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Doing what you love

Ergänzend zu meinem „Was ich von der Arbeitswelt erwarte“-Artikel von letztens möchte ich noch zwei Screenshots veröffentlichen, die ich letztens unter einem (irrelevanten) Generation-Y Artikel entdeckte. Es ging um eine junge Frau, die nach einem Jahr anstrengender Vollzeitarbeit aufhörte und mit Ersparnissen einen „Aussteigerjob“ anfing. Etwas utopisch, aber die Kommentare darunter waren interessant und sind einen Beitrag wert. Ich kann sie natürlich nur aus meiner Sicht bewerten, war aber doch recht empört. (mehr …)

Essential working conditions

snacks

Nervennahrung für die Gen-Y

Ich war noch nie sonderlich großer Fan von Labels und dieses „Generation Y“, was an einem klebt wie Kaugummi, ist in letzter Zeit zum reinsten Schimpfwort geworden. Zu einem ziemlich ambivalenten noch dazu. Während nämlich die einen darüber meckern, dass die Generation Y faul und so gar nicht rebellisch ist, wird sie anderswo als hinterfragend und besserwisserisch geschildert. Wir machen es auf jeden Fall niemandem recht. „Wir“ ist vermutlich auch schon wieder zu viel Schublade, aber ich sehe mich einfach mal als Teil eines umfangreichen Jahrgangs, der gerade angefangen hat zu arbeiten oder auf dem besten Weg dorthin ist und sich so seine Gedanken macht über Arbeit, Leben und wie sich die beiden Dinge kombinieren lassen. (mehr …)

Tune of the week: Converge – Concubine

pcGestresst fühle ich mich schon länger, aber noch nie habe ich mich von meinem eigenen Blog so sehr gestresst gefühlt wie diese Woche. Irgendwann setzte ich mir mal die Richtlinie, alle zwei Tage etwas zu veröffentlichen und diesem Rhythmus folge ich seit Beginn dieses Blogs. Klar, wenn mal nix passiert oder einfach überhaupt keine Zeit war, war auch drei Tage Pause, aber das war eher selten der Fall. Zum ersten Mal hatte ich diese Woche aber echt so gar keine Lust und verfluchte meine eigene Art von Selbstverpflichtung. Textideen habe ich viele, ob über das Gefühl, allein sein zu können, meine Liebe zu Bibliotheken oder Haarfarbenwechsel. Selbst über meine Beziehung zum Texten wollte ich schon schreiben. Und natürlich passiert auch in der Welt genug, es gibt schließlich jeden Tag mindestens ein neues WM-Meme, sodass ich den eigentlichen Sinn des Ganzen hier („Alles, was Trend ist“) definitiv erfüllen könnte. Nur wenn man den ganzen Tag in der Arbeit Pressemitteilungen, Websitetexte und (haufenweise) E-Mails verfasst, ist selbst Twitter an manchen Tagen zu viel. Hinzu kommt, dass ich auch noch viele Blogkooperationen aushandele und mich damit jeden Tag mit wirklich erfolgreichen Bloggern vergleichen darf und sehe, wie schön das Leben sein könnte, wenn sich ein paar mehr Menschen für meinen Kram begeistern würden. Die Motivation für „Morgen Wird Gestern“ erleidet also gerade ein leichtes Tief. Dafür ist die Motivation für Sport so hoch wie nie. Dazu aber dann mal mehr, wenn mich die Schreiblust wieder packt… jetzt erst einmal nur mein Tune of the week: Concubine von Converge. Irgendwie muss man sich ja abreagieren.

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Frei.Wild Pt.II & Kesici

kesicirostockFalls ihr wissen wollt, wen die Allgemeinheit gerade mal wieder hasst: Es ist Martin Kesici. Weil der Jennifer Rostock hasst. Die wiederum Frei.Wild hassen. Um das Pferd von hinten aufzurollen: Ob Frei.Wild rechts sind, weiß man nicht. Für den Echo nominiert wurden sie trotzdem zweimal hintereinander. Jennifer Rostock schmeckt das nicht und darum sagten die Bandmitglieder zum zweiten Mal in Folge ihre Echo-Teilnahme ab. Martin Kesici findet, dass das alles nur Eigen-PR ist und teilte auf seiner Facebookseite einen entsprechenden Artikel – vermutlich zur eigenen PR.

You can have anything in life if you will sacrifice everything else for it

2013-10-09_15-41-56Immer wieder liest man Blogeinträge und Artikel über schlecht bezahlte und/oder nicht verfügbare Volontariate. Dabei geht es meistens um den (so gut wie unverzichtbaren) Berufseinstieg als Redakteur im Bereich Journalismus bzw. im Verlagswesen. Viel zu selten wird PR erwähnt, dabei ist er Anfang dort genauso scheiße. Ein Erfahrungsbericht. (mehr …)

I do marketing, of course I hate it

Das lustige Mumford & Sons Video von „Hopeless Wanderer“ habt ihr vermutlich alle mitbekommen? Dann weise ich lieber auf den Blog-Text von Heidi Schmitt hin: „Warum Menschen Werbung hassen“ – aus der Sicht einer Werbetexterin. Passenderweise bin ich nämlich nun auch in dieser Branche tätig.