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Frei.Wild Pt.II & Kesici

kesicirostockFalls ihr wissen wollt, wen die Allgemeinheit gerade mal wieder hasst: Es ist Martin Kesici. Weil der Jennifer Rostock hasst. Die wiederum Frei.Wild hassen. Um das Pferd von hinten aufzurollen: Ob Frei.Wild rechts sind, weiß man nicht. Für den Echo nominiert wurden sie trotzdem zweimal hintereinander. Jennifer Rostock schmeckt das nicht und darum sagten die Bandmitglieder zum zweiten Mal in Folge ihre Echo-Teilnahme ab. Martin Kesici findet, dass das alles nur Eigen-PR ist und teilte auf seiner Facebookseite einen entsprechenden Artikel – vermutlich zur eigenen PR.

Too stupid for math

So schön das Wetter draußen und trotzdem gibt es zwischen „Mein erstes Eis“-Posts noch Grund zur Aufregung: OTTO bietet allen Ernstes ein „In Mathe bin ich Deko“-Shirt für Mädchen an. Geht es noch stereotypischer?! Aufreger Nummer Zwei sind übrigens Kraftklub. Im positiven Sinne. Die Band möchte nämlich wegen Frei.Wild ihre Echo-Nominierung aufgeben.

Go away with your right wing shit

Mit der Frei.Wild-Bestätigung hat sich das With Full Force Festival ganz schön viel Extra-Ärger (und PR) eingehandelt. Seit Wochen wird über die (wahrscheinlich) rechts gesinnten Bandmitglieder diskutiert und Bands wie Jennifer Rostock riefen zum Boykott auf. Das WFF, sonst mit Hardcoremusik eher im linken Feld angesiedelt, hatte sich entschieden, Frei.Wild trotz der vielen Shitstorms ins Lineup zu nehmen. Dem Visions Magazin als Partner passt das gar nicht und so zogen die Dortmunder heute ihre Präsentation zurück. Ihr Statement über die Südtiroler Heimatsfetischisten spricht Bände und dürfte ihnen heute so einige Klickzahlen gebracht haben.

Update (15.2.): Auch Festivalguide und Jägermeister haben Präsentation bzw. Sponsoring vorerst aufgehoben.

Die Proteste scheinen etwas zu bringen: Frei.Wild sagten ihren Auftritt beim WFF ab. Ob das so freiwillig war?

Update (18.2.): Die Veranstalter vom WFF ziehen im Gespräch mit VISIONS erstmals Stellung.