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Sharing a coke goes viral

Was das Internet angeht, bin ich Textfan und überhaupt kein Youtuber. Ich hab so gar keine Ahnung, wer da eigentlich angesagt ist und bin immer wieder fasziniert, wie viele Leute ihren Tag bei Youtube verplempern bzw. sich von den Videos nicht gelangweilt fühlen, während ich höchstens mal gezielt nach etwas suche und dann trotzdem nur mit halbem Auge hinschaue. Nicht verwunderlich also, dass ich bis heute nichts von Patrick McGillicuddy gehört habe. Er macht die beliebte „Pat and Dre“ Show auf Youtube und hat es nun geschafft, einen so guten Werbespot für die „Share a Coke“-Aktion von Coca Cola zu drehen, dass der Clip viral ging. Und das ausdrücklich ohne Beauftragung des Konzerns (so sagt er jedenfalls). Ob geplant oder nicht, ich mag seine Idee und mache daher heute mal eine Youtube-Ausnahme ;).

Isn’t it time to tell her she’s pretty brilliant too?

Links-rechts Fanatismus und Mann-Frau Unterschiede sind die beiden Diskussionen, denen ich irgendwie weder im realen Leben noch in der Netzwelt entkommen kann. Kein Wunder, dass auch die Werbewelt auf diesen Zug aufspringt. Man braucht ja irgendeinen Aufhänger fürs ständig beschworene storytelling. Der US-Telekommunikationsanbieter Verizon hat es geschafft, mit seinem Einminüter die ganze Welt anzusprechen. Es brauchte ein bisschen, aber so langsam kommt der Clip aus seinem Versteck. Worum es geht? Um ein falsches Rollenverständnis von jungen Mädchen bzw. die (un)absichtliche Erziehung zur alteingesessenen binären Denkweise. Ganz nett anzusehen, aber, so ganz ehrlich, das Rad wird hier auch nicht neu erfunden!

Vodka does not ease back pain. But it does get your mind off it.

Copyright: Edsel Little (CC BY-SA 2.0)

Haben wir uns jetzt alle dieses Kuss-Video angeguckt und uns nun auch genügend darüber beschwert, dass es Werbung ist? Gut, dann können wir uns ja wieder wichtigeren Dingen widmen. Wie wäre es mit Alkohol? Ich habe nämlich das Gefühl, dass nach Aperol Sprizz und Hugo ein neues Trend-Gemisch auf dem Markt ist: Moscow Mule. Zumindest wird dieser Drink vermehrt auf Partys getrunken. Damit ihr es auch ausprobieren könnt, hier ein kurzes Rezept: (mehr …)

A copy from a copy from a copy

Letztes Jahr entwickelte sich bei mir im Freundeskreis ein kleiner Hype um die Lip Butter von Nivea und auch ich ging in Hamburg extra ins Nivea Haus, um die neue Lippenpflege zu testen. Daher sind mir die Werbeaufsteller noch sehr präsent. Gestern scrollte ich die Facebook App herunter und eine Anzeige für die Labello Lip Butter ploppte auf. Man kann ja nicht immer das Rad neu erfinden, aber Motive, Design und Namen sind schon hart dreist kopiert. (mehr …)

I do marketing, of course I hate it

Das lustige Mumford & Sons Video von „Hopeless Wanderer“ habt ihr vermutlich alle mitbekommen? Dann weise ich lieber auf den Blog-Text von Heidi Schmitt hin: „Warum Menschen Werbung hassen“ – aus der Sicht einer Werbetexterin. Passenderweise bin ich nämlich nun auch in dieser Branche tätig.

Tune of the week: All The Luck In The World – Never

Gerade erst bin ich aus meinem Türkei-Urlaub wiedergekommen und ich bin mir sicher, dass ich in der Welt der Trends (ausnahmsweise mal!) viel verpasst habe. Mein Facebook-Newsfeed war zum Beispiel voll mit Caspers neuem Song „Im Ascheregen„. Da ich diesen letzte Woche nicht wirklich hören konnte, ist mein Tune of the Week „Never“ von der irischen Band All The Luck In The World. Bekannt wurde das Lied durch die aktuelle Trivago-Werbung, die wir erst gestern noch im Fernsehen sahen (irgendwie muss man ja die allerletzte Zeit bis zur Abfahrt totschlagen).

Hier wird’s jetzt wieder wie gewohnt weitergehen, es könnte nur sein, dass ich wegen eines PR-Praktikums weniger Zeit haben werde. Irgendwann muss ich außerdem noch von meinem ganzen Last Minute Stress erzählen … Stay tuned, wie man so schön sagt.

They try to tell me what I like

Google sammelt bekanntlich alles, was wir suchen und aufrufen, um passende Werbeanzeigen zu schalten. Als Googlenutzer hat man die Möglichkeit, die vom Unternehmen generierten Interessen herauszufinden (bzw. diese sogar zu verbessern … als ob!). Ich habe mal nachgeschaut, was Google so kann – danke an Johannes für den Themen-Tipp! (mehr …)

Advertising is the art of convincing people to spend money they don’t have for something they don’t need.

ines

Meinen Namen gibt es natürlich nicht im Handel

Wir alle mögen unseren Vornamen und deswegen ist die derzeitige Coca Cola-Werbeaktion ein voller Erfolg. Menschen suchen begeistert nach der Cola mit ihrem Namen und verschenken gefundene Flaschen an ihre Freunde.

Zu finden sind allerdings nur die 148 beliebtesten Vornamen Deutschlands – der Rest kann (zu horrenden Preisen) bestellt werden.  Hier gibt es jedoch gewisse Einschränkungen für Scherzkekse, denn das das Unternehmen möchte, dass „dass [die] Kampagne positiv fuer uns alle ist, somit haben [sie] einige Worte, die [sie] und andere als unschoen oder beleidigend empfinden, nicht zugelassen – unter anderem Beschimpfungen, politisch motivierte Aussagen, Begriffe mit religioesem Bezug und weitere“. Diese Auflistung  der unerlaubten Wörter ist nun für alle Leute sichtbar auf deinecola.de hinterlegt. Weil aber auch Begriffe wie „jackdaniels“, „sinalco“, „afri“ und „drpepper“ verboten sind, wird nun eine Sammelklage wegen Diskriminierung gegen Coca Cola gestartet … so haben wohl doch nicht alle Spaß mit dem Werbegag.

Tune of the week: Radical Face – Welcome Home

Ich bin Werbungsmachern ja immer dankbar, wenn sie Songs verwenden, die ich sonst niemals kennengelernt hätte (und bin gleichzeitig sauer, wenn sie mir gefallende Songs verhunzen haha). Kamerahersteller NIKON machte mich auf „Welcome Home“ von Radical Face aufmerksam und was soll ich sagen? I like it.