orange is the new black

Breaking Bad all over again

„Steven Colbert Report“

Wenn man pünktlich nach einer Awardshow aufsteht und es ein simpler Versprecher von Gwen Stefani ist, der als Skandal des Abends auserkoren wurde, weiß man direkt, dass man nicht sonderlich viel verpasst hat. Natürlich redet auch jeder über die Gewinner der Primtetime Emmys – allerdings nicht, weil diese so mutig gewählt wurden, sondern, weil schon wieder „Breaking Bad“ und „Modern Family“ ausgezeichnet wurden. Breaking Bad bekam damit viele goldglänzende Abschiedsgeschenke, die nur möglich waren, weil die beliebte Dramaserie in ihrer Aufzeichnung gesplittet wurde und Modern Family… hier hatte wohl jemand keine Lust, sich die anderen Nominierten anzuschauen. Die Comedyserie wurde beständig schlechter, während jeder, jeder, Orange Is The New Black abfeiert, welches ebenfalls nominiert war. Gastgeber Seth Myers verkündete direkt am Anfang “This year, we’re doing the Emmys on a Monday night in August, which, if I understand television, means the Emmys are about to get canceled.” Ich hätte nichts dagegen, wenn die Preisträger weiterhin so konservativ ausgewählt werden. Immer die alten Kamellen wiederholen funktioniert bei den nominierten Serien doch auch nicht…

Was ihr euch von der Awardshow noch anschauen könntet: Weird Al Yankovics wirklich „weirde“ Performance verschiedenster Serien-Intros, die „Game Of Thrones“-Kandidaten im Glamourlook und die (sehr schönen) Kleider auf dem Roten Teppich.

Sadly, it’s starting to feel like home in here

Netflix hat mit „The House of Cards“ eine extrem beliebte Serie produziert. Dass der Streamingdienst noch mehr kann als politische Intrigen mit Starbesetzung zeigte seine Dramedy „Orange is the new black“, die letzten Sommer an den Start ging. Die Webserie dreht sich um Managerin Piper Chapman, die eines Tages völlig unverhofft zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt wird. Ihre Erlebnisse im Frauenknast gaben Stoff für eine hervorragende Staffel 1, die ich nur so verschlungen habe. Am heutigen 6. Juni wird Netflix die zweite Staffel von „Orange Is The New Black“ veröffentlichen. Ob wieder alle Episoden auf einmal verfügbar sind oder dieses Mal langsam Folge für Folge hochgeladen wird – das weiß man nicht. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen, freue mich auf das Ende meiner Serien-Trockenperiode aka Sommerpause und kann die Serie jedem nur ans Herz legen.

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The best 10 series I know

Da sehe ich gerade einen Eintrag bei „Nummer Neun„, dass es eine Blogparade zum Thema „Lieblingsserien“ gab. Blogparaden sind eher selten meins, aber Serien? Hallo? Das ist genau mein Thema. 15 Stück sollte man auflisten. Bis heute. Nachmittag. Ich bin also zu spät. Weil ich aber trotzdem meinen Senf dazugeben will, nun meine Top 10 Serien als Vergleich zur Endergebnis Top Ten aller Teilnehmer. Für mehr konnte ich mich irgendwie eh nicht erwärmen. Es ist ja nicht so, als würde ich nicht genug Zeit mit Serien verschwenden…aber viel zu viele Shows wurden mit der Zeit einfach zu schlecht. (mehr …)

Tune of the week: Regina Spektor – You’ve got time

Regina Spektors „You’ve got time“ habe ich in den letzten zehn Tagen nur ein paar Mal aktiv gehört, aber dafür 13 Mal als Intro von „Orange is the new Black„. Die Netflix-Serie sollte mir eigentlich die US-TV-Winterpause merklich verkürzen, aber dann fand ich sie so gut, dass ich die erste (und leider bisher einzige) Staffel in jedem freien Moment geguckt habe (und das trotz des langsamen Internets bei meinen Eltern!). Einfach eine super Serie – und der Titeltrack ist auch nicht zu verachten! „You’ve got time“ ist sogar für die Grammys 2014 nominiert.