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Let’s build something beautiful together

VSCO

VSCO Cam im Bearbeitungsmodus

Nicht die dubiose Dating-App Tinder, nein, VSCO Cam ist die App der Stunde. Immer öfter bearbeiten Instagram-Nutzer ihre Fotos vor dem Upload mit der Anwendung von Visual Supply Co. Der Grundgedanke dieser kostenlosen Applikation für iOS und Android ist schlicht und einfach: hol das Beste aus deinen Fotos heraus. Darum gibt es nicht nur eine Reihe von anpassbaren Filtern, sondern auch aus Desktop-Fotoprogrammen bekannte Werkzeuge wie Helligkeit, Schärfen oder Kontrast. Hat man sich einmal an das etwas umständliche User Interface gewöhnt, kann man mit ein paar Touch-Berührungen sein Foto auffallend verschönern. Klar, das kennt man schon. Schließlich sind die betriebssystemeigenen Kamera-Apps mittlerweile durchaus akzeptabel und es gibt bereits dutzende Filter-Apps auf dem Markt (z.B. Line Camera). Trotzdem hat VSCO Cam eine Daseinsberechtigung. Denn die App nimmt ihr Motto „Let’s build something beautiful together“ wirklich ernst. Sie spricht fotoaffine Menschen an, die mittels „VSCO Grid“ ihren eigenen kleinen mobilen Fotoblog erstellen und stolz deren URLs teilen. Mit diesem Tumblr-Blog-ähnlichen Feature hebt sich VSCO bewusst von der „ich zeig euch alles aus meinem Leben“-Instagram-App ab. Es geht hier um Fotografie, nicht um Privates. Um mit dem Handy geschossene Fotos, ja. Doch auch mit dem stets präsenten Smartphone können Kunstwerke entstehen. Diesen Gedanken möchte VSCO Cam verbreiten. Und das ist doch eigentlich ganz nett.

Sometimes it sucks to have an Android

Werbung für „Paper“
Copyright: Ramsey Mohsen (CC BY-NC-SA 2.0)

Ich besitze ein Android-Smartphone und bin auch eigentlich damit zufrieden. Zwar finde ich das iPhone schön und mitunter (im Zusammenspiel mit anderen Apple Produkten) auch praktisch, sehe es aber als gnadenlos überbewertet und im Preis-/Leistungsverhältnis unangemessen an. Was mich jedoch wirklich nervt: dass Apps oft als erstes für iOS-Nutzer verfügbar sind. Auf meinen Chrome musste ich ewig warten (schon mies bei Google-Android…) und jetzt wollte ich heute eigentlich über die neue App „Paper“ bloggen, um dann zu erfahren, dass ich sie mir gar nicht herunterladen kann. Es hätte mich schon interessiert, wie sich das Nachrichtensammelsurium von Facebook gegen Flipboard und den eigenen HTC-Blinkfeed schlägt. Nicht, dass ich letztere wirklich ernsthaft nutze, aber man muss ja auf dem Laufenden sein. Da kann ich euch jetzt nur den Testkritik von meedia.de ans Herz legen. (Die andere Hype-App „Flappybird“ habe ich mir gerade geladen, aber ich bin einfach kein Fan von derartigen Spielen!)

The fastest word game on the planet

2013-02-07_22-13-46Hol’s dir App: Ruzzle

Ist man absolut unbegabt in „Jump ‘n’ Run”-Spielen und auch eher unmotiviert, eine “Hay Day”-Farm aufzubauen, so bleiben einem auf dem Handy nur Quiz-Varianten. Ein gerade beliebtes Ratespiel ist das kostenlose „Ruzzle“. Ziel ist es, in zwei Minuten aus vier mal vier Buchstabenblöcken Wörter zu erkennen. Die Kombinationen können vorwärts, rückwärts, senkrecht, waagerecht, diagonal – also quasi überall – versteckt sein. Der Clou: Es gibt keine Liste mit Wortvorschlägen, die man einfach so abarbeiten kann. Es zählt der Wortschatz und man muss manchmal echt ganz schön darin graben, um noch ein paar mehr Punkte aus den vielen „E“ und „S“ herauszuholen. Denn mit kurzen Wörtern wie „Es“, und „See“ kommt man nicht weit, man muss schon etwas kreativer werden. Wirklich Spaß macht so ein Spiel natürlich nur im Wettkampf. Um Auszeichnungen zu sammeln, kann man entweder gegen unbekannte Zufallsgegner oder gegen Freunde (besser!) antreten. Die findet man entweder per Username oder auch mit Facebook-Verbindung. Nach jeder Runde kann man dann auch sehen, welche merkwürdigen Wörter die eigenen Freunde auf der Quizwand gefunden haben. Schade, dass umfangreiche Statistiken und hämische „die Wörter hättest du auch finden können“-Listen nur in der teuren Premiumversion sichtbar sind. Nervt fast so viel wie die lange Werbung zwischen den Spielen, aber irgendwie muss sich unser Spaß ja finanzieren. Und Spaß hat man mit der „Ruzzle“-App sicher.

Make your photos fun & attractive

LINEHol’s dir App: LINE Camera
Spätestens seit Instagram sind Smartphone-Laienfotografen im Vintage-Rausch. Doch Kamera-Apps gibt es viele und simple Farbverlaufsänderung ist nicht alles. Seit neuestem ist deswegen die kostenlose LINE Camera App die unangefochtene Nr. 1 in den Hitlisten von Google Play und iTunes. Kein Wunder, die Anwendung ist sehr multifunktional und ein wunderbarer Zeitvertreib.

Öffnet man LINE Camera, ist man direkt erst einmal im Kameramodus. Es sind die üblichen Funktionen wie Blitz, Selftimer und Front- bzw. Back-Linse vorhanden, zusätzlich gibt es noch zwei verschiedene Formate (3:4 und 1:1) sowie die Möglichkeit, mit einem Klick auf das Display auszulösen. Letzteres ist gerade für Android Smartphones eine sehr nützliche Zusatzfunktion, weil es sonst, im Kontrast zum i0S 6 Betriebssystem, keine Taste zum Auslösen gibt. Spannend wird es aber natürlich erst nach der Fotoaufnahme bzw. dem Auswählen eines älteren Bildes aus der Galerie: es folgt die Bearbeitung! (mehr …)