Zwar finde ich das iPhone schön und mitunter (im Zusammenspiel mit anderen Apple Produkten) auch praktisch, sehe es aber als gnadenlos überbewertet und im Preis-/Leistungsverhältnis unangemessen an. Was mich jedoch wirklich nervt: dass Apps oft als erstes für iOS-Nutzer verfügbar sind. Auf meinen Chrome musste ich ewig warten (schon mies bei Google-Android…) und jetzt wollte ich heute eigentlich über die neue App „Paper“ bloggen, um dann zu erfahren, dass ich sie mir gar nicht herunterladen kann. Es hätte mich schon interessiert, wie sich das Nachrichtensammelsurium von Facebook gegen Flipboard und den eigenen HTC-Blinkfeed schlägt. Nicht, dass ich letztere wirklich ernsthaft nutze, aber man muss ja auf dem Laufenden sein. Da kann ich euch jetzt nur den Testkritik von meedia.de ans Herz legen. (Die andere Hype-App „Flappybird“ habe ich mir gerade geladen, aber ich bin einfach kein Fan von derartigen Spielen!)

I can be flexible

Die Sache mit der Spontanität bzw. Flexibilität. Wie oft ich an Lorelai denken muss, wenn ich mal wieder irgendetwas planen möchte und es von anderen Faktoren abhängt (zurzeit trending: Arbeitstermine vs. Besuch von Freunden). Denn ich bin vielleicht spontan – aber nur wenn ich weiß, mit wem ich was mache oder mich sowieso langweile. Andere würden das vermutlich als unspontan bezeichnen… ich nenne es gern „spontan in Grenzen“ und bewundere Menschen, die einfach so in den Tag hineinleben können.
(Ich glaube ich brauche bald die neue Kategorie „Gedankenmüll“, aber es passiert auch einfach NICHTS zurzeit, was nicht schon in allen Medien gespielt wurde oder mich zu sehr aufregt. Chabos-CSU-Typ und so, ihr wisst schon. BZW WAS IST DAS BITTE FÜR EIN SCHEISS MIT IHR HABT 24 STUNDEN UM EIN BIER ZU EXEN?)

The Internet helps

UmzugskartonsUmziehen ist scheiße. Es ist anstrengend, nervenaufreibend und überfordernd. Leider lässt es sich schwer vermeiden und so musste ich in den letzten Tagen unzählige Kisten packen. Ich habe schon öfters den Wohnort gewechselt oder kurzzeitig geändert, aber mein jetziger Umzug ist der erste, den ich als „richtigen“ Umzug erlebe. Denn ich habe nach 3.5 Jahren in Bonn wirklich alles hier. Ob Gesellschaftsspiele oder Jugendtagebücher – selbst wenn ich bestimmte Dinge nicht seit Wohnbeginn hier hatte, so habe ich sie nach und nach dann doch zu mir gebracht. Zusätzlich ziehe ich auch noch ziemlich weit weg: für mein PR-Volontariat geht es nach Berlin. Zum Glück bin ich nicht allein, ich bekomme viel Hilfe von meiner Familie und meinen Freunden. Und dem Internet! Dem Internet? Ja, dem Internet. (mehr …)

Since it’s getting annoying

fb

Hui, das war ja ein Tag. Hier in Westdeutschland, genauer gesagt in Bonn, war von einer Stunde auf die nächste Land unter. Mit gefluteten Tunneln bzw. Unterführungen, Stromausfall und ganz vielen nassen Kellern. Bis auf eine dreimal so lange dauernde Busfahrt kann ich mich Gott sei Dank nicht beschweren. Die auf dem Hurricane Festival tun mir leid … Eigentlich wollte ich aber heute weder über das Wetter und damit verbundene Unannehmlichkeiten schreiben, noch über Miley Cyrus‘ neues Video, welches den Teil Deutschlands ohne Unwetterwarnung anscheinend beschäftigt hat. Mein heutiges Thema ist Facebook. Seitdem dort die Hashtags eingeführt wurden, nervt es mich noch ein klitzekleines bisschen mehr und deswegen gibt’s heute eine Liste mit Dingen, die ich an dem Network mit dem blauen F nicht mag. (mehr …)

1live vs. RTL

Auf der 1live Facebookpage ist gerade die Hölle los. Grund dafür ist eine derzeit laufende Reportage von RTL im Rahmen der Sendung „Christopher Posch – Ich kämpfe für Ihr Recht„. Thema ist ein Gewinnspiel ohne angekündigten Preis: DJane Laura Kurenz hatte bei 1live gewonnen, dass ihr Lady Gaga Remix auf einer Single der Popqueen veröffentlicht wird. Bis auf ein Meet & Greet mit der Sängerin ist aber nie etwas passiert …

Tune of the week: Bon Iver – Holocene

Über zwei Dinge verlor ich diese Woche noch keinen Ton. Zum einen, dass aufgrund eines technischen Fehlers bei Facebook private Nachrichten aus 2008 und 2009 sichtbar sind: User schwören, dass nicht nur normale Pinnwandeinträge in der Chronik erscheinen, Facebook hält dagegen (ich persönlich bin erst seit 2010 angemeldet). Zum anderen, dass Justin Vernon alias Bon Iver seine Musikerkarriere nun erst einmal auf Eis legt. (mehr …)

The new myspace

PC4PC, Bulletins, Fametrains, Own, Topfriends, Myspace whores – All diese Begriffe zählen zu einem Vokabular, welches mit dem Untergang des sozialen Netzwerks Myspace aus den Köpfen seiner Nutzer gelöscht wurde. Myspace, das ist mittlerweile die ungefähr fünf Jahre alte Erinnerung einer merkwürdigen alternativen Szene mit bunten Haaren und Diamantenketten. Denn als die Plattform anstatt auf kreative Individualität auf Authenzitiät, Kommerzialisierung und Standardisierung setzte, sagte der User „Adieu“ zum Fake und wechselte zu dem Netzwerk, welches mit den derartigen Standards sowieso schon bekannt geworden war: Facebook. Mittlerweile sind wir alle auf verschiedenen Netzwerken vertreten, aber das Zuckerberg-Imperium bleibt unangetastet. Das gefällt den Myspace-Bossen irgendwie nicht so gut, denn „wer ist denn heutzutage noch auf Myspace?!“. Immer wieder werden Versuche gestartet, das einstige WWW-Lieblingsstück wiederzubeleben. Zu Zeiten von YouTube und illegalen Filmstreams sollte Myspace zur Entertainment-Plattform werden – wenig erfolgreich. Jetzt ist völlig aus dem Nichts ein neues Video aufgetaucht, welches passend zum rasanten Aufstieg von Pinterest, Spotify und Tumblr ein neues Programm erkennen lässt: So viel posten und sehen wie man will, so viel hören und Musikalisches entdecken, wie legal verfügbar, so viel Abwechslung vom realen Uni- und Schulleben, wie nur möglich. Das Ganze sieht auch echt gut aus. Ist aber nun mal überhaupt nichts Neues. Vielleicht macht es Spaß, für kurze Zeit seinen Account zu reaktivieren, munter zwischen ganz viel buntem Zeugs hin und her zu klicken und sich vor seinen alten Fotos zu gruseln … dafür aber auf die schon gegebenen Möglichkeiten verzichten wird wohl niemand.

Fake tat dir noch nie gut, Myspace. Das wussten schon die Scenekids von 2007.