punkrock

And your friends; are they dangerous?

Ich schreibe zu viele Konzert-Reviews. Vielleicht gehe ich auch einfach nur wieder auf zu viele Konzerte. Schönes Feiertagstanzverbot euch!

Review: Seahaven, City Light Thief (Cassiopeia, Berlin)

Wenn die „Zukunft des Indie” die erste Headliner-Tour in Deutschland spielt, muss man sie sich angucken. Auch, wenn es mitten in der Woche ist. Auch, wenn die S-Bahnen zur Konzertlocation ausfallen. Die Rede ist von Seahaven, diesem Indie-Punkrock-Kollektiv aus den Staaten. Im September waren sie bereits mit The Story So Far in deutschen Gefilden, begleitet von einer gigantischen Promo-Maschine bespielten sie pünktlich zum Erscheinen des neuen und zweiten Albums „Reverie Lagoon: Music for Escapism Only“ noch einmal Köln, Hamburg und Berlin. (mehr …)

Tune of the week: Gnarwolves – High on a wire

Diese Woche ist echt wenig passiert. Vielleicht hätte ich noch für Serienfans die Comic Con erwähnen oder heute ausführlich den traurigen Brand des Berliner Festsaals Kreuzberg behandeln können. Doch ich  habe stattdessen das Bloggen (fast) links liegen gelassen, so getan, als würde ich für die Klausur morgen lernen und die Sonne genossen. Weil ich so wenig Zuhause war und ich beim Fahrradfahren keine Stöpsel in den Ohren habe, war es auch keine sonderlich musikalische Woche. Wirklich bewusst gehört habe ich nur die neue Defeater (Meinung dazu noch nicht fest) und die 7-Inch „Funemployed“ von Gnarwolves. Letztere sind eine Punkrockband „worth checking out“, wie die Briten sagen würden. Ich mag die komplette EP, habe mich nun aber für den letzten Track „High on a wire“ entschieden. Der Kontrast zwischen fröhlicher Melodie und traurigem Text gefällt mir.