Trend

One Pot Pasta for the Lazy

onepotpasta1Da mir weder das neue iPhone/die Apple Watch einen Beitrag wert war und auch „Der Tag wird kommen“ von Marcus Wiebusch oft genug geteilt worden ist, geht es bei mir heute um das neue Trendessen: One Pot Pasta. Die Idee ist genial wie einfach und begeistert vor allen Dingen Menschen ohne Spülmaschine. Nudeln und Soße-Zutaten werden nämlich alle in einen Topf geworfen, zwanzig Minuten gekocht und gewürzt und voilà, die Nudeln sind nach Belieben bissfest oder weich, das Gemüse auch und alles greift wunderbar ineinander. Für vier Portionen meiner ersten „One Pot Pasta“ wählte ich Broccoli (halber Kopf), Champignons (500 gr) und Erbsen (1 Dose) und vermengte sie zusammen mit 3/4 Tüte Nudeln (9-11 Minuten „al dente“). Die Menge an Wasser war schwierig einzuschätzen, wir hatten letztendlich etwas zu viel, gossen es teilweise ab (was natürlich schwierig ist) und verdickten das übrige Wasser mit Sahne. Hat aber auch geschmeckt 🙂

Falls ihr auch mal „One Pot Pasta“ machen wollt: bei Buzzfeed gibt’s eine Reihe von Rezepten.

Sitting Mexican style

KaribikMitte Mai machten wir von der Arbeit aus eine Promotion-Aktion im „Karibik“-Style. Dort wurde unter anderem der „Mexican Chair“ eingesetzt, den ich als extrem bequem erachtete. Wäre er nicht türkis (und leider auch unerschwinglich) gewesen, hätte ich ihn vermutlich direkt nach Hause genommen. Mittlerweile ist der „Acapulco Chair“, wie er auch genannt wird, in jeder Zeitschrift, in jedem Blog (z.B. bei Journelles) vertreten. Wie findet ihr den neuartigen Korbsessel? Hot or not?

Knitwear in public

Abgesehen von (Fake-)Lederjacken und (Fake-)Vans sieht man zurzeit überall Strickpullover. Deprimierend, dass man das auch am 28. Juni noch schreiben muss, dafür sind die Pullover aber bequem und gemütlich sowie zurzeit im Sale sehr günstig zu ergattern (daher ist auch mein Exemplar). Bei den angesagtesten mit großen Löchern/Maschen fühlt man sich auch nicht so extrem warm eingepackt: Man hat ja eeeigentlich nur etwas über sein Tshirt oder Top gezogen. Also ich bin Fan!pullover

I actually have to pick and choose stuff that I know I’m going to bomb at.

Letztes Jahr waren es die Collegejacken, dieses Jahr sind es die … fast-Collegejacken, denn „Bomber“- oder „Blouson“-jäckchen sollen diesen Frühling von euch allen getragen werden. Sprich, vorne und hinten relativ wenig dünner Stoff, Bündchen und bunte Muster treten in den Vordergrund. Ich konnte schon viele Exemplare auf den deutschen Fashionblogs sehen und auch in den gängigen Modeläden bzw. Online-Shops werden die Bomberjacken angeboten. Noch wird man damit nicht totgeschmissen, aber ich prophezeie Derartiges in ein paar Wochen …

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All that glitters is not gold

77zImmer zum Ende des Jahres streifen wir Mädels durch die Geschäfte, zuerst für ein schickes Weihnachtsoutfit und dann oft auch noch für ein passendes Silvesterkleidchen. Die angebotene Mode ist dabei stets ähnlich: Uns wird Glitzer & Glamour geboten, wohin das Auge reicht. Ich werde zwar auch zum 2012-Abschluss auf den roten Pailletenmini verzichten, habe aber zum ersten Mal meine Nägel im Metallic-Look lackiert. Damit liege ich wohl im Trend, Maybelline Jade hat gerade seine „Metallic Collection“ auf den Markt gebracht und auch die anderen Kosmetikfirmen haben den ein oder anderen Glitzerlack im Angebot.

(Auf dem Foto seht ihr die Farbe 77Z der Manhattan Limited Edition „Liquid Metals“, gekauft auf ebay).

I feel like a lot of people still have an image of me in a bonnet at nine years old

Ich war noch nie ein großer Mützenfan. Klar, gegen warme Ohren kann keiner etwas sagen, aber ich war schon immer viel zu sehr auf das Wahren meiner Frisur bedacht. Es scheinen allerdings nicht alle so stur zu sein wie ich, denn zurzeit sehe ich so viele bemützte Köpfe wie lange nicht mehr. Das Besondere daran: Die Beanies haben größtenteils ausgedient. 2012 geben nicht selten Kopfbedeckungen im Tierdesign den Ton an, mit Öhrchen und „Fell“. Natürlich nicht immer so extrem wie auf dem Bild links, es geht auch unauffälliger und kuscheliger, wie z. B. bei Fashionpuppe Anna FrOst – sieht zwar ganz nett aus, aber meine Haare sind mir noch immer heilig.

Apropos Mütze / Maske: Dieses ganze „Cro ohne Maske„-Getue nervt …

Warm feet, warm hearts

Ich muss nächste Woche zwei Essays abgeben und verlasse deswegen zurzeit kaum das Haus. Die Grundhygiene muss natürlich trotzdem sein, bequemere Klamotten aber ebenfalls. Neben meiner Pyjamahose bin ich vor allen Dingen dankbar über meine super kuscheligen Pantoffeln (s. Foto links!). Typisch Frau hab ich ständig kalte Füße und da ist das die beste Lösung bei wenig Bewegung (für die ganz kalten Tage habe ich dann auch noch Körnerpantoffeln, haha). Ich erstand sie für günstige 8 Pfund im britischen Primark und musste feststellen, dass Pantoffeln dieses Jahr Hochkonjunktur haben. Ob bunt, so hoch wie Stiefel oder in Tiermuster – zurzeit wird uns alles geboten. Scheint ja doch was dran zu sein an diesen „In Zeiten des Wandels besinnen wir uns auf unser gemütliches Zuhause“-Aussagen. (mehr …)

Grunge is back (?)

Vor ein paar Tagen titelte ASOS, dass „Grunge zurück ist„. Auch H&M macht auf einmal einen auf „grungig-rockige“ Wintermode. Dabei ist „Grunge“ zunächst einmal eine Musikrichtung:  geschrammelter Gitarrenrock zwischen Punkrock und Metal aus dem Seattle der 90er. Doch besonders wegen des Erfolgs von Nirvana wurde dann von den Medien aus karierten Flanellshirts und zerissenen Jeans eine ganze Modebewegung heraufbeschworen. Eine standardisierte Stilrichtung, die auch heutzutage immer noch viel zu gern vermarktet wird. Da wird dann eigentlich alles verkauft, was Grunge nicht ist. Nämlich pseudo-individuelle Mode für den uninspirierten Radiorockfan mit zu viel Geld. Bauchfrei-Bandshirts von der Mode-Mainstreamkette, überteuerte Kreuz-Leggings vom gehypten Internetshop, Batikjeansjacken vom Denim-Label der Stunde und Nietentäschchen vom süßen Laden um die Ecke.

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There is a part of me that still wants to go out, grab a backpack and unplug

Rucksäcke sind uncool. Als Schüler brauchten wir nicht allzu lang, um das zu begreifen. Auf den Tornister aus der Grundschulzeit folgte schnell der ach so coole Eastpak (s. links), kurz darauf war es dann Zeit für ein kurzes Intermezzo mit Dakine, bis dann in der Oberstufe klar wurde: Egal, wie die Schultasche aussieht, Hauptsache, man trägt sie nicht auf dem Rücken. Diese Einstellung hat sich mit dem Studium nicht grundlegend geändert, in der Uni sieht man höchstens mal die Männer mit einem Rucksack rumlaufen. Die Mädchen machen sich lieber die rechte Schulter kaputt. (mehr …)

Does anybody think these people were just sitting around drinking tea?

„Bubble Tea“ – das Trendgetränk der 13-jährigen. Und wir anderen wollen ja irgendwie auch wissen, was das ist. Bei mir in der Stadt gibt es neuerdings zwei Läden und mit den ersten Sonnenstrahlen stand fest: Jetzt wird dieses komische Getränk auch mal probiert. Leichter gesagt, als getan. Die Karte umfasste fast 100 Bubble Tea Varianten. Unterteilt in hot und cold (klar, kalt, scheint ja die Sonne), Milch oder Tea, Tea oder Juice Tea… Konnte man sich irgendwie wenig drunter vorstellen. Entschied mich für Milch, genauer gesagt für „Strawberry Snow Bubble“. In der Hoffnung, das wäre wie Erdbeer-Milchshake (aber wieso dann Tee?). Meine Begleitung bestellte Green Apple Juice Tea. Oder nur Green Apple Tea. Man weiß es nicht.

Nach der Auswahl der Basis war Zeit für die „Bubbles“, wie ich den fachmännischen kreischenden Mädchen vor mir entnehmen konnte. „Bubbles“, auch nicht das schönste neudeutsche Wort. Grüne Jelly Dinger sollten es für mich sein, zum Apfeltee kamen Erdbeerkügelchen. Und es schmeckte – beides scheiße. Bei mir war die Grundkonsistenz in Ordnung, aber diese Gelee-Dinger, die man bei jedem Strohhalmzug in den Mund zog, schmeckten furchtbar. Das Grüne-Apfel-Getränk war schon allein vom Geschmack her irgendein chemischer Scheiß, verpackt in grüne Lebensmittelfarbe. Kein Wunder, dass Bubble Tea schon oft als ungesunde Zuckerbombe in der Kritik stand. Die 3€ werden demnächst lieber in einen richtigen Milchshake investiert.