zusammenfassung

Femme Fatales at #AMAs2014

„The Golden Girls of Pop“ titelt der MTV-Tumblr

Nach meiner absoluten Langeweile bei den #EMAs2014 bin ich froh, dass ich die diesjährigen American Music Awards nur in Retrospektive anschauen und mir entsprechend die Highlights rauspicken konnte. Die Show wirkt aufwändiger als die europäische, natürlich waren die Stars in einer größeren Zahl anwesend, die Kleider auf dem Roten Teppich luxuriöser. Die Gewinner ähneln sich: One Direction und 5 Seconds of Summer Fans dürfen sich freuen, Katy Perry gewann „Single des Jahres“ mit „Dark Horse“, Beyoncé ist wieder mal MTV-gekrönte Lady im R’n’B Olymp. In den Hip Hop Kategorien gewann Iggy Azalea ihre ersten Preise, EMA-Siegerin Nicki Minaj war gar nicht nominiert. Was auffällt beim Klicken durch zahlreiche AMA-Artikel, GIF-Walls und Top Tweets: bewegt man sich außerhalb des 1D/5SOS Kosmos, ist die Berichterstattung und auch das Fan-Verhalten sehr Frauenzentriert. Die amerikanische Pop-Welt wird derzeit dominiert vom Freundinnen-Trio Taylor Swift, Selena Gomez & Lorde, von den „Bang Bang“-Ladies Nicki Minaj, Jessie J und Ariana Grande, Eminem-Gegnerin Iggy Azalea und natürlich Beyoncé. In zweiter Reihe dann Katy Perry, Charli XCX und Co. Die Männer? Nebensache. (mehr …)

Breaking Bad all over again

„Steven Colbert Report“

Wenn man pünktlich nach einer Awardshow aufsteht und es ein simpler Versprecher von Gwen Stefani ist, der als Skandal des Abends auserkoren wurde, weiß man direkt, dass man nicht sonderlich viel verpasst hat. Natürlich redet auch jeder über die Gewinner der Primtetime Emmys – allerdings nicht, weil diese so mutig gewählt wurden, sondern, weil schon wieder „Breaking Bad“ und „Modern Family“ ausgezeichnet wurden. Breaking Bad bekam damit viele goldglänzende Abschiedsgeschenke, die nur möglich waren, weil die beliebte Dramaserie in ihrer Aufzeichnung gesplittet wurde und Modern Family… hier hatte wohl jemand keine Lust, sich die anderen Nominierten anzuschauen. Die Comedyserie wurde beständig schlechter, während jeder, jeder, Orange Is The New Black abfeiert, welches ebenfalls nominiert war. Gastgeber Seth Myers verkündete direkt am Anfang “This year, we’re doing the Emmys on a Monday night in August, which, if I understand television, means the Emmys are about to get canceled.” Ich hätte nichts dagegen, wenn die Preisträger weiterhin so konservativ ausgewählt werden. Immer die alten Kamellen wiederholen funktioniert bei den nominierten Serien doch auch nicht…

Was ihr euch von der Awardshow noch anschauen könntet: Weird Al Yankovics wirklich „weirde“ Performance verschiedenster Serien-Intros, die „Game Of Thrones“-Kandidaten im Glamourlook und die (sehr schönen) Kleider auf dem Roten Teppich.

Wikipedia entries in a nutshell

Während wir neidisch nach Amerika zum Coachella Festival schauen, bleibt uns nichts anderes übrig, als die regnerische Woche mit etwas Internet-Spaß zu beginnen. Es gibt zum Beispiel einen Tumblr-Blog, der zu lange Wikipedia Einträge kurz und knapp zusammenfasst. Das erinnert mich stark an die Zusammenfassungen von akademischen Arbeiten. Ist nämlich beides irgendwie amüsant.

Gladiators don’t cry

Während wir gestern der CDU einen Sieg beschert haben (also ihr, nicht wir…), drehte sich in Los Angeles alles um die 65. Primetime Emmy Awards. Dank des zunehmenden Erfolgs von TV Serien sind die Emmys mittlerweile fast so wichtig wie die Oscars. Dementsprechend groß war die Show, dementsprechend prunkvoll waren die Kleider. (mehr …)

Tune of the week: Gavin deGraw – I don’t wanna be (One Tree Hill Tribute)

+++ Achtung, Spoiler! ++++

Den Song dieser Woche habe ich nicht ganz ohne Hintergedanken gewählt: Als Titelsong von One Tree Hill begleitet mich Gavin deGraws „I don’t wanna be“ seit vielen Jahren. Das Besondere daran: Am gestrigen Mittwoch lief in Amerika das Staffelfinale von One Tree Hill. Und das war nicht nur irgendein Staffelfinale, nein, das Finale der Staffel 9 war zugleich auch das Ende der kompletten Serie. Da fand natürlich auch der Titelsong einen besonderen Platz.
Neun Jahre lang waren die Stories rund um die Kleinstadt Tree Hill im Fernsehen zu sehen und auch ich habe mich seit langer Zeit zu den Fans gezählt. Ich verbinde damit Serienmarathonnächste, hitzige Diskussionen. War also ein echt komischer Moment, als die Serie nun engültig ihr Ende fand.

Es ist so einiges passiert in den verschiedenen Staffeln und es gab viele Produktionshindernisse zu überwinden, nicht zuletzt mit dem Verlassen zweier Hauptcharaktere nach Staffel 6. Nichtsdestotrotz sind die Serienmacher ihrem Muster immer treu geblieben: Sie erzählen die Höhen und Tiefen des Lebens einer ausgesuchten Zahl von Personen in Tree Hill, beginnend bei ihrer Highschoolzeit. Dates, Hochzeiten, Kinder, Entführungen, Mord, Tod… wir haben alles mitgemacht. Natürlich bot auch die finale Staffel so einiges. Nur der Ton war ein anderer: Alle Plotstränge mussten schließlich zu einem Ende geführt werden, dieses Mal sollte es keinen Cliffhanger geben. Viele schon fast vergessene Charaktere kamen noch einmal zurück, alle Liebespaare wurden vereint. Mit dem Ende der vorletzten Folge war schnell klar, dass S09E13 nicht mehr viel Action bringen wird. Das war aber auch gut so. Die letzten 50 Minuten der Seriengeschichte wurden dazu verwendet, uns das Leben aller Charaktere näherzubringen. Und das ging gut aus, ist ja klar. Hailey & Nathan sind nach Nathans Entführung endlich wieder vereint und erinnern sich an ihre Senior Predictions, die, oh Wunder, alle wahr geworden sind. Nun soll auch ihr Sohn Jamie eine Schachtel mit Wünschen anlegen. „Do you know a wish? Good. Now you have to believe in it!“. Clay & Quinn heiraten und werden offiziell Mutter und Vater von Clays vergessenem Sohn Logan (DER Star der letzten Folgen). Brooke & Julian leben mit ihren zwei Jungs in Brookes altem Elternhaus, sie eröffnet ihren neuen Modeladen „Baker Man“, er verfilmt Lucas‘ Buch über die Highschoolzeit als Serie (damit konnte man so wunderbar Parallelen zu den vorhergegangenen Staffeln einbauen). Mouth bekommt von Nathans verstorbenem Vater 500,000 $ und gründet damit eine Stiftung für Highschool Sportler und Sportfans. Seine Freundin Millie wird schwanger und damit ist der Kreis der „Babylosen“ geschlossen. Skillz wird Millies neuer Co-Host und kommt mit einer alten Highschoolfreundin zusammen. Man könnte die Liste noch ewig weiterführen, denn eins steht fest: Hier wurde für alle Charaktere ein zufriedenstellendes Ende gefunden. Klar, Karen, Lucas und Peyton kehrten auch dieses Mal nicht zurück, das ist ein bisschen schade, aber darauf musste man sich einstellen. Abgesehen davon bietet das Finale viele schöne Szenen, ob das gemeinsame Schauen des „Ravens“-Spiels oder das Mitsingen zu Gavin deGraw in der Lieblingsbar Tric. Ein sehr würdiges Ende einer Serie, die langsam aber sicher ihren Zenit sowieso überschritten hätte. Goodnight One Tree Hill.

Nun würde ich allzu gerne meine liebsten Minuten der Episode anhängen (richtig, die Stars der Serie singen „I don’t wanna be“), aber die GEMA ließ mal wieder alle Videos sperren. Müssen wir uns mit der offiziellen Promo zum Serienfinale begnügen. Die fasst das Finale auch gut zusammen:

Mein liebster OTH-Blog war in letzter Zeit übrigens One Tree Hill Access. Ich werde in den nächsten Tagen wohl noch so einige Bilder der Serie anschauen und in Erinnerungen schwelgen.

„It’s the oldest story in the world. One day you’re seventeen and planning for ‘some day,’ and then quietly and without you ever really noticing ‘some day’ is today, and then ‘some day’ is yesterday, and this is your life. We spend so much time wanting, pursuing, wishing. But ambition is good, chasing things with integrity is good; dreaming. If you had a friend you knew you’d never see again, what would you say? If you could do one last thing for someone you love, what would it be? Say it, do it, don’t wait; nothing lasts forever. Make a wish and place it in your heart. Anything you want, everything you want, do you have it? Good, now believe it can come true. You never know where the next miracle’s gonna come from, the next memory, the next smile, the next wish come true. But if you believe that it’s right around the corner and you open your heart and your mind to the possibility of it, to the certainty of it, you just might get the thing you’re wishing for. The world is full of magic, you just have to believe in it. So make your wish, do you have it? Good, now believe in it with all your heart.“