primetime emmys

Breaking Bad all over again

„Steven Colbert Report“

Wenn man pünktlich nach einer Awardshow aufsteht und es ein simpler Versprecher von Gwen Stefani ist, der als Skandal des Abends auserkoren wurde, weiß man direkt, dass man nicht sonderlich viel verpasst hat. Natürlich redet auch jeder über die Gewinner der Primtetime Emmys – allerdings nicht, weil diese so mutig gewählt wurden, sondern, weil schon wieder „Breaking Bad“ und „Modern Family“ ausgezeichnet wurden. Breaking Bad bekam damit viele goldglänzende Abschiedsgeschenke, die nur möglich waren, weil die beliebte Dramaserie in ihrer Aufzeichnung gesplittet wurde und Modern Family… hier hatte wohl jemand keine Lust, sich die anderen Nominierten anzuschauen. Die Comedyserie wurde beständig schlechter, während jeder, jeder, Orange Is The New Black abfeiert, welches ebenfalls nominiert war. Gastgeber Seth Myers verkündete direkt am Anfang “This year, we’re doing the Emmys on a Monday night in August, which, if I understand television, means the Emmys are about to get canceled.” Ich hätte nichts dagegen, wenn die Preisträger weiterhin so konservativ ausgewählt werden. Immer die alten Kamellen wiederholen funktioniert bei den nominierten Serien doch auch nicht…

Was ihr euch von der Awardshow noch anschauen könntet: Weird Al Yankovics wirklich „weirde“ Performance verschiedenster Serien-Intros, die „Game Of Thrones“-Kandidaten im Glamourlook und die (sehr schönen) Kleider auf dem Roten Teppich.