rosamund pike

There’s a difference between really loving someone and loving the idea of her

Nachdem mir erst vom Buch und dann auch noch vom Film vorgeschwärmt wurde, habe ich mir dann gestern auch endlich mal „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ angesehen. Roman und Verfilmung drehen sich um eine verschwundene Ehefrau und die alles beherrschende Frage: entführt, geflohen, getötet oder lebend? Hauptdarsteller Ben Affleck mag ich zwar irgendwie nicht, aber dafür bewundere ich Regisseur David Fincher und Hauptakrice Rosamund Pike zählt auch zu den sympathisch wirkenderen Schauspielerinnen. Damit hielt sich meine Vorab-Einstellung die Waage. Und meine „Danach-Meinung“? Ich habe mich 150 Minuten unterhalten gefühlt, alle Schauspieler waren überzeugend und die Story war nicht zu schnell, nicht so langsam umgesetzt. Ab ca. 2/3 des Films war mir dann aber alles zu abgedroschen und realitätsfern. Das hätte man als Buchkenner natürlich erwartet, während ich mit geschocktem Gesicht im Kinositz saß. Da kann ich ohne Spoilern nur sagen: etwas eingeschränkte Weiterempfehlung. Oder was meint ihr?