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Tune of the week: Lass das mal den Papa machen

In letzter Zeit war ordentlich Fremdschämen angesagt. Nicht nur wegen der ganzen Supergeil-Sache (Donnerstag sah ich per Zufall Herrn Liechtenstein live!), sondern auch wegen des neuen Stromberg Films. Der Papa ist schließlich die Fremdschämfigur Nummer Eins hierzulande. Ich habe die Staffeln damals alle im TV geschaut und so war „Stromberg – Der Film“ ein Kino-Pflichttermin. In dem Crowdfunding-Movie macht Stromberg mit seiner Belegschaft einen Ausflug zur 50-Jahre-Jubiläumsfeier der Capitol Versicherungsgesellschaft.  Es erwarten einen demnach alle bekannten Figuren in neuer Umgebung. Eigentlich eine gute Voraussetzung und es fing auch echt nicht schlecht an, mit vielen Fettnäppchen und punktgenauen Pointen. Leider wird die Story irgendwann viel zu haarsträubend – das Ende ist einfach unfassbar bekloppt. Auch für den Abspann kann ich keine positiven Worte finden. Daher ist der Stromberg-Ableger ein durchwachsener Film, der mich unglücklicherweise auch noch mit einem schlimmen Ohrwurm verfolgt: „Lass das mal den Papa machen“ geht seit dem Kinodienstag nicht mehr aus dem Kopf.
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Tune of the week: Radical Face – Welcome Home

Ich bin Werbungsmachern ja immer dankbar, wenn sie Songs verwenden, die ich sonst niemals kennengelernt hätte (und bin gleichzeitig sauer, wenn sie mir gefallende Songs verhunzen haha). Kamerahersteller NIKON machte mich auf „Welcome Home“ von Radical Face aufmerksam und was soll ich sagen? I like it.

Tune of the week: Broadway Calls – Heartbreak in a Portland’s Living Room

Manchmal mag man von einer Band nur einen Song, den aber richtig. Broadway Calls sind für mich so eine Band: „Heartbreak in a Portland’s Living Room“ wurde mithilfe von Comadre aufgenommen und auf deren Mixtape No. 5 veröffentlicht. Die absolut fröhliche Melodie zu diesem doch eher niederschmetternden Trennungs-Text kann mich immer wieder begeistern.

We wanted to do a new song […] and it’s heavy as fuck

Nirvana meets Paul McCartney. Eine merkwürdige und auch ungewöhnliche Kombination, aber irgendwoher mussten die Grungehelden ja einen Sänger nehmen, um beim „Sandy Relief Concert“ gemeinsam aufzutreten. Gespielt wurde nicht etwa ein Nirvana- bzw. Beatles-Cover, sondern ein brandneuer Song. O-Ton Dave Grohl:

Tonight I played with Paul McCartney, Krist Novoselic and Pat Smear. We did a song that we wrote together. It’s a song that we wrote and recorded, no one has ever heard it before so nobody knows it exists. I think people were expecting us to do a Beatles song or a Nirvana song but when I first called Paul to see if he would come jam with us none of us wanted to do a Beatles song or a Nirvana song, we wanted to do a new song so we wrote and recorded a new song in a day and it’s heavy as fuck.

Auf Youtube könnt ihr euch die Performance ansehen, mir persönlich geht es zu sehr in Richtung Queens of the Stone Age / Them Crooked Vultures.

Tune of the week: Elle Lefant – Runaways

Websites, bei denen Musik automatisch angeht und wo man dann nicht einmal den „Aus“-Knopf findet, sind der Hass. Als ich gestern auf der Homepage eines bekannten deutschen Drogeriemarkts herumstöberte, faszinierte mich der dort laufende Song allerdings so sehr, dass ich sogar mithilfe von Soundhound (erfolglos) und Lyricsgesuche (erfolgreich) nach dem Titel suchte. Es war letztendlich „Runaways“ von Elle Lefant, ein wirklich sehr schöner Pop-Song und hiermit Tune of the week.

Hier kann man sich ihre dazugehörige EP „Pulse“ legal und kostenlos herunterladen.