review

There’s a difference between really loving someone and loving the idea of her

Nachdem mir erst vom Buch und dann auch noch vom Film vorgeschwärmt wurde, habe ich mir dann gestern auch endlich mal „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ angesehen. Roman und Verfilmung drehen sich um eine verschwundene Ehefrau und die alles beherrschende Frage: entführt, geflohen, getötet oder lebend? Hauptdarsteller Ben Affleck mag ich zwar irgendwie nicht, aber dafür bewundere ich Regisseur David Fincher und Hauptakrice Rosamund Pike zählt auch zu den sympathisch wirkenderen Schauspielerinnen. Damit hielt sich meine Vorab-Einstellung die Waage. Und meine „Danach-Meinung“? Ich habe mich 150 Minuten unterhalten gefühlt, alle Schauspieler waren überzeugend und die Story war nicht zu schnell, nicht so langsam umgesetzt. Ab ca. 2/3 des Films war mir dann aber alles zu abgedroschen und realitätsfern. Das hätte man als Buchkenner natürlich erwartet, während ich mit geschocktem Gesicht im Kinositz saß. Da kann ich ohne Spoilern nur sagen: etwas eingeschränkte Weiterempfehlung. Oder was meint ihr?


God is coming back and he is going to be pissed

Review: John Niven – Gott Bewahre (The Second Coming)

Ein Buch mit einer rauchenden Jesus-Figur auf dem Cover und dem bedeutungsschwangeren Titel „Gott Bewahre“ ist vermutlich nicht der offensichtlichste Anwärter auf den netten Bonus-Aufkleber „Bestseller“. Mit Skandalautor John Niven als verantwortlichen Schreiberling ist jedoch direkt eine vielversprechende Grundlage gelegt, die schon nach ein paar Seiten den Erfolgsstatus des (neuerdings) Taschenbuchs rechtfertigt.

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Berlin Festival 2014 – Review

InesBerlinFestivalWas wurde im Vorfeld gemeckert. Was wurde währenddessen gemeckert. Was wird im Nachgang gemeckert. Eine etwas andere Sicht zum Berlin Festival 2014 auf dem Arena-Gelände – von einer unvoreingenommenen (da niemals zuvor dort gewesenen), mit-elektronischer-Musik-zu-begeisternden Person. (mehr …)

(not) invisibobble

invisibobbleIn meinem Umfeld schwärmten so einige von „Invisibobble„, dem Haargummi, das angeblich keinerlei Knicke in den Haaren hinterlässt. Mich lassen zwar die meisten Werbefilme kalt, aber Freunde können mich recht schnell überzeugen und so bestellte ich mir fix so’n Dreierpack. An einem der „ich erkunde mit meinem Besuch komplett Berlin“-Tage trug ich eines der Bobbles und kann euch deswegen nun sagen, dass

a) der Zopf merkwürdig absteht (siehe Foto 1)
b) sie extrem schnell ausleiern und
c) SIE VOLL DIE KNICKE HINTERLASSEN (siehe Foto 2)

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Going to Hollywood with Kim Kardashian

2014-07-24 18.59.18Kim Kardashian ist nicht einfach nur die „Frau von“, sondern auch: Kim Kardashian, eine der meistfotografiertesten Promis Hollywoods. Geschafft hat sie das ganz ohne Talent, denn sie kann weder singen, noch schauspielern, noch modeln, noch hat sie einen hochdotierten wissenschaftlichen Preis gewonnen (haha). Was sie allerdings definitiv kann: sich selbst (und ihren Po) erfolgsbringend vermarkten. Da liegt es doch nahe, dass sie genau diese Expertise spielerisch weitergibt. Spielerisch? Ja, spielerisch. Mit der kostenlosen iOS und Android App „Kim Kardashian: Hollywood“ erlebt man Abenteuer auf dem roten Teppich, ganz nach dem Motto „Erschaffe deinen eigenen Promi und komm ganz groß raus!“.

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The best festival phone review

Auf Festivals verzichten viele auf ihr Smartphone und greifen zu einem „Stein“, aka dem alten Tastenhandy mit den polyphonen Klingeltönen. Nokia hat sich das zunutze gemacht und brachte ein Wacken-Handy auf den Markt – reduziert in den Funktionen, aber besonders robust. In den Amazon-Kundenreviews finden sich ja immer so einige Sahnestücke, aber eine Bewertung zu diesem Handy zählt wirklich zu den ganz famosen. Hier ein Auszug: (mehr …)

Tune of the week: The National – Terrible Love

Diese Woche habe ich Berlin mal richtig ausnutzen können: ich besuchte nicht nur eine Show der Fashion Week und saß in der „Front Row“, ich war auch bei der Premiere von „Mistaken for Strangers„, in Anwesenheit von Matt und Tom Berninger.

Review: Mistaken For Strangers

Vom Dreh anspruchsloser Horror-Splatter-Movies zum angesagten Dokumentar-Regisseur: so lässt sich die Karriere von Tom Berninger kurz und knapp zusammenfassen. Tom Berninger, das ist der kleine Bruder von Matt Berninger, seines Zeichens Sänger der überaus gefeierten Indie Rockband The National. Während Matt die großen Bühnen der Welt besingt, hängt Tom in Cincinnati rum und bemitleidet sich selbst. Matt lädt ihn daraufhin ein, die nächste The National Tour als Roadie zu begleiten. Tom ergreift die Gelegenheit, ist aber nur ein halbwegs akzeptabler Tourbegleiter: statt Handtücher und Essen bereit zu halten, filmt er lieber alles, was um ihn herum geschieht. (mehr …)

Fit in 30 days

Fit in 30 Tagen„Mit einem regelmäßigen Training von 20 bis später 60 Minuten kann es jeder in 30 Tagen zu einer sommerstraffen Figur schaffen“, verspricht der Klappentext von Barbara Beckers Fitness-DVD „B. Fit in 30 Tagen“. Fragt sich, ob „jeder“ „Ich jogge mal hin und wieder, mache aber nichts mit Plan und will nun definieren“ oder „Ich mache seit acht Jahren verletzungs- und faulheitsbedingt keinen Sport“ bedeutet. Ich bin nämlich letzteres und dachte mir, ich müsste mal endlich wieder mit etwas Bewegung starten. Oder meinen Physiotherapeuten zitierend: „Mach endlich mal Sport, sonst sind deine Knie bald auch kaputt“. Mit Warnung trainiert’s sich gut, mit Stress zum Abbauen im Nacken noch besser, also wird die DVD nach einer kleinen Eingewöhnungsphase von zwei Monaten dann auch mal ausgepackt. Es wird empfohlen, das Training mit einer Gymnastikmatte (die olle Festival-Isomatte) und barfuß oder mit Turnschuhen (Turnschuhe sind zu heiß) zu absolvieren. Außerdem solle man sich doch schon einmal das beiliegende Heft ansehen, um die Übungen zu verstehen. Ich kann mir das ohne Video eh nicht vorstellen und will mir auch nicht die Spannung nehmen. (mehr …)

Tune of the week: M83 – Wait

Ich bin großer Fan von John Greens Roman „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ und natürlich musste ich mir die diesjährige Verfilmung ansehen. Der Hype um das Buch und seine Charaktere ist ungebrochen und nun liest man auch noch die ganze Zeit Tweets à la „Ich komm gerade heulend aus dem Kino“ (ich will mich da jetzt nicht von ausnehmen). Das kann schon mal etwas nervig sein, aber so ist es ja immer mit Dingen, die (sehr viel) beliebter sind als andere. Kommen wir lieber auf den Film zu sprechen: das Buch fasst nur 300 Seiten und die Verfilmung hat eine Länge von 125 Minuten, man könnte also meinen, dass quasi alles detailgetreu wiedergegeben wird. Tatsächlich wird nah an der Vorlage gespielt und sogar SMS und Emails werden eingeblendet. Irgendwie hat man aber trotzdem das Gefühl, dass einzelne Szenen etwas „schnell“ sind, damit man wirklich alles reinquetschen konnte, während andere Parts sogar künstlich aufgebauscht werden, weil sie schon vorher Publikumslieblinge waren. Schauspielerisch kann man nicht meckern, Shaileene Woodley ist die ideale Besetzung für die kranke Hazel Grace und die anderen Akteure kämen wohl auch besser an, wenn die Synchronstimmen nicht so furchtbar unpassend wären (und ich hab mir Augustus hübscher vorgestellt haha). Was mich aber wirklich uneingeschränkt begeistert hat, ist der Soundtrack. Ich steh auf den Titeltrack „All of the Stars“ von Ed Sheeran (peinlich!) und bin verliebt in „Wait“ von M 38. Da stand mein Tune of the week schnell fest!

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Like a girly girl – Glossybox Mai

GlossyboxMaiDa ist sie also. Meine vierte (und letzte) Glossybox. Ich muss sagen, es hatte was, jeden Monat einen Karton voller Überraschungen zu bekommen und die eigene Ausbeute mit anderen Bloggern zu vergleichen. Nur meistens folgte bei mir daraufhin Ernüchterung und Enttäuschung. Gefühlt bekam ich die 3347637. Tagescreme und das 326428. Duschgel, dabei sind dies genau Dinge, bei denen ich traditionell eher bei den gleichen Produkten bleibe. Ich hätte mir mehr dekorative Kosmetik gewünscht und die war bei den vier Boxen jedes Mal Mangelware. Nie waren meine Farben dabei bzw. waren die Produkte meistens einfach viel zu knallig für mich und meinen blassen Hautton. Letztendlich hätte ich die 15 € immer besser investieren können.

Aber zurück zur Mai-Box, die war nämlich tatsächlich die beste. Das Motto diesen Monat ist „Open Air – Festival Edition“ – was bei mir ja leider schon etwas spät kommt. Als Goodie zusätzlich gibt es daher Ohropax. Ich habe zwar meine „richtigen“ Ohrschützer, aber praktisch sind diese Ohropax alle mal. (mehr …)