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Tune of the week: Boysetsfire – My Life In The Knife Trade

lieblingsblumeWas eine Woche! Da ich das samstägliche #lieblingsblume Blogger Event für Tollwasblumenmachen.de organisiert habe, war meine Freizeit rar gesät. Es war aber ein wirklich netter Tag und auch schön zu sehen, wie sich die ganze Planerei am Ende auszahlt. Ich hatte extra noch vorher eine sehr indielastige Playlist erstellt, die uns beim Aufräumen & Co. bei Laune hielt. Daher könnte ich jetzt mit Leichtigkeit „Sweet Disposition“ von Temper Trap und ähnliche Lieder als Tune of the week wählen. boysetsfireIch hatte mir aber einen Abend diese Woche freigehalten, der den heutigen Beitrag dominieren muss: am Dienstag fand die „After The Eulogy“ Show von Boysetsfire im Lido statt. Das Album ist mit Abstand mein liebstes und so war ich voller Vorfreude auf das Konzert. Es war auch tatsächlich so gut wie erwartet! Das Publikum bestand aus überwiegend älteren Menschen, die die 20 Jahre Boysetsfire live miterlebt hatten und jetzt noch einmal richtig feiern wollten. Ich war damit zwar eine der Jüngsten, aber das heißt ja nicht, dass ich mich nicht auch voller Freude dem Pogo-Pit hingeben konnte. Wie zu erwarten gefiel mir besonders der erste Teil um „After The Eulogy“, „Rookie“ und „Pariah Under Glass“. Am meisten berührt hat mich aber „My Life In The Knife Trade“. Der Song kommt ja sowieso immer gut an, doch dieses Mal, in der kleineren Location, mit größeren Fans, war es besonders toll und ergreifend. Da schlägt das Fangirl-Herz höher.

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Tune of the week: The Pretty Reckless – Going to Hell

Dank Gossip Girl Schauspielerin und Skandalnudel Taylor Momsen ist The Pretty Reckless eine Rock-Band, die von der Allgemeinheit nur bedingt ernst genommen wird. Bei ihrem Auftritt im Berliner Lido findet man sich daher zwischen Teenagern, Verfechtern des Emo-Looks, Indie-Pärchen und Rock-Opas wieder. Während die jungen Teenie-Mädels euphorisch auf Sängerin „Tayloooor“ warten, tun die Emo-Revivalfans auf cool: „Was für ´ne Taylor? Taylor Lautner?“. Als die blonde Sängerin nach einer viel zu langen Umbaupause die Bühne betritt, sind sich aber dann doch alle einig und schreien und applaudieren, was das Zeug hält. (mehr …)

So tell me why we’re talking when we dance so good

Bericht: Ron Pope, Wakey! Wakey! & Alexz Johnson im Berliner Lido

Wenn eine Tour keinen Support, sondern „Special Guests“ hat, kann der Haupt-Act auch mal in den Hintergrund rücken. So geschehen bei Ron Pope mit seinen besonderen Gästen Alexz Johnson und Wakey! Wakey!.

(Leider) schon wesentlich vor den angekündigten acht Uhr betritt Alexz Johnson die Bühne des Lidos. Die zuckersüße Kanadierin ist zum ersten Mal in Europa unterwegs und manchen vielleicht noch aus der Viva-Serie „Instant Star“ (2004) bekannt. Schon damals hatte sie eine super Stimme. Mittlerweile singt sie so wunderbar zerbrechlich, dass die bereits anwesenden Gäste nach jedem Song in einen absolut begeisterten Applaus verfallen. Miss Johnson ist sichtlich gerührt („People care, that’s so nice. I’m one of ten kids“) und entschuldigt sich mehrmals für ihre depressive Musik. Der hohe Grad an Melancholie kümmert das Publikum aber weniger, schließlich hören sich Liebeskummer („Thank you for breaking my heart“) und Mittellosigkeit („American Dreamer“) einfach wunderschön an. Egal, ob akustisch oder mit Wakey! Wakey! Sänger Michael Grubbs am Keyboard.

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