ryan gosling

Shirt-Inception

Zwei Dinge dominieren heute Abend meine Timeline: 1. Solange Knowles schlägt ihren Schwager Jay-Z und 2. Ryan Gosling trägt ein Shirt von Macauley Culkin, der ein Tshirt trägt mit Ryan Gosling, der ein Tshirt trägt mit Macauley Culkin. Oder in cooler auf Englisch:

You fucked up my son’s life; therefore, you fucked up my life

Kurzreview „Place Beyond the Pines“
Ein Film mit Ryan Gosling und Bradley Cooper spricht für viele kreischende Frauen im Kinosaal. Diese Besetzung sowie Regisseur Derek Cianfrance (Blue Valentine) deuten allerdings auch an, dass  es sich um einen eher ungewöhnlichern Film abseits des Hollywood-Mainstreams handelt. Und richtig, „Place beyond the Pines“ ist ein liebevolles (Thriller/Action-) Drama in drei Akten, zentriert auf drei Personen(-paare). Gestartet wird mit Motorradstuntman Luke (Gosling), als er entdeckt, dass er einen Sohn mit seiner kurzen Affäre Romina (Eva Mendes) hat. Er hängt kurzerhand sein Zirkusleben an den Nagel und beginnt in einer Werkstatt zu arbeiten. Da das Geld zur Unterstützung des Kindes nicht reicht, entscheidet er sich mit seinem neuen Kumpel eine Bank auszurauben. Das läuft erfolgreich, sodass der Wunsch nach weiteren Überfällen größer wird … (mehr …)

My hands are a little dirty – so are mine

Gestern auch endlich mal „Drive“ im Kino gesehen. Kritiker, Freunde, Kinobesucher allgemein – alle waren sich seit Wochen einig, dass der Film ein Meisterwerk ist. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich. Und wurde bitter enttäuscht. Wenig Dialog, viel Bild könnte man das Konzept von „Drive“ zusammenfassen. Der Trailer hatte da noch ein bisschen mehr Gleichgewicht.

So starrte man  im Film aber hauptsächlich auf a) Ryan Goslings Gesicht b) irgendwelche Autos oder c) herumspritzendes Blut. Ästhetik hin oder her, so ganz verstehe ich nicht, wieso der Film so gut ankam. Anstarren, Lächeln, Anstarren, „ich hab dieses Wochenende noch nichts vor“, Anstarren, Lächeln, Anstarren, Weggehen. So eine Szene findet man im „real life“ nicht vor. Experimentelles Kino ist doch normalerweise nur was für Filmpreise. Bei den Mädchen könnte es natürlich der Hauptdarsteller sein, der seit Monaten als neuer Brad Pitt gehandelt wird, aber bei den Jungs? Da bieten Tarantino-Filme doch von allem ein bisschen mehr.