wakey! wakey!

Tune of the week: Expire – Abyss

Alleine Konzerte besuchen ist nicht unbedingt toll, es ist aber mein Grundsatz, dass ich nicht auf Bands verzichte, nur weil niemand meiner Freunde meine Begeisterung teilt. Daher stand ich diese Woche gleich zweimal einsam und allein in Berlins Konzertlocations und tippte in den Umbaupausen fuuurchtbar beschäftigt auf mein Handy (okay, so schlimm war’s echt nicht!). Zum einen schaute ich mir Wakey! Waykey! und Alexz Johnson an, zum anderen war ich bei Expire. Ich stehe äußerst selten auf so Mosh-Hardcore, aber Expire haben es einfach drauf. Das zeigt nicht nur ihre Diskografie, sondern auch ihre Show im Cassiopeia am Mittwoch. Bin gespannt aufs neue Material! (mehr …)

So tell me why we’re talking when we dance so good

Bericht: Ron Pope, Wakey! Wakey! & Alexz Johnson im Berliner Lido

Wenn eine Tour keinen Support, sondern „Special Guests“ hat, kann der Haupt-Act auch mal in den Hintergrund rücken. So geschehen bei Ron Pope mit seinen besonderen Gästen Alexz Johnson und Wakey! Wakey!.

(Leider) schon wesentlich vor den angekündigten acht Uhr betritt Alexz Johnson die Bühne des Lidos. Die zuckersüße Kanadierin ist zum ersten Mal in Europa unterwegs und manchen vielleicht noch aus der Viva-Serie „Instant Star“ (2004) bekannt. Schon damals hatte sie eine super Stimme. Mittlerweile singt sie so wunderbar zerbrechlich, dass die bereits anwesenden Gäste nach jedem Song in einen absolut begeisterten Applaus verfallen. Miss Johnson ist sichtlich gerührt („People care, that’s so nice. I’m one of ten kids“) und entschuldigt sich mehrmals für ihre depressive Musik. Der hohe Grad an Melancholie kümmert das Publikum aber weniger, schließlich hören sich Liebeskummer („Thank you for breaking my heart“) und Mittellosigkeit („American Dreamer“) einfach wunderschön an. Egal, ob akustisch oder mit Wakey! Wakey! Sänger Michael Grubbs am Keyboard.

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Tune of the week: Wakey! Wakey! – Light Outside

Es gibt wohl kaum einen schlimmeren Bandnamen als „Wakey! Wakey!„; die Wortfolge erinnert einen direkt an klebrigen Zuckerpop aus den 90ern mit weniger Niveau als „We love Lloret„. Wahrscheinlich hätte ich dieser Band also niemals mehr Zeit gewidmet, wenn nicht Sänger Michael Grubbs eine Rolle in der amerikanischen TV Serie „One Tree Hill“ gehabt hätte. Dort sang der „Barkeeper“ so überzeugend, dass ich letztes Jahr sogar kurzerhand zum Wakey! Wakey! Auftritt in die Kölner Werkstatt ging – und alle meine Freundinnen mitschleppte. Das Konzert war dann letztendlich eines der besten des vergangenen Jahres (meinen Bericht findet ihr hier). Wieso ich euch das jetzt erzähle? Weil ich diese Woche Wakey! Wakey! wiederentdeckte und sofort meinen iPod aktualisierte. Ganz abseits von eurem The Gaslight Anthem / Handwritten Hype. (mehr …)