instagram

Ello!

elloIch hab mir ja auf die Fahne geschrieben, immer up to date bei allem zu sein. Das klappt natürlich nur begrenzt, im Social Web versuche ich aber z.B. wirklich genau Bescheid zu wissen. Darum habe ich mich auch bei Ello angemeldet, dem neuen sozialen Netzwerk im Beta-Test. Ich wollte euch noch von meinen Erfahrungen damit berichten, muss aber schon direkt vorweg nehmen: viele sind es nicht. Ich weiß nicht, was ich dort machen soll – und das ist ja irgendwie auch ein Ergebnis. (mehr …)

Morgen wird gestern on Instagram

Cafe Cinema Hackescher MarktSeit über zwei Jahren habe ich mich aktiv dagegen gesträubt, mir einen Instagram-Account zu machen. Als sich nämlich im April 2012 alle Android-Nutzer „endlich“ Instagram installierten, sah ich keinen Grund darin, einem weiteren Netzwerk beizutreten. Und dann noch einem bildlastigen, wo ich doch selbst der Texter bin und mich sowieso schon nie entscheiden konnte, welche meiner paar gelungenen Bilder ich nun eigentlich bei Facebook und welche bei Twitter poste. In der letzten Zeit wollten mich allerdings vermehrt Leute bei Instagram adden oder gar markieren und betrieben fleißig Offline-Überzeugungsarbeit nach dem Motto #inesforinstagram. Ich habe also nachgegeben und bin ab jetzt aktives IG-Mitglied namens @morgenwirdgestern. Folgt mir gern! Ich habe auch direkt die Sidebar hier aktualisiert und brauche nun dringend einen weiteren Social Media Button, sieht ja furchtbar aus so. Eine Facebook-Fanpage kommt allerdings erst, wenn mein Blog endlich ein Logo hat und das kann sich nur noch um Jahre handeln… aber das ist eine andere Geschichte.

Let’s build something beautiful together

VSCO

VSCO Cam im Bearbeitungsmodus

Nicht die dubiose Dating-App Tinder, nein, VSCO Cam ist die App der Stunde. Immer öfter bearbeiten Instagram-Nutzer ihre Fotos vor dem Upload mit der Anwendung von Visual Supply Co. Der Grundgedanke dieser kostenlosen Applikation für iOS und Android ist schlicht und einfach: hol das Beste aus deinen Fotos heraus. Darum gibt es nicht nur eine Reihe von anpassbaren Filtern, sondern auch aus Desktop-Fotoprogrammen bekannte Werkzeuge wie Helligkeit, Schärfen oder Kontrast. Hat man sich einmal an das etwas umständliche User Interface gewöhnt, kann man mit ein paar Touch-Berührungen sein Foto auffallend verschönern. Klar, das kennt man schon. Schließlich sind die betriebssystemeigenen Kamera-Apps mittlerweile durchaus akzeptabel und es gibt bereits dutzende Filter-Apps auf dem Markt (z.B. Line Camera). Trotzdem hat VSCO Cam eine Daseinsberechtigung. Denn die App nimmt ihr Motto „Let’s build something beautiful together“ wirklich ernst. Sie spricht fotoaffine Menschen an, die mittels „VSCO Grid“ ihren eigenen kleinen mobilen Fotoblog erstellen und stolz deren URLs teilen. Mit diesem Tumblr-Blog-ähnlichen Feature hebt sich VSCO bewusst von der „ich zeig euch alles aus meinem Leben“-Instagram-App ab. Es geht hier um Fotografie, nicht um Privates. Um mit dem Handy geschossene Fotos, ja. Doch auch mit dem stets präsenten Smartphone können Kunstwerke entstehen. Diesen Gedanken möchte VSCO Cam verbreiten. Und das ist doch eigentlich ganz nett.

Hello Bikini Bridge

Für eine wie mich, die sich für Gewicht und damit einhergehende Krankheiten interessiert, war die „thigh gap“ immer ein völlig merkwürdiges Ziel. Mit O-Beinen hat man schließlich auch eine Lücke zwischen den Schenkeln. Jetzt gibt es einen Trend, der die „thigh gap“ ablöst: die „Bikini Bridge“, den Abstand zwischen Leiste und Bikinihöschen, verursacht von den hervorstehenden Hüftknochen. Viele Mädchen posten ihre Brücke auf sozialen Netzwerken wie Instagram. Der traurige Witz dahinter: eine Gruppe von 4Chan Usern wollte einfach mal testen, wie schnell sich ein neuer Diätwahn verbreitet. Die Antwort: sehr schnell. Leider.
(500. Post übrigens, wuhu!)

Katy-Cats win against Beliebers

twitpic.com/djzp6c

Vermögen, Outfits, Eskapaden: Prominente werden nach allen möglichen Gesichtspunkten sortiert. Ein etwas seriöseres Ranking ist das der meisten Twitter-Follower. Das hatte in den letzten Monaten Justin Bieber mit seinen „Beliebers“ angeführt. Mit dem Erfolg ihres Albums „Prism“ kam bei Katy Perry aber auch der Twitter-Erfolg: 46.607.898 Follower hat sie zurzeit. Viele davon dürften wohl ihre Fans sein, auch Katy-Cats genannt: ihre Tweets sind eindeutig eher informativ als lustig.
Ich hab diese Nachricht zum Anlass genommen, euch die derzeitige Twitter Top Ten mit ihren jeweils erfolgreichsten Tweets (laut Favstar.fm) zu zeigen:

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Instagram now has the right to sell your photos

Man dürfte eigentlich nicht sonderlich überrascht sein, dass ein populärer Bilderdienst, der zu allem Übel auch noch Facebook gehört, nach Wegen sucht um abseits von Werbung Gewinn zu machen. Trotzdem gehen heute sämtliche Instagram-Nutzer auf die Barrikaden, weil ab dem 16. Januar 2013 alle Fotos über Instagram zum Verkauf angeboten werden – ohne die Einwilligung und Bezahlung der User. Wer etwas dagegen hat, dass seine privaten Schnappschüsse in einer der größten Bilddatenbanken verscherbelt werden, muss sich abmelden. Mehr dazu hier.

Update (19.12.12): Netzprotest scheint seine Wirkung zu haben, Instagram nimmt den umstrittenen Punkt aus den Nutzerbedingungen raus.

A diverse and impressive list of nominations across multiple genres (?)

Nur in Kürze am Nikolaustag: Gestern wurden im Rahmen eines Konzerts die Nominierungen für die 55. Grammy Awards bekannt gegeben. Hier gibt’s die lange Liste für die Preisverleihung am 10. Februar 2013.

Und für die, mit einem Proxy: Es gibt eine lustige Nickelback-Instagram-Verarsche auf Youtube. Leider nur über Umwege in Deutschland verfügbar.

Instagraaaam, with just one touch my life looks cool

Seitdem Instagram auch für Android-Nutzer verfügbar ist und Facebook das Unternehmen erfolgreich aufkaufte, postet so gut wie jeder seine Bilder nur noch mit dem One-Click-Fotoprogramm im App-Format. Das Netz ist voll von Fotos mit Essen, tätowierten Beinen und Stadtdenkmälern im Retro-Touch. Wegen des derzeitigen Hypes könne sich Twitter eigentlich in Twittagram umbenennen. Ferner brauchen Starmagazine für echte Promischnappschüsse keine Paparazzis mehr und Fotobearbeitungsprogramme sind für Laien obsolet geworden. Der YouTube-Hit „NEW INSTAGRAM – The Musical“ gibt den Trend ganz gut wieder. Und macht einen verdammt hartnäckigen Ohrwurm.