oscars

The #oscars pic that broke twitter

Bei den Oscars sind es nicht die Gewinner (12 Years A Slave? Seriously?), die die wahren News-Stories ausmachen, sondern das Geschehen während der Award Show an sich. Dieses Mal sprengte eine Aktion von Gastgeberin EllenDeGeneres das Social Web. Die Komikerin initiierte während der Show einen Selfie-Schnappschuss, welcher elf absolute Hollywood-Größen zeigt. Jennifer Lawrence scherzte noch, sie könne ja ihre Brüste entblößen, damit das Bild viele Retweets erreicht. Auch ohne Nipplegate kam das Selfie aber phänomenal gut an: Ellens Twitterfoto wurde so oft retweeted wie keins zuvor in der Geschichte des Kurznachrichtendienstes; Twitter brach sogar zwischendurch zusammen. (mehr …)

Some Oscars Fun and Hardcore reviewing

Gestern habe ich gleich zwei Texte verfasst und veröffentlicht, also nehmt es mir nicht übel, dass ich mir für meinen Blog nicht auch noch was unfassbar Tolles ausdenke! Einen Hinweis auf die Beiträge setze ich aber natürlich gern:

Seit Januar arbeite ich für Zucker. und diese Agentur hat auch einen eigenen Blog, den ich direkt mal befüllen durfte. Ich habe  – euch dürfte es nicht überraschen – eine giflastige To Do Liste erstellt und zwar zur Vorbereitung auf die Oscar-Verleihung. Das Ausdenken, Schreiben und Zusammensuchen machte mir viel Spaß  und ab jetzt bin ich auch wirklich erklärter Fan der Animationssuchmaschine Giphy. Die hatte ich sonst nur manchmal verwendet, aber für derartige Vorhaben ist sie einfach perfekt.

Am Montag war ich auf meinem ersten Hardcore-Konzert in Berlin und zwar bei Defeater, Caspian, Landscapes und Goodtime Boys im Bi Nuu. Was ich zur Show zu berichten habe sowie Fotos meines Kollegen Aythami findet ihr auf Stageload. (Noch eine persönliche Anmerkung: krass, wie voll es war! Ich dachte, Berlin sei übersättigt!)

I don’t want to survive. I want to live.

Review: 12 Years A Slave

Nordamerikanische Sklavenerzählungen aus dem 19. Jahrhundert gibt es viele. Berechtigterweise. Schließlich wollten die Autoren mit ihren qualvollen Schriften erreichen, dass der Abolitionismus weiter vorangetrieben wurde. Eins dieser „slave narratives“ ist „Twelve Years A Slave“ von Salomon Northop. Es sind die Memoiren eines Schwarzen, der in New York in Freiheit lebt, eines Tages entführt, in die Sklaverei verkauft und zwölf Jahre lang als Sklave in Louisiana festgehalten wurde. Unter Regie von Steve McQueen wurde das Drama verfilmt, für die Produktion zeichnete sich (u.a.) Brad Pitt verantwortlich. Im Mittelpunkt steht aber natürlich Schauspieler Chiwetel Ejiofor als Solomon Northup. Denn der Film ist ebenfalls sehr auf Northups Geschichte zentriert: Wir erfahren, wie Solomon vor der Sklaverei lebt, wie er in die Hände von Sklavenhändlern gelangt und wie er sich dann bei verschiedenen Mastern durchschlägt. Baumwoll-Pflücken, Floßbauen, Botengänge – Solomon macht alles und versucht immer, wie ein einfältiger Schwarzer zu wirken, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen. Allein sein talentiertes Geigenspiel fällt auf, welches ihm aber zumindest etwas „Freizeit“ und die Gunst mancher Master bringt. (mehr …)

You can put ABI everywhere

Meine Mottowoche, Tag "Geschlechtertausch".

Meine Mottowoche, Tag „Geschlechtertausch“.

Letztens twitterte ich, dass man ja nur seinen Abipullover tragen müsse, um nicht mehr ernst genommen zu werden. Ich hab zwar nicht mal einen – bei uns gab es nur Tshirts – würde aber auch dieses niemals mehr tragen. Dafür gibt es zwei Gründe. 1. Man zeigt, dass man seitdem nichts mehr erreicht hat und 2. Die Mottos. Oh ja, die vielen grauenvollen Mottos. Im Kleiderkreisel-Forum findet man passend dazu einen Thread namens „Die schlechtesten Abi-Mottos aller Zeiten„. Ich hab mich beim Lesen weggeschmissen. Klar, ein paar sind alte Bekannte, aber von manchen habe ich noch nie gehört. „ZebrABI – Wir streifen durch das Land “ find ich ja ganz süß. Bei  „YOLO – you only learned once“ und „Whatsabi – Sie haben über 100 neue Nachrichten“ bin ich aber seeeehr froh, dass ich kein Teil dieser Generation  bin. Mein Motto ist daher auch nur mittelmäßig statt grottig: „Abiwood – Die Stars gehen, die Fans bleiben“.

Und noch ein paar andere Linktipps: „Unsere Mütter, unsere Väter“ kommt im Ausland gar nicht gut an, Quizduell wird Fernsehshow und die Oscar-Nominierungen.

Burnt hair and middle finger

Man könnte meinen Jennifer Lawrence wäre dank Oscar-Gewinn und Kleidausrutscher eh schon genug im Gespräch. Jetzt reist aber auch noch ihr erhobener Mittelfinger durch die Internetwelt. Während der Pressekonferenz passierte ihr dieser Faux-Pas nicht ungesehen und so wird das Originalbild nun in immer mehr Bilder eingefügt.
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Les Nipplerables

Gerade erst sind die diesjährigen Oscars fertig verliehen worden. „Argo“ ist „Bester Film“, Daniel Day-Lewis der „Beste Hauptdarsteller“ („Lincoln“) und Christoph Waltz (yay!) wurde als bester Nebendarsteller auserkoren („Django Unchained“). Die weiblichen Gewinnerinnen der Academy Awards bekamen leider auch abseits der Preise ganz schön viel Presse: Die „Beste Hauptdarstellerin“ Jennifer Lawrence fiel auf dem Weg zur Dankesrede hin und kommentierte den unglücklichen Ausrutscher später bei der Pressekonferenz mit „“Uh… a bad word that I can’t say, that starts with an F“… Na, immerhin hatte sie eines der schönsten Kleider (Galerie hier)! (mehr …)

The only exciting thing happening at the oscars

Von diesem Event kann man gar nicht nichts mitkriegen: Letzte Nacht wurden die Oscars verliehen. Überall lesen wir von „The Artist“ als großen Gewinner mit den fünf Trophäen und wir freuen uns mit der bezaubernden Meryl Streep über ihren Oscar als beste Hauptdarstellerin. Keine wirklichen Überraschungen bei den Preisträgern, keine Totalausfälle auf dem roten Teppich – es gab also nichts zu berichten.

Kein Wunder, dass Angelina Jolies Bein heute Trending Topic der Academy Awards war. Anlass war folgendes Foto:

via oscar.go.com

Genauer gesagt: jedes von ihr existierende Foto der Oscarnacht. Sobald man einmal darauf achtet, sieht man überall nur noch ihr ausgestrecktes Bein. Wieso die Schauspielerin ständig ihre Stelzen durchblitzen ließ? Um zu zeigen, dass man auch als Mutter durchtrainierte Beine haben kann? Um ihr Kleid zu betonen? Man weiß es nicht, aber eins steht fest: Es sieht komisch aus und machte „Legbombing“ zum Thema des Tages. Der Twitteraccount @AngiesRightLeg hat binnen eines halben Tages fast 12000 Follower und es existieren zahlreiche Fotomontagen mit Angelinas Bein (zum Beispiel hier).

Ich mag ja den Tentakelfrosch am liebsten:

Sorry, Angie, ich bin immer noch Team Aniston!