magersucht

Hello Bikini Bridge

Für eine wie mich, die sich für Gewicht und damit einhergehende Krankheiten interessiert, war die „thigh gap“ immer ein völlig merkwürdiges Ziel. Mit O-Beinen hat man schließlich auch eine Lücke zwischen den Schenkeln. Jetzt gibt es einen Trend, der die „thigh gap“ ablöst: die „Bikini Bridge“, den Abstand zwischen Leiste und Bikinihöschen, verursacht von den hervorstehenden Hüftknochen. Viele Mädchen posten ihre Brücke auf sozialen Netzwerken wie Instagram. Der traurige Witz dahinter: eine Gruppe von 4Chan Usern wollte einfach mal testen, wie schnell sich ein neuer Diätwahn verbreitet. Die Antwort: sehr schnell. Leider.
(500. Post übrigens, wuhu!)

We turn skeletons into goddesses

essenTorte, Chips, Weingummi, Eis, Burger, Pizza, Filet. Ich liebe Essen. Fotos meiner Lieblingsgerichte lassen mir das Wasser in den Mund laufen, ich werde furchtbar motzig, wenn ich mal ein paar Tage Schonkost essen muss, für Nachtisch ist immer Platz und eine gute Mahlzeit entschädigt für so manchen schlechten Tag. Denn Essen macht glücklich, Essen sorgt für Gesellschaft. Jetzt wirke ich aber nicht unbedingt wie jemand, den man mit einem vollen Teller feinster Leckereien erfreuen kann. Denn in den Augen der Allgemeinheit gelte ich vermutlich als untergewichtig. Ich sehe zwar nicht so aus, als würde ich jede Minute zusammenbrechen, allerdings zumindest so, dass ich mir ständig anhören darf, wie dünn ich doch sei und so, dass sich meine Eltern über jedes Kilo freuen und die Hälfte der erhältlichen Kleider aussieht wie ein Sack.
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