Trend

With Bouncing Souls

Zwischen all den viel zu bunten Klamotten, Nieten, super knappen (Jeans-)Shorts und so viel Modefreiheit wie wahrscheinlich schon lange nicht mehr (war ja Fashion Week), konnte ich in London besonders eins beobachten: Extrem viele Mädchen liefen mit Doc Martens durch die Gegend. Wurden die Schuhe früher noch als Springerstiefel verspottet, scheint so eine Auffassung nun passé zu sein. Kombiniert zu Leggins und Strumpfhosen waren die Schuhe echt überall zu sehen. Wer sich die Schuhe nicht im Original leisten konnte, griff auf die vielen Fakes zurück oder trug irgendwelche No-Name-Creepers.

Bin mal gespannt, ob und wann der Trend Deutschland erreicht. Ich selbst finde die Stiefel zu klobig und könnte mir vorstellen, dass es sich hier zu wenige trauen. Abwarten.

Kein Platz für die Vergangenheit?

Das Wort „Trend“ ist mittlerweile so schnelllebig wie eine Milka Smarties in meinen Händen. Von einem Tag auf den anderen wird ein Video überall gepostet. Die Ansichten desjenigen verzehnfachen sich im Sekundentakt. Bei Tumblr gibt es nichts anderes zu sehen, bei Facebook ein paar Tage später auch nicht mehr. Die Twitter-Gemeinde lacht und lästert über das derzeitige Freudenstück. Auf 9gag finden wir die dazugehörigen Scherze. Doch nach ein paar Wochen ist der Spuk vorbei -wer war nochmal Rebecca Black?

Ich selbst war bisher bei solchen „Trends“ der passive Beobachter. Ständig mittendrin und doch nicht dabei. Ich wusste natürlich immer direkt Bescheid. So ist das, wenn man sich etwas zu häufig dem Internet hingibt.

Dieser Blog ist nun für mich die Möglichkeit, alles zu erfassen, was ich gerade als „trending“ erachte. Dabei geht es allerdings nicht nur um das 4815164223. Somebody that I used to know – Cover oder das lustige Hardcore-Kind Juliet. Wäre ja viel zu langweilig.
Mode, Musik, Film: Hier ist Platz für alles – jedoch nicht für die Vergangenheit. Denn morgen wird irgendwann gestern und so kommt die Vergangenheit von ganz allein…

Mal sehen, was das hier genau wird.