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Things being sad in every TV Show

Wenn ich ein Feierabendritual für freie Tage habe, dann lässt es sich mit „Essen und Serie“ zusammenfassen. Ich brauche das zum Abschalten. Endlich muss ich nicht mehr durchgehend kommunizieren, bin nicht unter ständiger Beobachtung und kann mich in einer anderen Welt verlieren. Natürlich habe ich so mit der Zeit einige TV-Serien geschaut und nicht nur kehren einige Handlungsmuster immer wieder, nein, es sind auch Formulierungen, die man immer und immer wieder hört. Ich habe mir sie in letzter Zeit mal notiert und wollte euch heute daran teilhaben lassen. Vielleicht habt ihr ja auch noch Ergänzungen?
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Sadly, it’s starting to feel like home in here

Netflix hat mit „The House of Cards“ eine extrem beliebte Serie produziert. Dass der Streamingdienst noch mehr kann als politische Intrigen mit Starbesetzung zeigte seine Dramedy „Orange is the new black“, die letzten Sommer an den Start ging. Die Webserie dreht sich um Managerin Piper Chapman, die eines Tages völlig unverhofft zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt wird. Ihre Erlebnisse im Frauenknast gaben Stoff für eine hervorragende Staffel 1, die ich nur so verschlungen habe. Am heutigen 6. Juni wird Netflix die zweite Staffel von „Orange Is The New Black“ veröffentlichen. Ob wieder alle Episoden auf einmal verfügbar sind oder dieses Mal langsam Folge für Folge hochgeladen wird – das weiß man nicht. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen, freue mich auf das Ende meiner Serien-Trockenperiode aka Sommerpause und kann die Serie jedem nur ans Herz legen.

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Trial by combat

Es gibt wohl keine Serie, bei der ich verzweifelter versuche, Spoilern auszuweichen als Game Of Thrones. Irgendwie kann ich es ja verstehen: schaut man sich erst montags abends die Folge an, haben a) schon alle Amis erfahren, wer dieses Mal getötet wird und b) wollen sich alle Deutschen mitteilen, die gerade so allerlei Blutiges gesehen haben. Da wird das Internet schnell zum Minenfeld. Auch der Twitter-Account @GOT_Arya ist nur bedingt spoilerfrei, dafür aber ziemlich amüsant. Ich glaube, ich werde ihn nun regelmäßig verfolgen und damit ein bisschen mehr Teil dieses gigantischen Fandoms werden. Folgen kann ich allerdings nicht, da leg ich mir ja noch mehr Steine in den Weg…

Tune of the week: Lass das mal den Papa machen

In letzter Zeit war ordentlich Fremdschämen angesagt. Nicht nur wegen der ganzen Supergeil-Sache (Donnerstag sah ich per Zufall Herrn Liechtenstein live!), sondern auch wegen des neuen Stromberg Films. Der Papa ist schließlich die Fremdschämfigur Nummer Eins hierzulande. Ich habe die Staffeln damals alle im TV geschaut und so war „Stromberg – Der Film“ ein Kino-Pflichttermin. In dem Crowdfunding-Movie macht Stromberg mit seiner Belegschaft einen Ausflug zur 50-Jahre-Jubiläumsfeier der Capitol Versicherungsgesellschaft.  Es erwarten einen demnach alle bekannten Figuren in neuer Umgebung. Eigentlich eine gute Voraussetzung und es fing auch echt nicht schlecht an, mit vielen Fettnäppchen und punktgenauen Pointen. Leider wird die Story irgendwann viel zu haarsträubend – das Ende ist einfach unfassbar bekloppt. Auch für den Abspann kann ich keine positiven Worte finden. Daher ist der Stromberg-Ableger ein durchwachsener Film, der mich unglücklicherweise auch noch mit einem schlimmen Ohrwurm verfolgt: „Lass das mal den Papa machen“ geht seit dem Kinodienstag nicht mehr aus dem Kopf.
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