kritik

Like a girly girl – Glossybox Mai

GlossyboxMaiDa ist sie also. Meine vierte (und letzte) Glossybox. Ich muss sagen, es hatte was, jeden Monat einen Karton voller Überraschungen zu bekommen und die eigene Ausbeute mit anderen Bloggern zu vergleichen. Nur meistens folgte bei mir daraufhin Ernüchterung und Enttäuschung. Gefühlt bekam ich die 3347637. Tagescreme und das 326428. Duschgel, dabei sind dies genau Dinge, bei denen ich traditionell eher bei den gleichen Produkten bleibe. Ich hätte mir mehr dekorative Kosmetik gewünscht und die war bei den vier Boxen jedes Mal Mangelware. Nie waren meine Farben dabei bzw. waren die Produkte meistens einfach viel zu knallig für mich und meinen blassen Hautton. Letztendlich hätte ich die 15 € immer besser investieren können.

Aber zurück zur Mai-Box, die war nämlich tatsächlich die beste. Das Motto diesen Monat ist „Open Air – Festival Edition“ – was bei mir ja leider schon etwas spät kommt. Als Goodie zusätzlich gibt es daher Ohropax. Ich habe zwar meine „richtigen“ Ohrschützer, aber praktisch sind diese Ohropax alle mal. (mehr …)

Three beautiful girls

Ivana (18), Jolina (17) und Stefanie (17) schreiten stolz in das "Germany's next Topmodel"-Finale.  Foto: © ProSieben/ Boris Breuer

Jolina (17), Stefanie (17) und Ivana (18) sind im „Germany’s next Topmodel“-Finale. Foto: © ProSieben/ Boris Breuer

Nachdem ich jetzt gefühlt 30 Abhandlungen über „Wieso dieses LOOK UP Video scheiße ist“ gelesen habe, widmen wir uns doch lieber wieder wichtigeren Dingen. Heute ist zum Beispiel GNTM Finale und auch wenn diese Show längst nicht mehr DAS Pausengespräch ist, komme ich doch nicht davon los. Ich habe schon in den letzten beiden Jahren meine Einschätzung der TOP 3 sowie mein Fazit zur Staffel formuliert – mit dieser Tradition kann ich doch jetzt nicht einfach brechen!

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The world’s largest trivia game

2014-04-27 19.47.36Hol’s dir App: QuizUp

Während die Fernsehwelt an einer Quizduell-Live-Show feilt, sind die Smartphone-User bereits einen Schritt weiter und widmen sich der nächsten Rate-App. QuizUp heißt der neue „heiße Scheiß“, den es jetzt auch in deutscher Sprache gibt. Mit der kostenlosen iOS und Android-Anwendung testet man in verschiedenen Themengebieten sein Wissen. Das kennt ihr schon? Ja, aber QuizUp ist abwechslungsreicher, schöner und spannender. (mehr …)

Tune of the week: Brand New – Okay I Believe You, but My Tommy Gun Don’t

2014-04-24 22.22.50Diese Woche habe ich gleich drei Konzerte besucht: Amenra & Co. im Lido, Brand New & The Front Bottoms im Bi Nuu und Iron Chic im Ruth. Tatsächlich waren alle drei Shows gut. Dadurch, dass ich zu Brand New nur gegangen bin, weil ich Angst hatte wegen Müdigkeit etwas Grandioses zu verpassen und es dann auch grandios wurde, hat diese Band diese Woche den „Tune of the week“ mehr als verdient. (mehr …)

And your friends; are they dangerous?

Ich schreibe zu viele Konzert-Reviews. Vielleicht gehe ich auch einfach nur wieder auf zu viele Konzerte. Schönes Feiertagstanzverbot euch!

Review: Seahaven, City Light Thief (Cassiopeia, Berlin)

Wenn die „Zukunft des Indie” die erste Headliner-Tour in Deutschland spielt, muss man sie sich angucken. Auch, wenn es mitten in der Woche ist. Auch, wenn die S-Bahnen zur Konzertlocation ausfallen. Die Rede ist von Seahaven, diesem Indie-Punkrock-Kollektiv aus den Staaten. Im September waren sie bereits mit The Story So Far in deutschen Gefilden, begleitet von einer gigantischen Promo-Maschine bespielten sie pünktlich zum Erscheinen des neuen und zweiten Albums „Reverie Lagoon: Music for Escapism Only“ noch einmal Köln, Hamburg und Berlin. (mehr …)

Even bad times have good things in them to make you feel alive

Review: „A Long Way Down“

Ob ein Selbstmord schon mal gescheitert ist, weil sich in genau dem Moment an genau dem Ort noch jemand anderes das Leben nehmen wollte? Nick Hornby bringt diese Situation in seinem jetzt verfilmten Roman „A Long Way Down“ ad absurdum: Gleich vier Personen möchten sich in der Silvesternacht auf einem Londoner Hochhaus das Leben nehmen: Talkmaster Martin (Pierce Brosnan), Vollzeit-Mutter Maureen (Toni Collette), Politikerkind und Partyqueen Jess (Imogen Poots) sowie der pizzaliefernde Musiker Jesse (Aaron Paul). Da ein Selbstmord mit wartenden Zuschauern nicht mehr so attraktiv erscheint wie zuvor, verbringen die vier stattdessen die Nacht miteinander und erzählen sich ihre Lebensgeschichten – allen voran natürlich den Grund für die Misere, aus der sie sich befreien wollen. Letztendlich schließen sie einen Pakt: bis zum Valentinstag bringt sich niemand um. In den folgenden sechs Wochen passen die Selbstmordgefährdeten aufeinander auf, freunden sich an und erlangen so sogar mediale Berühmtheit. Aber ob das ein Grund ist, am 14. Februar auf den tödlichen Sprung zu verzichten? (mehr …)

This one roadtrip novel you should all read

Buchreview von Philipp Reinartz – Katerstimmung

Roadtrip-Werke sind ja immer so eine Sache. Oft zu absurd und übertrieben oder auch gern mal zu philosophisch nach dem Motto „es passiert wenig, aber wenigstens denken wir alle nach“. Philipp Reinartz ist diese Probleme galant umgangen und hat mit „Katerstimmung“ einen Roman geschrieben, der nur so vor Humor strotzt und gleichzeitig unsere Gesellschaft karikiert. (mehr …)

Let’s build something beautiful together

VSCO

VSCO Cam im Bearbeitungsmodus

Nicht die dubiose Dating-App Tinder, nein, VSCO Cam ist die App der Stunde. Immer öfter bearbeiten Instagram-Nutzer ihre Fotos vor dem Upload mit der Anwendung von Visual Supply Co. Der Grundgedanke dieser kostenlosen Applikation für iOS und Android ist schlicht und einfach: hol das Beste aus deinen Fotos heraus. Darum gibt es nicht nur eine Reihe von anpassbaren Filtern, sondern auch aus Desktop-Fotoprogrammen bekannte Werkzeuge wie Helligkeit, Schärfen oder Kontrast. Hat man sich einmal an das etwas umständliche User Interface gewöhnt, kann man mit ein paar Touch-Berührungen sein Foto auffallend verschönern. Klar, das kennt man schon. Schließlich sind die betriebssystemeigenen Kamera-Apps mittlerweile durchaus akzeptabel und es gibt bereits dutzende Filter-Apps auf dem Markt (z.B. Line Camera). Trotzdem hat VSCO Cam eine Daseinsberechtigung. Denn die App nimmt ihr Motto „Let’s build something beautiful together“ wirklich ernst. Sie spricht fotoaffine Menschen an, die mittels „VSCO Grid“ ihren eigenen kleinen mobilen Fotoblog erstellen und stolz deren URLs teilen. Mit diesem Tumblr-Blog-ähnlichen Feature hebt sich VSCO bewusst von der „ich zeig euch alles aus meinem Leben“-Instagram-App ab. Es geht hier um Fotografie, nicht um Privates. Um mit dem Handy geschossene Fotos, ja. Doch auch mit dem stets präsenten Smartphone können Kunstwerke entstehen. Diesen Gedanken möchte VSCO Cam verbreiten. Und das ist doch eigentlich ganz nett.

Tune of the week: Lass das mal den Papa machen

In letzter Zeit war ordentlich Fremdschämen angesagt. Nicht nur wegen der ganzen Supergeil-Sache (Donnerstag sah ich per Zufall Herrn Liechtenstein live!), sondern auch wegen des neuen Stromberg Films. Der Papa ist schließlich die Fremdschämfigur Nummer Eins hierzulande. Ich habe die Staffeln damals alle im TV geschaut und so war „Stromberg – Der Film“ ein Kino-Pflichttermin. In dem Crowdfunding-Movie macht Stromberg mit seiner Belegschaft einen Ausflug zur 50-Jahre-Jubiläumsfeier der Capitol Versicherungsgesellschaft.  Es erwarten einen demnach alle bekannten Figuren in neuer Umgebung. Eigentlich eine gute Voraussetzung und es fing auch echt nicht schlecht an, mit vielen Fettnäppchen und punktgenauen Pointen. Leider wird die Story irgendwann viel zu haarsträubend – das Ende ist einfach unfassbar bekloppt. Auch für den Abspann kann ich keine positiven Worte finden. Daher ist der Stromberg-Ableger ein durchwachsener Film, der mich unglücklicherweise auch noch mit einem schlimmen Ohrwurm verfolgt: „Lass das mal den Papa machen“ geht seit dem Kinodienstag nicht mehr aus dem Kopf.
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