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The statistical probability of love at first sight

Review: Jennifer E. Smith – The statistical probability of love at first sight (Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick)

Young Adult Romane sind nie die anspruchsvollsten. Sie sind nette, kleine Büchlein für zwischendurch, die man im besten Fall an einem Abend verschlingt. Im besten Fall. „Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ beschreibt zwar nur 24 Stunden, der Lesevorgang kann sich jedoch durchaus über eine Woche erstrecken. Mal hier, mal da eine Seite – die 216 an der Zahl plätschern lieber einfach nur vor sich hin. Vermutlich ist die Story einfach zu begrenzt: Die Amerikanerin Hadley fliegt zu der Hochzeit ihres Vaters nach London und ist (natürlich) überhaupt nicht begeistert, dass dieser sich entschieden hat, ihrer Mutter „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Glücklicherweise verpasst sie ihren ersten Flug und trifft beim Warten auf Oliver, einen Briten, der in Yale studiert und für ein paar Tage zurück in seine Heimat fliegt. Die beiden verstehen sich (natürlich) direkt, sitzen dann (natürlich) nebeneinander im Flieger und vertreiben sich die lange Zeit in der Luft mit lustigen Gesprächen. Sie sind (natürlich) wie füreinander geschaffen, aber in Heathrow muss Hadley so schnell in ihr Taxi steigen, dass sie (natürlich) keine Kontaktdaten austauschen können. Ob sie sich trotzdem nochmal wiedersehen? Natürlich.

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