the voice

There are dark shadows on the earth, but its lights are stronger in the contrast.

thevoiceDie Newsfeeds hätten gestern nicht kontrastreicher sein können. Sowieso seit Tagen beherrscht von Weihnachtsvorfreude und den Golden Globes, kam gestern noch im deutschsprachigen Raum das „The Voice“-Finale hinzu. Leider häuften sich aber auch die Beileidsbekundungen von Bands, Politikern und Prominenten: In Newtown, Connecticut erschoss Adam Lanza kaltblütig zwanzig Kinder und sechs Lehrer. Obama gab sogleich ein Statement ab, hier in Europa wurden vor allen Dingen die amerikanischen Waffengesetze aufs Stärkste kritisiert. Zu dieser Tragödie gibt es so viel und doch so wenig zu sagen … ich überlasse das den Nachrichtenmedien und konzentriere mich auf die zwei verschiedenen Preisverleihungen. (mehr …)

Tune of the week: Gnarls Barkley – Crazy

Wie wahrscheinlich letztens schon ersichtlich, gucke ich tatsächlich „The Voice“. Dort sang diese Woche Gill Ofarim (ja, den gibt es tatsächlich noch!) in den Blind Auditions „Crazy“ von Gnarls Barkley. Der Auftritt erinnerte mich daran, dass ich dieses Lied schon länger nicht mehr gehört habe, obwohl ich es doch so mag. Deswegen ist der Song nun „Tune of the week“ – in einer etwas anderen Version!

28,5 % of the German population watched that show

Gestern startete „The Voice of Germany“ und die zweite Staffel der Castingshow holte für ProSieben (und wohl heute dann für Sat.1) Traumquoten von 28.5 Prozent Marktanteil. Damit wäre die Fernsehwelt erfolgreich abgehakt, die Musikwelt hat aber ein ganz anderes Thema zu bieten: Weil Gitarrist Matt Voodoo sein Glück bei „The Voice“ versuchte (und rausflog), feuerte ihn seine Psychobillyband „Mad Sin“. Man könne die Teilnahme an dieser TV-Sendung nicht mit den grundsätzlichen Werten der Musiker vereinbaren. Vielleicht hätte sich Herr Voodoo vorher überlegen sollen, ob ihm das überglückliche Präsentieren seiner Freundin und die 90 schiefen Sekunden von „I Follow Rivers“ seine komplette „Karriere“ wert waren …