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Sharing a coke goes viral

Was das Internet angeht, bin ich Textfan und überhaupt kein Youtuber. Ich hab so gar keine Ahnung, wer da eigentlich angesagt ist und bin immer wieder fasziniert, wie viele Leute ihren Tag bei Youtube verplempern bzw. sich von den Videos nicht gelangweilt fühlen, während ich höchstens mal gezielt nach etwas suche und dann trotzdem nur mit halbem Auge hinschaue. Nicht verwunderlich also, dass ich bis heute nichts von Patrick McGillicuddy gehört habe. Er macht die beliebte „Pat and Dre“ Show auf Youtube und hat es nun geschafft, einen so guten Werbespot für die „Share a Coke“-Aktion von Coca Cola zu drehen, dass der Clip viral ging. Und das ausdrücklich ohne Beauftragung des Konzerns (so sagt er jedenfalls). Ob geplant oder nicht, ich mag seine Idee und mache daher heute mal eine Youtube-Ausnahme ;).

What does 2013 say?

Die Zeit der Jahresrückblicke hat angefangen und während ich selbst noch nicht mal meine Top10-Alben zusammengestellt habe, hat YouTube schon seinen Unternehmensrückblick online gestellt: „Rewind 2013“ fasst alle meistgeklickten Clips auf sehr aufwändige Art und Weise zusammen. Die YT-Eigenwerbung nervt zwar sehr (die Video-Plattform hat mit den Hits halt ordentlich Geld gescheffelt), aber es macht Spaß zu raten, welche Hypes parodiert werden. Ich versage dabei natürlich auf ganzer Linie. Denn da ich einfach keine Kurzvideos gucke, sondern immer Texte und GIFs bevorzuge, sind bei mir nur die Trends angekommen, die es auch außerhalb von Youtube zu etwas gebracht haben. Viel scheine ich aber nicht verpasst zu haben: die „annoying orange“ und Smosh habe ich schon in der Unterstufe gefeiert…

And I’m from Mattel. Well, I’m not really from Mattel, I’m actually from a smaller company that was purchased by Mattel in a leveraged buyout.

Es kursiert schon etwas länger im Internet, aber ich finde es so beeindruckend, dass auch ich es mit euch teilen möchte: Der Film „Toy Story“ in kompletter Länge mit richtigem Spielzeug nachgestellt … das muss ewig gedauert haben!

Instagraaaam, with just one touch my life looks cool

Seitdem Instagram auch für Android-Nutzer verfügbar ist und Facebook das Unternehmen erfolgreich aufkaufte, postet so gut wie jeder seine Bilder nur noch mit dem One-Click-Fotoprogramm im App-Format. Das Netz ist voll von Fotos mit Essen, tätowierten Beinen und Stadtdenkmälern im Retro-Touch. Wegen des derzeitigen Hypes könne sich Twitter eigentlich in Twittagram umbenennen. Ferner brauchen Starmagazine für echte Promischnappschüsse keine Paparazzis mehr und Fotobearbeitungsprogramme sind für Laien obsolet geworden. Der YouTube-Hit „NEW INSTAGRAM – The Musical“ gibt den Trend ganz gut wieder. Und macht einen verdammt hartnäckigen Ohrwurm.