touché amoré

Cause we’re all Dead Ramones

2014-05-03 15.16.02Das Groezrock Festival in Belgien ist mittlerweile eine Institution für Punkrock, Alternative und Hardcore-Bands und bietet in Europa einen einzigartigen Musik- und Publikumsmix an zwei Konzerttagen. Einen Großteil des Line-Ups kann man ohne Probleme in den deutschen Metropolen live erleben, doch dank exklusiver Modern Life Is War Reunion war das Groezrock dieses Jahr Pflicht. Ein Festivalbericht. (mehr …)

I don’t owe anyone, I don’t owe anything so stop expecting everything from me

Bericht: Touché Amoré, Self Defense Family, Dad Punchers @ Gebäude 9, Köln
Touché Amoré waren seit 2010 nicht mehr auf Headliner-Tour in Deutschland. Mit La Dispute, Rise Against und Converge hatte die Band dennoch genug Möglichkeiten unser Land zu bespielen – und dank Visions-Cover und nun zwei Alben bei Deathwish Inc. auch einen so hohen Bekanntheitsgrad, den man im Hardcore wohl als „Mainstream“ bezeichnen würde. Dementsprechend größer sind die Läden der 2013er Touredition. Für Köln wurde ins Gebäude 9 eingeladen. (mehr …)

Tune of the week: London Grammar – Nightcall (Cover)

Gestern und heute schau(t)e ich mir die Shows von Touché Amoré, Self Defense Family und Dad Punchers an. Da hierzu noch ein Bericht folgt, widme ich mich lieber der Musik, die mich auf meinen vielen Zugfahrten diese Woche begleitet hat. Das war nämlich vornehmlich die Band London Grammar. Waren mir die Briten zunächst nur als Disclosure-Feature ein Begriff, sind sie nun dank ihres Debütalbums „If You Wait“ (VÖ 15.11.) direkt auf meinem iPod gelandet. Ihr ruhiger Indie-Pop mit etwas Elektronik begeisterte mich ziemlich, insbesondere auch das Nightcall-Cover (im Original von Kavinsky).

Tune of the week: Touché Amoré – Anyone / Anything

Während alle dem Casper-Release „Hinterland“ entgegenfieberten (chartet eh auf 1), war für mich eine andere Neuerscheinung viel wichtiger: „Is Survived By„, das dritte Album von Touché Amoré. Entgegen meiner schwarzmalerischen Erwartungen ist die Platte echt gelungen. Anders, aber gelungen. Mein Favorit: das so wunderbar verzweifelte „Anyone / Anything“.

Tune of the week: Comadre – Hack

Diese Woche war es doch relativ schwer, einen Song zu finden. Und zwar nur einen! Denn der Pianos-Teil auf der Touché Amoré / Pianos Become The Teeth Split, „Hiding„, ist richtig gut, das neue selbstbetitelte Comadre-Album allerdings auch. Ich habe mich nun (oder nur?) aufgrund der Songmasse für Comadre entschieden, „Hack“ blieb mir dabei mit am meisten im Ohr.

Gönnt euch „Comadre“! Die digitale Version kostet auch nur 5 läppische Dollar (Vinyl geht in Deutschland weg wie warme Semmeln).

Tune of the week: Touché Amoré

Gestern ging es nach Münster, zur Touché Amoré Soloshow. Die Hardcoreband ist momentan mit Rise Against auf Tour und so bieten sich nur wenige Gelegenheiten die Kalifornier in gewohnt kleinem Rahmen live zu erleben. Dieses Mal: Im „Café“-Teil des Skaters Palace.

Nach Cannoner (naja) und Alpinist (endlich mal gesehen!) konnte die Band sich dann aber doch mal wieder ihrer „Comfort Zone“ hingeben. Laut Sänger Jeremy Bolm sei es ganz schön gruselig, vor 2000 Rise Against Fans zu treten, die von seiner Band noch nie etwas gehört haben. So Soloshows seien echt angenehmer und das Herz der Band gehöre sowieso genau dorthin: Zu den kleinen, intimen, schwitzigen Shows. Richtig so! Nach dem Erfolg von“Parting the sea between brightness and me“ im letzten Jahr ist es natürlich fraglich, wie lange Touché Amoré überhaupt noch in so kleinen Locations spielen. Ein Grund mehr, das Konzert zu genießen. Und das taten sowohl Publikum als auch Band. Es wurde euphorisch mitgesungen, die Seele aus dem Leib geschrien und herum gesprungen. Ein schöner Abend, Bolms „most favorite show ever“, aber das hört man ja doch irgendwie jedes zweite Mal.

Tune of the week dieses Mal also einfach die komplette Diskographie von Touché Amoré und besonders die Lieder der Setlist (s. Foto links + Zugabe „Cadence“). Bin gespannt auf die neue EP, der Teaser-Song gestern war schon einmal sehr überzeugend.