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Giant Hippopotamus in the Thames

London ist nicht nur das Ziel für 545166518 Touristen, es ist auch eine Arbeiterstadt. Damit die ganzen „hard working people“ während der Woche was zu lachen haben, schwimmt vom 2. bis 28. September ein großer Hippo auf der Themse. Der niederländische Künstler Florentijn Hofman hatte etwas Vergleichbares schon einmal mit einer aufblasbaren Ente getan, der Holz-Hippo setzt dem Ganzen aber echt die Krone auf.

Ein weiterer Videotipp: „In the End“ von Linkin Park gesungen in zwanzig verschiedenen Versionen. Ob Guns ’n‘ Roses oder Bob Marley, das ist unglaublich!

Beware of shenanigans

Hpokemon challengeeute glaube ich wieder den ganzen Tag lang nichts. Und bin schon jetzt absolut überzeugt davon, dass der beste Aprilscherz von Google kommt. Die verarschen uns nämlich nicht, sondern lassen in der mobilen Version von Google Maps nach Pokémon suchen. Der erste, der seinen Pokédex voll hat, darf bei Google arbeiten. Hier kommt wahrscheinlich der Aprilscherz ins Spiel, aber egal: Pokémon! ❤

Da denke ich doch gleich an meine Kindheit zurück („Ich kann jetzt nicht aufhören, ich bin mitten in einem Kampf!“).

Tune of the week: Basement – Crickets throw their Voice

„Crickets throw their Voice“ war gestern der letzte Song auf der Setlist von Basement im Londoner Underground. Es war auch der letzte Song, den sie jemals live gespielt haben werden. Wie schon länger bekannt, machen die Herren aus Ipswich nun anderweitig Musik und gaben deswegen drei „Final Shows“ in den letzten drei Tagen. Ich war in Camden dabei und wow! Bevor Basement auf die Bühne traten, war mir nicht bewusst, wie sehr das Publikum ausrasten würde. Ich hielt gerade mal 3, 4 Lieder vor der Bühne aus und schlich mich dann auf die Bühne, wo ich dem Ausgeraste ruhig (doch nicht minder schwitzend) zuschauen konnte. Ich war doch sehr dankbar, dass ich zum Mitkommen überredet wurde, noch bevor ich überhaupt wusste, dass mich zumindest die neue Platte „Colourmeinkindness“ vollends begeistert. Seit gestern mag ich allerdings auch den Rest der Songs – vielleicht etwas spät, aber den Abend kann mir keiner mehr nehmen! Schon krass, wie sehr es abging. Mit einer solch positiven Reaktion ist es kein Wunder, dass die Eltern der Jungs fast Tränen in den Augen hatten! (mehr …)

Tune of the week: Apologies, I have None – London

„Fuck you London, I’m out“ werde ich bestimmt niemals sagen. Nichtsdestotrotz ist das Debütalbum von Aplogies, I have none sehr frisch und empfehlenswert. „London“ wird wohl zu den besten Platten des Jahres gehören. Perfekt zur Sonne draußen.

Wollte übrigens nicht auf den Hypetrain aufspringen und das Odd Future Tape als Tune of the week wählen. Wäre aber auch eine Möglichkeit.

Tune of the week: Travis – Why does it always rain on me

Zwischendurch sind’s ja immer die Klassiker, die einen begeistern können. Dieses Mal: „Why does it always rain on me“ von Travis. Gehört – natürlich – in einem Londoner Pub. Ganz nach amerikanischem Vorbild ist Bier in London mittlerweile übrigens ab 21. Ganz schön komisch, seit fast fünf Jahren das Getränk legal zu sich zu nehmen und nun auf einmal einen Älteren an die Bar schicken zu müssen… in Clubs kommt man u21 auch nicht mehr. Ob das gegen das Bingedrinking der jüngeren Generation hilft? Ich bezweifel es.

With Bouncing Souls

Zwischen all den viel zu bunten Klamotten, Nieten, super knappen (Jeans-)Shorts und so viel Modefreiheit wie wahrscheinlich schon lange nicht mehr (war ja Fashion Week), konnte ich in London besonders eins beobachten: Extrem viele Mädchen liefen mit Doc Martens durch die Gegend. Wurden die Schuhe früher noch als Springerstiefel verspottet, scheint so eine Auffassung nun passé zu sein. Kombiniert zu Leggins und Strumpfhosen waren die Schuhe echt überall zu sehen. Wer sich die Schuhe nicht im Original leisten konnte, griff auf die vielen Fakes zurück oder trug irgendwelche No-Name-Creepers.

Bin mal gespannt, ob und wann der Trend Deutschland erreicht. Ich selbst finde die Stiefel zu klobig und könnte mir vorstellen, dass es sich hier zu wenige trauen. Abwarten.

London, here we come.

Heute Nacht gehts nach London. Hin- und Rückflug kosteten mich nur 49,98€. Kein Wunder, dass Hals über Kopf ein Kurztrip dorthin gebucht wurde. Statt bei einem solchen Anlass wie jedermann The Clashs „London Calling“ zu posten, beschränke ich mich auf mein London-Täschchen. Eigentlich ein sinnloser Kauf, aber es ist so süß! Mein iPod hat nun ein Zuhause. Ich wünschte mein Zuhause wäre London… Es wird das sechste Mal in der britischen Hauptstadt und ich freue mich noch immer so sehr wie bei meiner ersten Reise im Jahr 2005. Irgendetwas hat diese Stadt an sich.

Dieses Mal teste ich das YHA-Hostel am Oxford Circus, ist bisschen teurer als der gängige Hostelstandard, aber vielleicht habe ich dann ausnahmsweise mal keine Schamhaare auf dem Kissen. Fänd ich gut. Der Sehenswürdigkeiten-Plan beläuft sich auf ein Minimum, der Olympia Park wird die einzige „Touri-Attraktion“, die wir besuchen. Lieber ein bisschen shoppen, in Camden stöbern und im Hyde Park entspannen. Mittwoch Abend gehts zu Deafheaven, falls es noch Tickets gibt. Ich freu mich!

ps. Ich werde auf Internet in den nächsten Tagen verzichten. Muss auch mal sein, das Wi-Fi im Starbucks überlasse ich großzügig den anderen. Vielleicht schaffe ich es ja auch mal ohne einen kurzen Webcheck im Apple-Store.

Pure Love on Valentine’s Day

Nachdem ich Gallows ohne Frank Carter bereits abgeschrieben habe, hofft mein kleines Rockerherz, dass der rothaarige Schreihals nun wenigstens mit seinem neuen Projekt so sehr überzeugen kann, wie es Gallows damals taten.

Seit heute existiert folgendes Video seiner Band „Pure Love“:

Ich bin so gespannt! Schade, dass ich erst sechs Tage später in London bin.