reunion

Learn your job

Kurz vor der Party gestern las ich noch irgendwo etwas von einer „Friends“-Reunion, tat es direkt als irgendeinen Fake ab und beschäftigte mich nicht mehr weiter mit der Nachricht. Im Gegensatz zur deutschen Medienlandschaft: Ausgehend von der (Falschmeldung der) BILD zog sich die angebliche Serienneuauflage durchs Netz. Gutjahrs Blog hat den „Rechercheweg“ der Nachrichtenmedien mal aufgearbeitet: „copy paste“ und Paraphrasen geben den Ton an. Dumm, wenn dann auch noch die Quelle längst dementiert wurde – im April! Amerikanische Datenangaben sind schließlich „falschrum“…

Tune of the week: MLIW – Brothers In Arms Forever

Reunions sind ja so eine Sache. Bands sagen, dass sie sich trennen und „nie wieder“ zueinander finden werden und schwupps, paar Jahre später wird da eine Reunion-Tour angekündigt und sogar ggf. ein neues Album aufgenommen. Ob aus Spaß an der Musik oder lediglich des Geldes wegen, das weiß man nie. Bei Modern Life Is War konnte man es erst so gar nicht fassen, dass auch sie in die Fußstapfen von Refused, Verse & Co. treten; man hielt die Wiedervereinigung für einen Aprilscherz, aber der Hardcoreband war die ganze Sache ernst. Beim diesjährigen This Is Hardcore gabs den ersten gefeierten Auftritt, den ich nur zu gern miterlebt hätte, und seit knapp zwei Wochen können wir ihr neues Album „Fever Hunting“ hören. Allen Befürchtungen zum Trotz ist es echt gut geworden, ich höre es rauf und runter. Einer meiner Favoriten ist „Brothers In Arms Forever“.

Survivors of the Mishapocalypse

Gestern war der erste April und das Internet spielte wie erwartet verrückt. Mittlerweile werden die meisten von uns aber wohl innerhalb von ein paar Sekunden einen Aprilscherz von der Realität unterscheiden können. In der tumblr-Welt las man deswegen nur wenige Witze, sah dafür aber ganz viel Misha Collins. Ein Portrait des Supernatural-Darstellers (s. links) wurde in allen möglichen Variationen gepostet, gerebloggt und als Profilbild genutzt – alles unter dem Motto „Mishapocalypse“ . Ich finde ihn als „ugly dancer“ ganz amüsant; der Schauspieler selbst war von dem WWW-Flashmob irgendwann allerdings ziemlich genervt und twitterte: „The mishapocalypse is worse than an ordinary apocalypse. I’ve signed up for facial identity surgery so I never have to see that face again.“

Mich persönlich hat eine ganz andere „April Fool’s“-Meldung beschäftigt: Modern Life Is War verkündeten ihre Reunion samt neuem Album auf Deathwish und einem Auftritt beim diesjährigen This Is Hardcore Festival in Philadelphia. Die Status Updates zogen irgendwann so einen weiten Kreis, dass ich mittlerweile sogar bereit bin, das Ganze zu glauben – bisher wurde aber am 2. April noch nichts gepostet. Ich aktualisiere immer wieder die FB-Pages der Band, des Labels und des Festivals für die absolute Gewissheit (Tickets verkaufen und dann Bands zurücknehmen darf man doch eigentlich nicht, ODER?). Update (18:20): Die Band hat gerade ein Foto von ihnen im Studio gepostet. Es ist also echt wahr!

Tune of the week: Rae Morris – Don’t go

Als „Tune of the week“ könnte ich jetzt halbherzig die Toten Hosen nehmen, weil sie (Playback und mit Soundproblemen) beim „Wetten Dass …?“ – Debüt von Herrn Lanz aufgetreten sind. Über diesen Showdino mit übermäßig guten Neugierquoten wurde aber bereits auf jeder Plattform berichtet. In UK kann man die Show sowieso nicht schauen.

Ich könnte auch einen Song von Crime in Stereo wählen, weil die Band am Mittwoch das Ende ihres Hiatus verkündete. Oder auch etwas von Dead Hearts, die eventuell auch eine Reunion geplant haben. Von beiden Bands bin ich aber nur begrenzt Fan.

Wirklich Fan geworden bin ich dagegen kürzlich von Rae Morris, einer jungen SingerSongwriterin aus England. Ihre Single „Don’t go“ wurde sehr prominent in der britischen Serie „Skins“ platziert. Ich hatte das schon völlig vergessen bis ich die Sängerin per Zufall bei Facebook entdeckte. Ich werde begeistert sein, wenn ihr erstes Album auch nur halb so gut wird wie dieses Lied:

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I’ll tell you what I want, what I really, really want

Es war klar, dass die diesjährigen Olympischen Spiele in irgendeiner Weise spektakulär abschließen. Und dennoch: Viele britische Topstars (z. B. One Direction) standen auf der Bühne der „Closing Ceremony“, wirklich aufregend waren aber nur die Spice Girls. Die ehemalige Girlgroup performte ihre Klassiker „Wannabe“ und „Spice up your life“ und erinnerte damit an ihre erfolgreiche Karriere – Victoria Beckham und Mel B konnten anscheinend ernsthaft dazu überredet werden; wieder miteinander aufzutreten, Mel C, Geri Halliwell und Emma Bunton waren eh noch nie das Problem. Zum Video geht’s hier.

Haha, Victoria …

Abgesehen von den Spice Girls wurde Miley Cyrus zum Trending Topic: Die Sängerin schnitt sich ihre blondierten Haare ab: „Someone just told me I’m prettier than Miley Cyrus„.