musik

Tune of the week: Lilly Wood & The Prick and Robin Schulz – Prayer in C

inesromNach einem tollen Urlaub in Lissabon und Rom gerade wieder Zuhause angekommen, möchte ich natürlich nicht den Tune of the week diese Woche auslassen. Ein Reiserückblick folgt die Tage, der musikalische dann jetzt schon einmal kurz: für den Flug hin steht „Looking Too Closely“ von Fink, für den Flug zurück die neue Pianos Become The Teeth. In Lissabon lief bei uns in der Ferienwohnung mangels iPod-Boxen gern mal VH1 mit den aktuellen Charts, in Rom hörten wir „RTL cento due cinque“ mit Pop-Kram, alten Klassikern und italienischen Smash-Hits à la „Magnifico„. In den römischen Geschäften verfolgte einen „Amnesia“ von 5 Seconds of Summer. Und wieso dann „Prayer in C“? Weil diesen komplett blöden, zugegebenermaßen aber eingängigen, Song beide hiesigen Musiksender spielten und ich ihn damit immer mit diesem Trip verbinden werde. (mehr …)

Tune of the week: SOHN – The Wheel

Den Großteil der Woche verbrachte ich krank im Bett. Ich nutzte die Zeit, um viele verpasste Serienfolgen aufzuholen und hörte relativ wenig Musik. Daher nun ein leicht geschummelter Tune of the week. SOHN wähle ich aktuell nämlich immer, wenn ich nicht weiß, was ich eigentlich anspielen möchte. (mehr …)

2013 was a good year for music

Abgesehen von der persönlichen Einschätzung ist für mich am Jahresende vor allen Dingen eins wichtig: wie lief es musikalisch? Dieses Jahr kann ich ohne Zögern sagen: 2013 hat mit richtig vielen guten Neuveröffentlichungen aufwarten können. Ich hatte selten so eine große Auswahl an überzeugenden Alben, als ich meine alljährliche Top Ten bei Stageload einreichen wollte. Deswegen machte ich dann auch kurzerhand eine Top 16 daraus… Online hat man ja Freiheiten 😉 (mehr …)

Desperate Measures, Desperate Times

Review von Sights & Sounds – Silver Door

Es gibt Bands, die mag man einfach. Die hat man irgendwann vor Jahren mal für sich entdeckt, dann auch ein, zweimal live erleben können und nie wirklich aus den Augen (oder Ohren) verloren. Bei Sights & Sounds gab es allerdings auch nicht viel zu verpassen. Denn war 2009 noch die vertrackte und gefeierte Debüt-LP „Monolith“ erschienen, blieb es danach erstaunlich still. Sänger Andrew Neufeld steckte seine ganze Energie ins Hauptprojekt Comeback Kid und Sights & Sounds mutierten immer mehr zur blassen Erinnerung – bis der Support für die Bring Me The Horizon Tour verkündet wurde. Niemand Geringeres als Sights & Sounds tourte mit ihnen die großen Hallen. Klar, dass dafür neues Material her musste. „Silver Door“ nennt sich dieses und bietet sechs Songs in 24 Minuten. Sechs Songs, wie sie unterschiedlicher tatsächlich nicht sein könnten: Der Opener „Poli’s Song“ ist so leicht und locker komponiert, dass man dazu auch fast das Tanzbein schwingen könnte. „Cards in Place“ erinnert an die schaurig-schönen Postrock-Hymnen von „Monolith“, „Nothing At All“ ist ein gitarrengetriebenes Epos, „Hold on me“  lädt zum Schreien ein, „Solo, so low“ bietet eine merkwürdige Aneinanderreihung noch komischerer Musikinstrumente und der Abschlusssong „Good Morning“ lässt einen fröhlich mitsummen. Ein Meisterwerk also? Mitnichten. Es gibt keinen Über-Hit, keine durchweg starken oder prägnanten Songs. Und auch keine stringente Linie: „Silver Door“ ist wie ein kurzer Sampler mit ganz viel verschiedenen Musikstilen. Zu finden im Mainstream-Regal des Elektromarkts. Denn massentauglich sind sie definitiv geworden, diese Sights & Sounds. Aber – das muss man ihnen lassen – noch nicht poppig-schlecht genug, um komplett verschmäht zu werden…

New Year’s Day is every man’s birthday

Es gibt Tage, an denen kann man die zahlreichen Internetposts mit nur einem Schlagwort zusammenfassen. Heute ist es wohl der Jahresrückblick in all seinen Variationen. Ich will euch hier nicht jetzt auch noch mit meinen eigenen Fotos und Stories langweilen. Und ebensowenig möchte ich zusammenfassen, was ich in den letzten Monaten hier gepostet habe – ganz nach dem Motto „morgen wird gestern“ könnte man schließlich nun wieder jeden einzelnen veröffentlichten Trend breittreten. Stattdessen habe ich euch einfach ein paar – hoffentlich interessante – Dinge herausgepickt. (mehr …)