kanada

The thing with distances

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Diesen Beitrag habe ich heute Morgen auf Tumblr entdeckt und ich dachte mir nur: wie wahr das ist! Letzte Woche wurde mir nämlich mal wieder bewusst, wie es alle Menschen in die Ferne zieht, obwohl sie die Dinge bei sich in der Nähe noch gar nicht gesehen haben. Ich saß in einem Berliner Café zusammen mit einer Mexikanerin, die in zwei Monaten komplett Europa bereist und Städte sieht, die schon viel zu lange auf meiner „Bucket List“ stehen, sowie mit einer alten Schulfreundin, die zum ersten Mal in Berlin war, die die Mexikanerin aber damals in ihrem AuPair Jahr in Amerika kennengelernt hat. Merkste was? Hinz und Kunz fliegt nach Südostasien oder macht einen USA Roadtrip, während die europäischen, gar die deutschen Städte links liegen gelassen werden. Und dabei haben wir es doch so nah und könnten eigentlich „mal eben“ etwas Neues entdecken. Dieses „mal eben“ scheint den meisten wohl nicht glamourös genug. Mir aber eigentlich schon und deswegen habe ich mir vorgenommen, meine Städteliste auf Vordermann zu bringen. Die Overseas-Trips müssen sowieso erstmal finanziert werden können und so stehen dieses Jahr stattdessen Leipzig & Dresden (ist ja jetzt so schön nah) sowie Lissabon und Rom auf dem Programm. Für Tipps jeglicher Art bin ich natürlich dankbar.

Obamacare, rainbows and again: soccer

Man mag es kaum glauben, aber es gibt tatsächlich Menschen, die aus Angst vor einem einheitlichen Versicherungssystem ihre Heimat verlassen wollen. Während uns Deutsche das lückenhafte (bzw. nicht vorhandene) Gesundheitssystem der USA abschreckt, sind die konservativen Amerikaner davon so begeistert, dass sie gegen die neu eingeführte „Obamacare“ demonstrieren. Eine verpflichtende Versicherung sei freiheitsberaubend, da ziehe man lieber nach Kanada. Lustigerweise hat Kanada aber schon längst eine „universal health care“ … Mehr dazu hier.

Was sonst noch so passiert? Twitter ist voller Regenbögen (aus Unterstützung für die Krebskranke UND die Homoehe – da schrieb ich doch auch schon mal was!), Insta.gram ist down, die UEFA schnitt schon wieder ein Bild in die Fußball-„Live“-Übertragung und die Balotelli Pose wird in die Geschichte eingehen. Da bin ich mir sicher.