past the shallows

The bond of brotherhood and the fragility of youth

Kurzrezension „Jenseits der Untiefen“ von Favel Parrett (VÖ: 16.08.13)

Eine Schatzkiste, ein Surfparadies oder gruselige Untiefen – das Meer kann alles sein und die drei Brüder Joe, Miles und Harry sind unterschiedlicher Auffassung, welches Attribut vorherrschend ist. Ihr Leben an der tasmanischen Küste ist geprägt von Fischerei, Zukunftsangst und Einsamkeit. Halt gibt nur die Familie, dementsprechend halten die Geschwister zusammen. Doch wie soll man glücklich werden, wenn Mutter und Onkel tot sind, die Tante verbittert Zuhause sitzt, der Vater so unberechenbar ist wie das Meer? Favel Parretts Debütroman „Jenseits der Untiefen“ schildert die Probleme der Jungs, deckt alte Geheimnisse auf und zeigt die kleinen Freuden des Lebens. Der Ton ist so bedrückend, die Erzählung so ungewöhnlich, dass man das kurze Buch direkt verschlingt. Danach möchte man allerdings nicht mehr direkt ins Meer springen …

via Hoffmann and Campe / mit Dank an BUCHBOX