hardcore

Tune of the week: Life Long Tragedy – Sincere

Seit dieser Woche steht fest, dass ich Modern Life Is War nach meinem Groezrock-Trip bald auch in Leipzig sehen werde. Damit kann ich die Band endgültig von meiner „Muss ich live sehen“-Liste streichen. Ein paar Hardcore-Bands stehen da allerdings noch drauf, z.B. American Nightmare, Ruiner und Life Long Tragedy. Leider scheint das Warten hier ziemlich auswegslos, schließlich sind alle Bands aufgelöst und/oder machen keine Anstalten, ihre Reunion Tour nach Europa zu führen. Sehr schade angesichts der Tatsache, dass ich alle drei Bands immer wieder begeistert höre, wenn ich nix neues Spannendes auf dem iPod habe. Diese Woche fiel meine Wahl öfters mal auf Life Long Tragedy. Meistens höre ich einfach die „Destined For Anything“ und „Runaways“ komplett durch, weil mir alle Lieder gefallen. „Sincere“ zählt aber definitiv zu meinen Favoriten.

Tune of the week: Pianos Become The Teeth – Repine

Ich habe zwar gestern 56 Converge-Songs gehört, weil der Fernbusfahrer nicht einsehen wollte, dass Schlager nicht alle Passagiere glücklich macht, generell ist dies aber die Woche von Pianos Become The Teeth. Das erste Lied ihres neuen Longplayers „Keep You“, „Repine“, ist geleaked und es ist einfach wunder-, wunderschön. Die Repeat-Funktion wurde hier dementsprechend überstrapaziert. Leider ist der Song weder bei Bandcamp noch bei Youtube hochgeladen, daher müsst ihr euch mit diesem tumblr-Link begnügen.

Tune of the week: Killing The Dream – Part II (Motel Art)

Angesichts ihrer Auflösung 2011 sind Killing The Dream eine Band, die ich viel zu spät für mich entdeckt habe. Genau 2011 wanderten sie nämlich in meine Mediathek… In letzter Zeit höre ich die Hardcore-Band wieder besonders oft. Solche kraftvollen, emotionalen Songs gibt es in der Sparte leider immer weniger. Meistens wähle ich einfach die komplette Diskographie. Dem Alphabet zufolge startend mit dem Album „Fractures“, welches eh eine der besten Platten von ihnen ist. „Part II (Motel Art) “ ist darauf einer der Top-Songs. Und da das Label Deathwish mittlerweile seinen kompletten Katalog auf Bandcamp hochgeladen hat, kann ich das Lied auch problemlos mit euch teilen. Yay!

 

Some Oscars Fun and Hardcore reviewing

Gestern habe ich gleich zwei Texte verfasst und veröffentlicht, also nehmt es mir nicht übel, dass ich mir für meinen Blog nicht auch noch was unfassbar Tolles ausdenke! Einen Hinweis auf die Beiträge setze ich aber natürlich gern:

Seit Januar arbeite ich für Zucker. und diese Agentur hat auch einen eigenen Blog, den ich direkt mal befüllen durfte. Ich habe  – euch dürfte es nicht überraschen – eine giflastige To Do Liste erstellt und zwar zur Vorbereitung auf die Oscar-Verleihung. Das Ausdenken, Schreiben und Zusammensuchen machte mir viel Spaß  und ab jetzt bin ich auch wirklich erklärter Fan der Animationssuchmaschine Giphy. Die hatte ich sonst nur manchmal verwendet, aber für derartige Vorhaben ist sie einfach perfekt.

Am Montag war ich auf meinem ersten Hardcore-Konzert in Berlin und zwar bei Defeater, Caspian, Landscapes und Goodtime Boys im Bi Nuu. Was ich zur Show zu berichten habe sowie Fotos meines Kollegen Aythami findet ihr auf Stageload. (Noch eine persönliche Anmerkung: krass, wie voll es war! Ich dachte, Berlin sei übersättigt!)

2013 was a good year for music

Abgesehen von der persönlichen Einschätzung ist für mich am Jahresende vor allen Dingen eins wichtig: wie lief es musikalisch? Dieses Jahr kann ich ohne Zögern sagen: 2013 hat mit richtig vielen guten Neuveröffentlichungen aufwarten können. Ich hatte selten so eine große Auswahl an überzeugenden Alben, als ich meine alljährliche Top Ten bei Stageload einreichen wollte. Deswegen machte ich dann auch kurzerhand eine Top 16 daraus… Online hat man ja Freiheiten 😉 (mehr …)

Forever Fucked

Bericht zur Trash Talk Show (30.06.13, Underground) Es sind ja immer die Abende, von denen man nichts erwartet. So „kann man mal machen“-Shows ohne große Lust. Und auf einmal sitzt man dann erfreut und erledigt im Zug nach Hause, noch mit den lauten Klängen im Ohr. So geschehen auch beim Kölner Trash Talk Date. Die Kalifornier waren zwischendurch derart oft unterwegs, dass die Live-Stimmung merklich nachließ, die neue Platte „119“ bei Odd Future Records kam ebenfalls nur teilweise gut an. Darum wurde die Ankündigung einer erneuten Europatour mit gemischten Gefühlen aufgenommen.

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I’m still fucking angry

Review von boysetsfire – While A Nation Sleeps …

Dieses ständige “Wir lösen uns für immer auf und machen dann doch eine Reunion”-Gehabe ist mittlerweile nur noch nervig und langweilig. Wer Boysetsfire nach der überraschenden Wiedervereinigung noch einmal live gesehen hat, merkte allerdings: die falsche Pause hat zumindest dieser Band echt gut getan. Besetzungswechsel, Label-Konflikte – das alles haben die Hardcore-Urgesteine erfolgreich hinter sich gelassen. Jetzt erscheint nach sieben Jahren am siebten Juni ihr neues Album „While A Nation Sleeps…“.
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Tune of the week: Comadre – Hack

Diese Woche war es doch relativ schwer, einen Song zu finden. Und zwar nur einen! Denn der Pianos-Teil auf der Touché Amoré / Pianos Become The Teeth Split, „Hiding„, ist richtig gut, das neue selbstbetitelte Comadre-Album allerdings auch. Ich habe mich nun (oder nur?) aufgrund der Songmasse für Comadre entschieden, „Hack“ blieb mir dabei mit am meisten im Ohr.

Gönnt euch „Comadre“! Die digitale Version kostet auch nur 5 läppische Dollar (Vinyl geht in Deutschland weg wie warme Semmeln).

These kids stick to themselves, carry angst in their words

Es gibt diese Konzerte, auf die man eigentlich weniger Lust hat, die sich dann aber als absolut super entpuppen. Da ich so viele Shows / Konzerte besuche, ist meine Vorfreude oft nicht so groß, wie sie sein sollte. Nicht selten werde ich dann aber auch in meinem Pessimismus bestätigt. Nicht so bei CEREMONY gestern im Kölner Underground. Viermal sah ich die US Hardcoreband bisher, mal war es gut, mal schlecht. Insbesondere ihr Underground-Gig im Juli 2011 war eher enttäuschend. Nicht so dieses Jahr: Wegen geringer Vorverkaufszahlen spielten Ceremony gestern im Underground II, dadurch war die Bühne niedriger, die Menge gedrängter, die Luft heißer. Und die Stimmung? Tausend mal besser! Trotz einem sehr experimentellen neuen Album („Zoo“), gingen die Menschen ab wie selten zuvor. Sidewalks, zum Mikro stürmen, mitgröhlen, neue Songs, alte Hits – alles war dabei. Ich hatte Spaß, der Rest des Publikums sichtlich auch und selbst die Band war positiv überrascht. Welch gelungener Auftritt!

Danke übrigens an Marc für den seltenen Schnappschuss von mir in Aktion. Ich spüre meine Blessuren heute deutlich …

Tune of the week: Code Orange Kids – Roots

Die Jungs von Deathwish haben irgendwie immer ein ziemlich gutes Händchen. Sobald ich eine Band für mich entdecke, wird sie kurze Zeit später von dem Hardcore-Label gesignt. Zusammen mit den ebenfalls bei Deathwish vertretenen Birds in Row gehören Code Orange Kids zurzeit zu meinen Lieblingsmusikern in dem Bereich der härteren Musik. Das Durchschnittsalter der Band beläuft sich  nur auf 18 Jahre und trotzdem  schreit hier alles nach einer neuen Version von Trash Talk. Ich hoffe sehr, dass mich das neue Material rund um Full Of Hell Split und Debüt LP nicht enttäuschen wird. Bisher ist nämlich die Selftitled Demo mein Favorit.

Diese Woche kam auch endlich mein Shirt an, das ich schon ewig haben wollte. Gabs eigentlich nur auf der US-Tour zu kaufen, das bisschen übrig gebliebene Merch wurde dann aber danach im Shop hochgeladen und das T-Shirt war glücklicherweise unter den Angeboten. Bisschen groß geraten, aber besser als nichts, machte mir direkt wieder Lust auf die Band!

Dementsprechend „Code Orange Kids – Roots“ von der Demo als Tune of the Week.

Übrigens gibt es heute, am Record Store Day, 20% auf fast alles im Deathwish E-Store.